Wenn ich eine KI danach befrage, liegt der Schwerpunkt der tatsächlich gekauften Rennräder bei 3.000 Euro.
Meine KI sagt:
Ja, die meisten Räder werden um 3.000 € verkauft.
Aber das ist der Absatzschwerpunkt, nicht der Innovations- oder Gewinnschwerpunkt.
Hersteller optimieren auf Marge, Skalierung und Markenwirkung .
Aber wir wollen ja jetzt kein KI-Battle, ich hab leider auch sonst zu wenig Ahnung von dem Thema.
Ich glaube, ich schreib mal wieder was übers schwimmen.
Die ganzen integrierten Carboncarbonplattformen sind auch aus Herstellersicht sicher gut skalierbar, haben hohe Margen und eine gute Produktstory.
Ein Top-Alubike mit mechanischer Ultegra ist mittlerweile technischer eher teuer zu produzieren für geringe Margen und für eine Gruppe, die vielleicht kn der Communitylaut aber eher klein ist.
Ich denke nicht, dass die Preisentwicklung eine Frage des Rahmenmaterials ist.
Will meinen, dass es sowohl mit Alu wie auch Stahl möglich wäre, ein preiswürdiges Bike anzubieten. Grad abseits von Leichtbau kriegste nen Carbonrahmen genauso teuer oder billig zusammengeleimt wie nen Alurahmen grob zusammengeschweisst.
Und im gewichtssensiblen Bereich machts eh keinen Sinn mehr, über was anderes als Carbon nachzudenken, auch Titan spielt da eher keine ernstzunehmende Rolle.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
Was ich wichtig fand, ich kam als Laie auf diese Bühne und wollte ein Rad haben, andem ich selber "Schrauben lernen" kann ohne dabei viel kaputt zu machen.
An meinem Rose hab ich gelernt eine Schaltung einzustellen, diverse Teile ( Räder, Reifen, Kette etc ) zu wechseln oder banal ein neuen Lenkerband anzubringen.
Was dabei in diesem Lernprozeß inkl. KH besuche und genähten Finger alles schief gegangen ist, dies ist eine Geschichte für sich...
Generell bin ich aber der Meinung ein Umdenken wäre für die Branche nicht schlecht, aber das wird nicht passieren. Der Großteil der Konsumenten möchte immer das SOTA haben.
Wenn die Räder wirklich zu teuer werden, kauft sie niemand mehr und jemand anderes beginnt günstigere Räder anzubieten. Niemand muss die teueren Räder kaufen, es ist ja nur ein Hobby.
Manche bezahlen tausende von EUR für eine Briefmarke, die 2EUR Portowert hat. Und ich bin sicher, der Käufer ist glücklich damit.
Wer weiß, was nach dem aktuellen Aero-Trend kommt? Ich nicht. Vielleicht werden die Bikes wieder einfacher und günstiger.
Der Gewichtsjagd damals hat die UCI ein Ende gesetzt; 6,8kg und das wars dann. Und auch jetzt sehen Rennräder ja nur so aus, inwieweit die UCI das erlaubt, d.h. es sind halt blank geleckte, flache Diamantrahmen.
Vielleicht kommt ja irgendwann der Schritt zurück und es dürfen nur Rundrohre im WK gefahren werden oder so was. Ich fände das natürlich tiptop.
Haben wir doch schon, schau dir Cube und Canyon an.
Wenn ich zwei Räder vergleiche bekomme ich bei Cube einfach "mehr" als beim anderen.
Naja, optisch vielleicht, technisch steckt bei Canyon sicherlich mehr Eigenentwicklung drin und die reichen nicht einfach n paar gemalte Entwürfe an die Chinesen und schreiben dazu 'macht mal!'.
Der Preis kommt ja nicht von ungefähr oder daher, dass die einfach gute Kerle sind, die für jede Rodel n paar Hunderter weniger einstecken.
Und wie ichs schon lange sage, musste es als Versender auch erstmal hinkriegen was Canyon geschafft hat, nämlich Fachhandelspreise für Versenderkisten bezahlt zu kriegen.
Hat halt nur scheinbar nix genutzt, wenn jetzt die Kohle knapp ist;- irgendwo muss die durchs Umgehen des Fachhandels und dem Vertrieb dafür eingesparte Knöse ja versickert sein.
Wenns daran liegt, dass die Muttergesellschaft die Kohle abgezogen hat, sollts ja kein sturkturelles Problem sein und der Drops wär nachm nächsten Geschäftsjahr wieder gelutscht.
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