Bisschen off topic: schon witzig wie Social Media einem solche Projekte wie Arne Peters reinspielen, sagte selbst mir was.Nur : Es gab wohl eine Handvoll Rahmen, richtig im Verkauf waren die mE nie, die Morpheus Website dazu ist offline …..
Klar, das Konzept ist extrem und damit wird es sich nicht im Mainstream durchsetzten, aber auch Trek ist diesen Weg beim Madone gegangen. Die H1 Geo gibt es nicht mehr, sondern man ist auf einen Mittelweg zwischen H1 und H2 gegangen, der aber näher an der H2 Geo liegt.
Selbst beim von Arne angesprochenen Shave FFX, das ja für die Racer sein soll, ist in Größe M das Steuerrohr bei 135mm (Stack to Reach 1,4)
Vor 10 Jahren wäre das noch im Bereich Endurance gewesen. Mal als Vergleich: Mein Rennrad (kein Aerorad, Modelljahr 2016) hat einen Reach von 389mm, bei einem Stack von 524mm (S-t-R 1,34). Das war damals für mittlere Rahmengrößen völlig normal. Bei größeren Größen ist es immer so, dass das Rad mehr in die Höhe, als in die Länge wächst, was automatisch den S-t—R Wert erhöht.
Der Trend der letzten Jahre zeigt genau in eine Richtung und ich nehme stark an, dass sich das in den kommenden Jahren weiter in diese Richtung entwickeln wird.
Selbst beim von Arne angesprochenen Shave FFX, das ja für die Racer sein soll
Darüber hinaus gibt's ja auch noch das Shave (ohne FFX) mit etwas anderer Geometrie für Leute die längere Strecken und/oder in entspannterer Position fahren wollen.
Darüber hinaus gibt's ja auch noch das Shave (ohne FFX) mit etwas anderer Geometrie für Leute die längere Strecken und/oder in entspannterer Position fahren wollen.
Hast du meinen Beitrag davor gelesen? Die progressive Geometrie des Shaves hatte ich dort bereits als absolut gelungen angesprochen, Arne versucht nur aus irgendeinem Grund krampfhaft an 10-15 Jahre alten Designmerkmalen festzuhalten, die von der großen Mehrheit und der Wissenschaft als überholt erwiesen sind.
Wir diskutieren über Rohrwinkel von Fahrrädern. Ich sehe keinen Grund, persönlich oder unsachlich zu werden, Sportsfreund. Kaufe Dir gerne das Rose-Bike. Ich freue mich, wenn es Dir gefällt und Deinen Bedürfnissen entspricht.
Was seit Jahren Stand der Technik ist, ist, dass im es aerodynamisch ungünstiger ist im Unterlenker zu greifen mit fast ausgestreckten Armen, als an den Bremsgriffen mit um 90° abgewinkelten Armen (Stichwort Frontfläche). Bei einem Rennrad mit mittlerer Rahmengröße und so um die 120mm Steuerrohr (+/-) und ohne 50mm Spacer unter dem Vorbau sitzt du dabei aber so tief, dass die wenigsten Leute diese Position komfortabel über mehr als ein paar Minuten halten können. Die Lösung dafür ist das Steuerrohr zu verlängern, was bei immer mehr Aerorädern auch tatsächlich passiert.
Nach meiner Beobachtung fährt der normale Hobbyradler im Training weder längere Strecken Unterlenker, noch an den Bremsgriffen mit 90° abgewinkelten Armen. Das sind Racepositionen für eine sehr kleine Gruppe an Radsportlern.
Die gängigen Position für Normalos wechseln zwischen Oberlenker und Bremsgriffhaltung mit nur leichtem Winkel im Ellbogen, würde ich meinen.
Die gängigen Position für Normalos wechseln zwischen Oberlenker und Bremsgriffhaltung mit nur leichtem Winkel im Ellbogen, würde ich meinen.
Ja. Stimmt alles.
Warum aber werden hier schicke Räder verteufelt und warum sollen Normalos diese nicht fahren?
Schon immer haben Profis eine andere Position auf dem Rad gehabt als der Hobbyradler.
Der hatte aber schon immer mindestens genauso viel Spaß am radeln.
Sollen wir alle wieder mit Schaftvorbau und gekröpften Sattelstützen mit nun 35er Reifen fahren, weil wir ja alle Hobetten sind und die 3W bei unseren Trainings es eh nicht bringen?
Was ist dann mit den TT Rädern?
Hier gibt es Leute, die kaufen sich ein Ständerwerk für eine Radflasche für den neuen Trend, packen sich sich 3 L Flaschen hinter den Sattel, fahren Flaschen im Einteiler spazieren, tüfteln mit Tubeless und Reifendrücken, fahren Calfs und Aerohelme, machen Hitzetraining und versuchen 150g/h Kohlenhydrate in sich reinzustopfen, etc.
Da sagt keiner was. Ich versteh es nicht.
Das Auge isst mit, heißt es so schön. Mein erstes Rennrad war, für Jugendrennen, 1969, ein Peugeot mit Campa, Rahmenschaltung, Permuttlackirung, gebraucht gekauft. Geld dafür kam vom fünfwöchigem Ferienjob, 500.-DM.
Das sah noch richtig nach Fahrrad aus. Das gefällt mir seit langem gar nicht.
Deshalb hab ich mir, vor Jahren, mit einem gebrauchten Kuota Kaliburrahmen ein Rennrad aufgebaut. 50er Carbonfelgen, Ultegra, P2max. etc.
Vor meiner Haustüre sind die höchsten Schwarzwaldberge, da wäre ein anders RR sicher besser, aber mir gefallen die Spaghetti dünnen Rahmen einfach nicht.
Demnächst gibt’s ein Aerorad mit Scheibenbremsen, geil für‘s bergab fahren und optisch auch nochmal besser…
P. S. TT hab ich auch