Ich wollte eigentlich 10-12h und insgeheim sogar 15h (100km machen). Leider spielte die Verdauung an dem Tag nicht mit, nach den Weihnachtstagen musste erstmal einiges „raus“ und daher war nach 7h Ende mit flauem Gefühl im Magen, dafür aber frische Beine.
Dienstag und Mittwoch 10-13km und etwas indoor bike.
Ab 1.1. dann Kilometer gemacht.
Am Donnerstag 20,26km als Jahresauftakt
Freitag 22,22km weils gut lief.
Samstag war kacke. Schnee. Festgetreten. Und ich hab neue Schuhe probiert, die X Bionic Terraskin, hatte ich mir für den LSU besorgt da ich dachte ich brauch mehr trailschuhe.
Übelst hart und 2 Wasserblasen gelaufen. Fast 5:50er pace und 140er Puls, aber am Ende 20km durchgezogen.
Heute dann erst keine Lust gehabt, dann aber raus mit 4 Gels in der Tasche. Zuerst Mauerpark gecheckt, alles voller festem Schnee. Bin dann auf einer schneefreien Straße (die meisten waren eher schlecht gestreut) auf und ab gelaufen. Lief irgendwie immer besser.
Am Ende 34km, 5:17er pace und 140er Puls wie am Vortag.
Macht in Summe 169km diese Woche.
An sich geht’s erstaunlich gut in ruhigen Tempo. Nach wie vor die Problematik im Unterbauch, hier folgt am Dienstag der nächste doc Termin. Bei dem was wir bisher wissen bringt eine Laufpause erstmal nix und ich soll machen soweit ich klar komme.
Nächste Woche sind die Kids wieder in Kita/schule, also wieder Zeit ins Schwimmbad zu gehen, wird also auch allein deshalb schon etwas Kilometer ärmer. Denke 80-100km die Woche sind aber erstmal gut machbar.
Irgendwie chillig wenn man mit schnell laufen abgeschlossen hat und einfach Spaß an der Bewegung hat und einfach so lange macht wie man grad Bock hat.
Hoffe der Schnee ist bald wieder weg. Grässliches Zeug, vor allem in der Stadt.
Good News: Nix zu sehen
Bad News: Schmerzen sind ja immer noch da
Fakt ist: seit August etwa habe ich Schmerzen (mal mehr mal weniger) im Unterbauch, wobei ich die Ursache eher ne Etage tiefer sehe.
Hatte letztes Jahr im Frühjahr ne vasektomie. Das war auch erst alles prima, bis ich dann im Sommer auf die Idee kam mit Shorts anstatt mit tights zu laufen. Klingt blöd, Aber dadurch hat sich anscheinend Narbengewebe gebildet und genau das drückt hier und da den ein oder anderen Nerv.
Am 9.2. findet daher ein Eingriff statt, quasi vasektomie 2.0, aber in Narkose.
Hoffe damit ist die Sache dann gegessen. Danach sind natürlich 2-3 Wochen Sportpause angesagt…
Die ersten 10 Tage des Jahres starteten… wild. Und völlig ungeplant.
1.1. - dachte mir zum Auftakt passend laufe ich 20,26km. Gesagt getan. Ganz entspannt, wobei Hüftbeuger/Adduktoren etwas steif waren zum Ende.
Seit 30.12. tägliche dehnroutine, Spoiler: scheint zu wirken.
2.1. - 22,22km, because why not.
Nicht dass ich dann dachte „machst einfach jeden Tag 20km bis sich der Körper dran gewöhnt“ aber naja am Ende kam es mehr oder weniger so.
Auf 20,7km folgen 34km. Beide Läufe aufgrund des Schnees auf meiner Straße auf und ab. Schneefrei, wenig Verkehr und 1km geradeaus mit 2 überschaubaren Kreuzungen.
Nach den 34k ging es „relativ gut“ was heißt, Hüftbeuger etwas fest am Ende aber die dehnroutine hat es zum nächsten Tag wieder ganz gut hinbekommen.
Die Schmerzen im Unterbauch waren bisher an allen Tagen erträglich bzw wurden teilweise sogar besser.
Es ging weiter mit 21km wobei ich an dem Tag erst so gar keine Lust hatte.
Dann 30km, 20km und am Donnerstag dann, da war wieder völlige Lustlosigkeit.
Bin raus, dachte das werden maximal 10-15km. Am Ende wurde es ein Marathon in entspannten 3:50h. Beine danach absolut frisch. Also so richtig frisch.
Am Tag darauf 21k in 1:48 und heute dann nochmal 31,8km womit ich auf 7 Tage Sicht auf 200km bzw in 10 Tagen auf 264km komme.
Dazu kommt noch 1 schwimm Session, 3000m in 1:04h, was aktuell schon ganz gut ist und 4x Indoor Bike.
Zusätzlich eben noch täglich 20-30min Mobility/Stretching und etwas Kraft insbesondere aktuell für die Füße, da ich hier kleine Problemstellen ausmerzen will.
Alle Kilometer Zone 1-2. selten schneller als 5min/km, meistens 5:20-5:40, also verglichen mit dem was ich im Herbst gemacht habe DEUTLICH langsamer, dafür halt mehr.
Habe aber ehrlich gesagt aktuell das Gefühl, als liegt mir das einfach und auch nach den heutigen 32km bin ich völlig entspannt nach Hause gekommen.
Habe aber ehrlich gesagt aktuell das Gefühl, als liegt mir das einfach und auch nach den heutigen 32km bin ich völlig entspannt nach Hause gekommen.
Genau dieses Gefühl bestätigt sich immer mehr.
Die letzten 3 Wochen waren, was Laufumfänge angeht, absolut astronomisch.
Mit einer Ausnahme Mitte Januar lief ich jeden Tag 20km oder mehr. 3x Marathon (lustigerweise immer Donnerstags) und einmal 50km (2 Tage nach einem Marathon).
In 2 Wochen lief ich je 200km, und diese Woche wirds wahrscheinlich nicht viel weniger.
Aktuell bin ich bei 755km im Januar und werde wahrscheinlich die 800km noch voll machen. Und das alles in der Kälte bei teilweise viel Eis und Schnee. Alles easy Pace. Im Mittel lauf ich ne 5:25er Pace. Mein schnellster Lauf waren 21km in 4:55, mein langsamster Lauf der Marathon in 5:40er Pace (fast komplett Zone 1 Puls, so wie auch gestern der in 5:20er Pace).
Das Kuriose: Mir gehts gefühlt von Woche zu Woche besser.
Hatte ich nach den 50km Ende Dezember noch ordentliche Probleme mit Hüftbeuger/Adduktoren und meinem seit August starken Ziehen im Unterbauch, habe ich vieles davon u.a. mit seitdem konsequenten (5x wöchentlich) Dehnen in Griff bekommen.
Hüftbeuger und Adduktoren sind recht geschmeidig. Das Ziehen im Unterbauch bzw. ne Etage drunter ist aber nach wie vor Präsent und hier wird es am 9. Februar einen kleinen Eingriff geben, welcher dann etwa 2-3 Woche Lauf- und Radpause mit sich bringt.
Ob es damit dann getan ist, wird man sehen. Ein gewisses Risiko ist ja immer dabei, im Zweifel kanns ne OP auch verschlimmbessern.
Bei solchen Umfängen lernt man seinen Körper irgendwie neu kennen. Was geht, was geht nicht.
Meine Achillesferse ist z.B. seit Jahren mein Sprunggelenk. Hier habe ich jetzt schon mal 2 Schuhmodelle aussortiert, welche mir einfach mehr Probleme bereiten.
An einigen Tagen zieht das auch gern mal bis ins Schienbein hoch. Mitte Januar sah es teilweise so aus als könnte eine frühere Pause anstehen, doch mit einer ordentlichen Bandage konnte ich problemlos weitermachen und die Beschwerden sind trotz der hohen Umfänge fast verschwunden.
Da im Februar nun eh ne Pause ansteht, wird bis dahin durchgezogen.
Sollten danach alle Probleme weg sein und ich wieder gut ins Training kommen... Dann wird da noch so einiges gehen.
Bewegte Bilder dazu wie immer auf Strava und Insta
Deine letzten Beiträger hören sich sehr gut an.
Hast du für dieses Jahr Marathon oder Ultraläufe geplant?
Diese Woche war gezwungenermaßen „deload.
Montag/Dienstag noch je 20k, dann hatte ich mir links das Knie gestoßen (Türkante), scheine genau die Patellasehne getroffen zu haben . Zusätzlich an Freitag leichte Erkältung und aufgrund der anstehenden OP heute (ist durch, gut gelaufen) den Rest der Woche pausiert.
Diese Woche gesamt 70km.
Jetzt stehen mind. 2 Wochen Sportpause an, also maximal Olympia suchten, dann geht’s wieder los!
Ich sag mal so: prinzipiell will ich einfach viel laufen, solange es Spaß macht und der Körper es hergibt.
Grundsätzlich interessiert mich das Ultra Game aber schon. Im Mai ist ein backyard geplant, ansonsten will ich gern 50km/100km machen und das durchaus auch etwas auf Zeit (3:30/9h?). Zeit hab ich dafür aber genug, denke grad die langen Distanzen gehen gut mit 40+.
Auch die 100 Meilen von Berlin schwirren im
Kopf, aber an sich brauch ich gar nicht so viele offizielle races. Mir macht’s einfach so Spaß Kilometer im Training zu machen.
Ab März will ich auch wieder vermehrt Krafttrainining einbauen, was ich in letzter Zeit vernachlässigt hab und evtl entstaube ich auch mal mein Zeitfahrbike im Frühjahr.
Lass mir jegliche Optionen offen.
Wenn aber alle Verletzungen auskuriert sind, insbesondere nach der OP, will ich nicht gänzlich ausschließen; auch nochmal im Marathon was zu reißen, aber da muss halt alles passen. Nen Block für ne 2:45 ist härter als gemütlich 160-200km zone 2 Wochen laufen.
Die OP letzten Montag ist gut verlaufen und die Heilung der Wunde geht voran.
Die erste Woche ohne Sport ist durch. Und damit meine ich wirklich gar nix. Nicht mal Spazierengehen.
6.000 Schritte am Tag im Schnitt, und das auch nur weil ich meine Tochter zur Kita bringe und hole.
Ansonsten Olympia Binge watching und versuchen nicht zu viel zu Futtern (stell mal von heute auf morgen um von 3500-4500kcal auf möglichst maximal 2000…)
Es ist ätzend. Wie ein Tiger der eingesperrt im Zoo ist.
Diese Woche werde ich mit Spaziergängen anfangen (also, nicht direkt 20km, aber so 5-10km), nächste Woche darf ich schwimmen (mit pullbuoy) und in 2 Wochen gehts wieder rein in die Laufschuhe.
Vom Gefühl her könnt ich ja schon, aber wir fangen mal lieber nicht zu früh an und hoffen, dass alle Wehwehchen in der Zeit komplett ausheilen.
Gute Besserung. Is wohl Smart etwas zu warten. Eine Wunde braucht halt Zeit. Insbesondere wenn man sie nicht sieht ist es umso schwerer. Genies die Zeit mit der kleinen.
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Triathlon Rentner mit diversen Sporthobbys
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BBJ Blue Belt (seit 2020)
Ironman PB 9:01h (2016)
Solo Marathon: 2:43h (2014)