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Alt 08.01.2026, 19:07   #16745
TriVet
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Beiträge: 6.386
Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
Es bestreitet ja niemand, dass Endlagerung ein reales Problem ist. Deshalb wird sie heute bereits bilanziert, fondsfinanziert und technisch gelöst. Schau zu den Finnen und den Schweden. Dort gibt es genehmigte tiefengeologische Endlager.
Ja dort.
Nun sind wir aber nun mal hier.
Die werden uns den dreck wohl kaum abnehmen.
Wir bilanzieren, fondsfinanzieren und lösen wir das technisch HIER?!
__________________
Wann wird eigentlich der Tag des Orgasmus gefeiert?
Ich würde kommen.
TriVet ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2026, 19:15   #16746
Genussläufer
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Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Das deutsche Endlagergesetz (Standortauswahlgesetz, StandAG) schreibt vor, dass ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll die bestmögliche Sicherheit für eine Million Jahre gewährleisten muss, um Mensch und Umwelt vor der gefährlichen Strahlung zu schützen.

Die Möglichkeit der Rückholung der Abfälle muss während der Betriebsphase und für 500 Jahre nach Verschluss gewährleistet sein.
Man Gesetze der Realität anpassen. Das soll häufiger passieren
Genussläufer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2026, 19:17   #16747
Genussläufer
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.03.2010
Ort: Frankfurt und Erfurt
Beiträge: 3.075
Zitat:
Zitat von TriVet Beitrag anzeigen
Ja dort.
Nun sind wir aber nun mal hier.
Die werden uns den dreck wohl kaum abnehmen.
Wir bilanzieren, fondsfinanzieren und lösen wir das technisch HIER?!
Ist vielleicht eine Frage des Preises. Warum wir hier kein Endlager finden, ist ein politisches und kein geologisches Problem. Bei einer möglichen Endlagerung im Ausland müssten wahrscheinlich auch Gesetze geändert werden. Da ist Arne besser informiert.
Genussläufer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2026, 19:35   #16748
sabine-g
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Beiträge: 12.981
Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
Jahrmillionen? In Sicherheitsnachweisen werden typischerweise ca. 100.000 Jahre betrachtet. Bis die Radiotoxizität abgebrannten Brennstoffs wieder in die Größenordnung von Natururan fällt, dauert es ohne Aufarbeitung ca. 100.000 Jahre,
Jetzt aber bitte.
Merkst du nicht dass du erheblichen Schwachsinn daherlaberst (entschuldige meine Ausdrucksweise)

Geändert von sabine-g (08.01.2026 um 19:52 Uhr).
sabine-g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2026, 19:40   #16749
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
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Beiträge: 25.080
Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
Man Gesetze der Realität anpassen. Das soll häufiger passieren
Wie passt man Gesetze an physikalische Realitäten an? Oder meinst Du die Realität der monetären Interessen von Aktionären?

Plutonium-239 hat eine Halbwertszeit von etwa 24.000 Jahren. Es ist dann immer noch hochgiftig. Radioaktive Stoffe schädigen das Erbgut – diese Schäden werden also an die nächste Generation weiter vererbt. Übrigens nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren und Pflanzen.

Zur Veranschaulichung: Beim Reaktorunfall von Tschernobyl wurden gerade mal 26 Kilogramm Caesium freigesetzt. Das ist eine Menge, die auf ein DIN A4 Blatt passt. Diese kleine Menge hat genügt, um halb Europa zu kontaminieren.

Wenn wir in einem Endlager jahrzehntelang radioaktive Stoffe vergraben, sprechen wir von ganz anderen Mengen.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2026, 20:33   #16750
TriVet
Szenekenner
 
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Registriert seit: 25.05.2008
Ort: Kraichgau
Beiträge: 6.386
Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
Ist vielleicht eine Frage des Preises.
Min, sei mir nicht böse, aber Für dich ist doch alles nur eine Frage des Preises, und zwar des monetären.
Wie heißt es bei Erin brockovich: „was kostet IHRE Gesundheit, Mister Genusslaeufer?!“
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TriVet ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2026, 22:16   #16751
Genussläufer
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Registriert seit: 01.03.2010
Ort: Frankfurt und Erfurt
Beiträge: 3.075
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Wie passt man Gesetze an physikalische Realitäten an? Oder meinst Du die Realität der monetären Interessen von Aktionären?
Das hat doch die OECD Nuclear Energy Agency (NEA)aufgearbeitet. Der IPCC verweist sogar auf diese Organisation. "So reduziert sich bei Wiederaufarbeitung bzw. Teil-Recycling des abgebrannten Brennstoffs („Mono-Recycle“) die Zeit, bis die Radiotoxizität des Endlagerinventars wieder in die Größenordnung von Natururan fällt, auf etwa 10.000 Jahre, während sie im offenen Brennstoffkreislauf hunderttausende Jahre beträgt."

Was hast Du an den beiden Organisationen auszusetzen? Und warum sprichst Du ihnen die Expertise ab? Auf wen beziehst Du Dich?
Genussläufer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2026, 23:04   #16752
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
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Registriert seit: 16.09.2006
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Beiträge: 25.080
Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
"So reduziert sich bei Wiederaufarbeitung bzw. Teil-Recycling des abgebrannten Brennstoffs („Mono-Recycle“) die Zeit, bis die Radiotoxizität des Endlagerinventars wieder in die Größenordnung von Natururan fällt, auf etwa 10.000 Jahre, während sie im offenen Brennstoffkreislauf hunderttausende Jahre beträgt."
Hier ist der Prozess der Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen gemeint.

Dabei wird das Plutonium nicht weggeworfen (endgelagert), sondern nach einem Recycling erneut in die Brennkammer des Atomkraftwerks eingeschleust. Das Plutonium wird dabei gespalten. Es entstehen aus dem Plutonium andere strahlende Elemente, die eine kürzere Halbwertszeit haben. Dadurch reduziert sich die Halbwertszeit des Atommülls deutlich.

Jedoch brauchen wir dafür Wiederaufbereitungsanlagen, die politisch hoch umstritten sind. In Deutschland haben wir keine. Daher die Castor-Transporte, die das extrem giftige Plutonium durch Deutschland nach Nordfrankreich transportieren. Das Zehntausendstel eines Gramms Plutonium führt beim Einatmen zum Tod eines Menschen.

----

10.000 Jahre Endlagerung:

Niemand kann auch nur für 500 Jahre für die Sicherheit eines Endlagers garantieren. Wie viele Kriege werden in dieser Zeit über es hinwegziehen? Werden die Endlager zu Angriffszielen von Militär oder Terrorismus? Werden dort in fünfhundert Jahren Menschen leben, die sich um das Endlager kümmern können? Oder gab es zwischenzeitlich einen atomaren Unfall, der die Gegend für viele Generationen unbewohnbar machte? Haben die Menschen das Endlager nach 1000 Jahren vergessen und graben dort aus irgend einem Grund die Erde auf? Wir wissen es nicht.

Es ist aus meiner Sicht ein Fall menschlicher Selbstüberschätzung, wenn unsere Generation glaubt, sie könnte die Verantwortung für eine solche Giftgrube über Zehntausende von Jahren übernehmen.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
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