...Die Bikebranche braucht bald etwas Neues, um der China-Konkurrenz, die schon bereit steht, zu entkommen.
Wird und kann sie den Chinesen entkommen? Ich lehn mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, einige der schlingernden Marken werden demnächst von ihren chinesischen Lieferanten übernommen. Die Marke bleibt, aber die Produzenten eliminieren einen auis ihrer Sicht unnötigen Zwischenhändler.
Egal, was die nächste technische Sau ist, die durchs Rennradfahrerdorf getrieben wird, die Chinesen sind sowieso die Produzenten und werden das nach kurzer Zeit 1:1 anbieten. Was sie eben nicht haben, sind die sexy westlichen Marken. Aber die kaufen sie einfach irgendwann auf, wenn sich die Chance bietet.
__________________
Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Ist doch wie bei Ferrari und Lambo. Da sitzen 70-jährige drin ...
Und wenn die sich nen Sack Kartoffeln kaufen wollen, müssen sie ihn aufn Beifahrersitz schmeissen.
Zitat:
Zitat von sabine-g
E
Allerdings scheinen integrierte Lenker die Fahrstabilität und Beherrschbarkeit nicht zu beeinflussen.
Na also, dann iss ja gut. Vielleicht ist das der Punkt, der Canyon rettet.
Nicht, dass der Roman auf seine alten Tage noma mitm Anhänger lostingeln muss fürn Taschengeld.
__________________
Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
(Konnts noch nicht ganz angucken, da brauch ich extreme Muse, das plätschert mir zu piano dahin)
__________________
Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
Hier wird dann gelästert und die Besitzer zahlen das gerne und schauen mitleidig auf die ewig gestrigen...
Das ist wohl bei jeder Mode so. Die Besitzer der ersten Skinny-Jeans schauten mitleidig auf die ewig gestrigen Träger einer Levis 501 und merkten erst Jahre später auf Fotos, dass sie komplett bescheuert darin aussahen.
Speziell der Triathlonsport ist voll von Early-Adoptern, die vom jeweils neuesten Schrei total überzeugt sind und alle anderen für beratungsresistente Laien halten. Ich könnte ein lustiges Buch schreiben über vergangene Trends und Gewissheiten, die heute alle überholt sind.
Im Kapitel "Aktuelles" würde stehen:
"Ein Aufschrei der Begeisterung ging durch die Triathlongemeinde, als Canyon sein neues Triathlon-Topmodell mit integrierter Trinkblase vorstellte. Specialized drohte mit diesem Feature davon zu ziehen, doch die Koblenzer konterten. Fast alle großen Marken sprangen auf diesen Trend auf. Die Räder kosteten jetzt deutlich mehr, aber die Besitzer zahlten das gerne und schauen mitleidig auf die ewig gestrigen Fahrer eines Cervelo P5, das ohne Trinkblase wie aus der Zeit gefallen wirkte.
Später stellte sich heraus, dass die integrierte Trinkblase zu den aerodynamisch schlechtesten Methoden gehörte (gleichwohl die teuerste), um ein paar Schluck Wasser zu transportieren. Der neueste Schrei waren grotesk wirkende Flaschenhalter aus 3D-Druckern, die mehr Flaschen erforderten, als ein Mensch am Tag saufen kann. Diese Lösungen waren teuer, aber die Besitzer zahlten das gerne und schauen mitleidig auf die ewig Gestrigen mit ihren integrierten Trinkblasen. (Kostenloser Leseauszug, Copyright beim Autor)"
Speziell der Triathlonsport ist voll von Early-Adoptern, die vom jeweils neuesten Schrei total überzeugt sind und alle anderen für beratungsresistente Laien halten. Ich könnte ein lustiges Buch schreiben über vergangene Trends und Gewissheiten, die heute alle überholt sind.
Das ist sicher richtig, fokussiert aber nur den möglichen negativen Aspekt des Early-Adopters. Die Frage wäre ja tatsächlich, ob es diesen Athletinnen auch direkte Vorteile bringt, weil sie dann z.B. die wirklich gewinnbringenden Trends für sich schon individuell perfektioniert haben und schon am nächsten Detail arbeiten, während die breite Masse sich gerade erst in Akzeptanz übt.
Ich kenne zumindest einige wirklich sehr schnelle und erfolgreiche LD- Athletinnen, wo Nasenpflaster, Bicarbonat und 180g KH natürlich Selbstverständlichkeiten sind, obwohl es da aktuell aus meiner Sicher keine wirkliche Evidenz für diese Maßnahmen gibt. Speziell die Nasenpflaster, die ich noch aus meiner Jugend kenne, dachte ich seien eigentlich Geschichte.
Die Athletinnen sind nun natürlich sicher nicht deshalb so schnell, sondern weil sie viel und hart trainieren und das entsprechende Talent mitbringen. Andererseits ist es in Quali und AK mittlerweile so eng, dass vielleicht die paar Sekunden am Ende den Unterschied machen und der Early Adopter diese garantiert mitnimmt, wenn sie denn existieren.
Nachteile wie chronisch niedriger Kontostand, Gelegentlicher Spott und überdurchschnittlich viele Verdauungsunfälle im Training scheinen mir kalkulierbare Risiken.
Aber das Fleisch auf dem Teller ists sicher nicht.
Das Ein- und Ausatmen ist kein leistungsrelevanter Faktor. Mit anderen Worten, im Ausdauersport ist die Atmung in keinem Leistungsbereich am Limit. Sonst würde Blutdoping nicht funktionieren.
Sorry für Offtopic! Ich möchte mich nur dem drohenden Trend in den Weg werfen, dass bald alle mit breitgezogenen Nasenflügeln wettkämpfen. (Hätte ich schon bei den Skinny-Jeans tun sollen).
Ich glaub nicht dass die teuren Tri- oder Rennräder das Problem bei Canyon sind.
....
Ein zufriedener 10000€-Rad Kunde kauft in einigen Jahren auch gerne mal wieder beim gleichen Hersteller und lässt in Summe schon gut Geld bei dem Laden. Warum man unbedingt in die billigen Massenbereiche wie City-E-Bikes mit Unmengen Konkurrenz den Laden aufblasen musste bleibt mir ein Rätsel. .....
Ich bin da nicht auf dem Laufenden, aber was ist denn "billig".
Ein befreundetes Ehepaar hat sich 2 E-Bikes für fast 10.000 gekauft. Einfach so, um gelegentlich mal ein paar KM hin und her zu fahren. Mich lässt das sprachlos zurück.
Darf man dann für 2.000 € für ein Fahrrad keine Qualität mehr erwarten?