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2 Kilometer mehr oder weniger ist doch wumpe. Und wer hat was von sauber laufen gesagt?
Die Rechnung ist einfach: 30 km bis zum großen Beerberg. Das läuft sich so weg. Geht eh nur bergauf und die Gegend kenne ich aus den efeff.
Dann Fokus auf die nächsten 20 Kilometer. Oder besser 2 x 10. Hört sich besser an. Dann ist man schon bei 50. Unterwegs viel Haferschleim und wenig Regen.
Bleibt noch ein guter Halbmarathon. Das geht immer.
Im Ernst: Mehr als 60 Wochenkilometer bekomme ich nicht regelmäßig hin, wenn ich auch noch schwümmen und radeln will, d.h. 1x30 1x20 und 1x10.
Ich war vor einigen Jahren beim Rennsteig-Non-Stop am Start. Das war böse. Start war abends und die Nacht hindurch ging es viel über schwerst verwurzelte Wege und böse Stellen, die nur mit Stirnlampe bewaffnet doppelt anstrengend sind. Die Nacht habe ich einigermaßen gewuppt und bei Halbzeit auf der "ich mache weiter"-Hälfte im Verpflegungszelt gesessen.
Das ging halbwegs gut bis zum Rondell. Ich hätte den Aufstieg zur Schmücke davor gehen und nicht laufen sollen und war unglaublich langsam. Bis zum Grenzadler hat sich das dann ewig gezogen und der Gedanke and weitere 50-60 Kilometer war gruselig. Ich wollte diese nicht wandern und das Rennen dann aufgegeben. Bei 100 km war damals für mich so das Maximum an Spaß erreicht. Damals habe ich mir auch jeden Schei** zugetraut. Heute bin ich älter.
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Keine Panik!
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