Ich habe von Canyon den verstellbaren und als Frau bin ich sehr froh drum.
Erklärst Du bitte uns Nicht-Frauen, warum man gerade als Frau darüber froh ist? Gibts da geschlechtsspezifische Anforderungen an die Variablität?
Die Frage ist ernst gemeint. Sowas ist mir noch nicht in den Sinn gekommen.
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Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Niemand hier hat sich gegen einen Fortschritt in der Entwicklung von Fahrrädern ausgesprochen. Das scheint ein Missverständnis zu sein.
Zum Rest: Du legst Deine Meinung dar, was für Dich an einem Rennrad wichtig ist (so schnell wie möglich von A nach B, Aerodynamik, mögliche Zeitfahrposition an den Hoods etc.).
Ich kann das ohne weiteres akzeptieren, warum auch nicht? Mir scheint allerdings, dass sich die Anforderungen vieler Hobbyfahrer von Deinen unterscheiden.
Ohne mich selbst zum Maßstab machen zu wollen: Heute bin ich 6:10 Stunden durch die winterlichen Berge des Schwarzwalds geradelt. Spüre ich einen inneren Impuls, sieben- oder zehntausend Euro auszugeben, um ein Rad zu kaufen, das mich 5 Minuten früher nach Hause bringt? Ganz ehrlich: Nicht im geringsten. Mir sind an einem Rad ganz andere Dinge wichtig.
Schönen Abend noch.
Okay, ich versuche es nochmal, weil du es ständig schaffst nur einen Teil meiner Aussagen wiederzugeben, zu lesen oder zu verstehen oder alles 3 zusammen.
Ein Rennrad ist dazu da um möglich schnell von A nach B zu kommen. Alternativ noch dazu um mit möglichst wenig Energieaufwand in gleicher Zeit von A nach B zu kommen. Denn: Für jeden anderen Zweck gibt es ein Rad, das diesen besser erfüllt als ein Rennrad.
Oder ich frage mal andersrum: Welchen Zweck soll ein Rennrad denn deiner Meinung nach primär erfüllen?
Genau aus diesem Grund geht die Richtung der Entwicklung in die, die wir aktuell sehen.
Oder anders formuliert: Eine überwältigende Mehrheit wird sich bei gleichem Preis und gleicher Ausstattung für ein Rennrad mit den aerodynamischen Features entscheiden. Da das so ist, macht das jeder Hersteller so.
Und nochmal: die Zugverlegung im Lenker ist nicht das Thema. Das dauert bei den aktuellen Lösungen nur minimal länger als mit komplett extern verlegten Zügen, hat diverse Vorteile und Züge wechselt niemand mehr als einmal im Jahr (realistischer wohl eher alle 3-4 Jahre).
Okay, ich versuche es nochmal, weil du es ständig schaffst nur einen Teil meiner Aussagen wiederzugeben, zu lesen oder zu verstehen oder alles 3 zusammen.
Danke, dass Du so viel Geduld mit mir hast.
Zitat:
Zitat von Duamax
Ein Rennrad ist dazu da um möglich schnell von A nach B zu kommen. Alternativ noch dazu um mit möglichst wenig Energieaufwand in gleicher Zeit von A nach B zu kommen. Denn: Für jeden anderen Zweck gibt es ein Rad, das diesen besser erfüllt als ein Rennrad.
Das scheint Dein zentrales Argument zu sein. Darf ich Dir das Gegenteil beweisen?
Wäre Deine These korrekt, hätten wir alle Zeitfahrreifen an unseren Rennrädern. Schließlich sei der alleinige Zweck eines Rennrades, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen.
Offensichtlich ist das nicht der Fall. Kaum jemand fährt mit den schnellsten erhältlichen Reifen im Training. Ganz im Gegenteil: Sehr pannensichere, aber langsamere Reifen wie der Conti 4-Seasons sind beliebt und werden viel gefahren. Die Zuverlässigkeit ist diesen Fahrern wichtiger, als das Tempo.
Bereit für ein zweites Beispiel?
Aerohelme sind erwiesenermaßen schneller als normale Rennradhelme. Wenn es beim Rennradfahren nur um das Tempo ginge (für alles andere gäbe es bessere Räder), müssten wir doch überall Hobbyradler mit Aerohelmen sehen. Das ist aber nicht der Fall. Obwohl niemand bestreiten dürfte, dass er mehr Tempo bringt als ein Oberlenker in Tragflächenform. Dasselbe gilt für Zeitfahreinteiler: Sie machen schnell, werden von Rennradlern im Training aber nicht gefahren.
Ich denke, dass Dein zentrales Argument, ein Rennrad müsse einen so schnell wie möglich von A nach B bringen, an der Realität vorbei geht. Das Tempo ist sicher ein Kriterium, aber es ist nicht das einzige und möglicherweise nicht das entscheidende.
Mir scheint, dass Zuverlässigkeit, einfache Bedienung der Schaltung, eine individuell passende Sitzposition, gute und nicht quietschende Bremsen, eine anspruchslose Wartung, Haltbarkeit, gute Optik und ein akzeptabler Preis ganz oben auf der Liste der meisten Hobbyfahrer stehen. Nur ganz wenige interessieren sich dafür, wie das Rad im Windkanal performt.
Falls ich Dich durch meine persönliche Meinung zu tragflächenförmigen Oberlenkern an Trainingsrädern beleidigt haben sollte, war das nicht meine Absicht und tut mir leid.
Erklärst Du bitte uns Nicht-Frauen, warum man gerade als Frau darüber froh ist? Gibts da geschlechtsspezifische Anforderungen an die Variablität?
Die Frage ist ernst gemeint. Sowas ist mir noch nicht in den Sinn gekommen.
Du bist ab jetzt offiziell unser Gleichstellungsbeauftragter.
Das scheint Dein zentrales Argument zu sein. Darf ich Dir das Gegenteil beweisen?
Wäre Deine These korrekt, hätten wir alle Zeitfahrreifen an unseren Rennrädern. Schließlich sei der alleinige Zweck eines Rennrades, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen.
Offensichtlich ist das nicht der Fall. Kaum jemand fährt mit den schnellsten erhältlichen Reifen im Training. Ganz im Gegenteil: Sehr pannensichere, aber langsamere Reifen wie der Conti 4-Seasons sind beliebt und werden viel gefahren. Die Zuverlässigkeit ist diesen Fahrern wichtiger, als das Tempo.
Bereit für ein zweites Beispiel?
Aerohelme sind erwiesenermaßen schneller als normale Rennradhelme. Wenn es beim Rennradfahren nur um das Tempo ginge (für alles andere gäbe es bessere Räder), müssten wir doch überall Hobbyradler mit Aerohelmen sehen. Das ist aber nicht der Fall. Obwohl niemand bestreiten dürfte, dass er mehr Tempo bringt als ein Oberlenker in Tragflächenform. Dasselbe gilt für Zeitfahreinteiler: Sie machen schnell, werden von Rennradlern im Training aber nicht gefahren.
Ich denke, dass Dein zentrales Argument, ein Rennrad müsse einen so schnell wie möglich von A nach B bringen, an der Realität vorbei geht. Das Tempo ist sicher ein Kriterium, aber es ist nicht das einzige und möglicherweise nicht das entscheidende.
Mir scheint, dass Zuverlässigkeit, einfache Bedienung der Schaltung, eine individuell passende Sitzposition, gute und nicht quietschende Bremsen, eine anspruchslose Wartung, Haltbarkeit, gute Optik und ein akzeptabler Preis ganz oben auf der Liste der meisten Hobbyfahrer stehen. Nur ganz wenige interessieren sich dafür, wie das Rad im Windkanal performt.
Falls ich Dich durch meine persönliche Meinung zu tragflächenförmigen Oberlenkern an Trainingsrädern beleidigt haben sollte, war das nicht meine Absicht und tut mir leid.
Es ist einfach nur lustig, wie du meine Frage nicht beantwortest: Welchen Zwecken soll ein Rennrad deiner Meinung nach primär erfüllen?
Alle Punkte die du aufführst, sind für absolut alle Räder essenziell. Auch auf einen absolut hochgezüchteten TT-Rad und einem Lastenrad ist Zuverlässigkeit, einfache Bedienung der Schaltung (welche Fahrradschaltung ist denn bitte nicht einfach zu bedienen?) und alle weiteren Punkte essenziell, aber nicht der primäre Zweck.
Ich gebe dir mal ein Beispiel:
Der primäre Zweck eines Lastenrads ist schwere Lasten oder sperrige Lasten sicher von A nach B zu bringen.
Der primäre Zweck eines Downhill Bikes ist im Bikepark oder auf den Trails in gutem Fluss und gute Geschwindigkeit bergab zu fahren.
Der primäre Zweck eines Kunstrads ist auf diesem Kunststücke zu vollführen.
Ich kann natürlich auch auf einem Lastenrad ein Radkriterium fahren und auf einem Triathlonrad einen Wheelie machen. Ebenso könnte ich auf einem Rennrad einen Trail fahren. Die genannten Räder werden dort aber nicht nach ihrem eigentlichen Einsatzzweck bedient.
Also nochmals: Der primäre Zweck eines Rennrads ist… (die Vielseitigkeit des möglichen zu befahrenden Untergrunds ist übrigens aus meiner Sicht nicht die richtige Antwort.)
Die Beispiele die du bringst, gehen selbstverständlich komplett am Thema vorbei, denn sowohl Wettkampfreifen, als auch Aerohelme haben entscheidende Nachteile außerhalb des Wettkampfs.
Worum es mir geht: Eine aerodynamische Form eines Rahmens hat (vorausgesetzt die Geometrie passt zur gewünschten Sitzposition, was aber im Übrigen wiederum komplett unabhängig vom Fahrradtyp ist, siehe deine Argumente) heutzutage keine Nachteile ggü einer nicht aerodynamischen Form. Es ist auch kein Mehraufwand bei der Fertigung (im Gegensatz zu metallischen Rahmen mit hydrogeformten Rohren)
Und damit wiederhole ich mich abermals: Damit wird sich kein Fahrer (außer dir) für einen nicht-aerodynamischen Rahmen entscheiden, wenn er die direkte Wahl zwischen beiden hat und sonst alle Features hat, die er möchte.
Ich sehe schon vorher, dass du jetzt wieder mit dem Argument kommst, dass aber ein Fahrer unbedingt 40mm Breite Rennradreifen fahren will und die aber nur in einen All-Road Rahmen passen und nicht in einen Aerorahmen. Wir vergleichen natürlich schon Äpfel mit Äpfeln und sagen, dass besagter Käufer alle benötigten Festures bei dem Aerorad und dem Nicht-Aerorad vorfindet.
Und nein, auch wenn du es immer wieder anmerkst, ich fühle mich nicht durch deine Meinung beleidigt, finde es nur sehr amüsant, dass du dich ständig auf irgendwelche Teilaspekte meiner Ausführung stürzt und mit völlig an den Haaren herbeigezogenen Argumenten agierst ohne auf die entscheidenden Punkte einzugehen.
Vielleicht liegt es ja daran, dass meine Argumentation doch schlüssig ist und den Kern der Sache genau trifft.