Ich hatte dazu mal eine ältere politikwissenschaftliche Diskussion verfolgt, wo - provokativ formuliert - diskutiert wurde, ob/das politische Heucheln und sogar Lügen manchmal besser weil stabilisierender, als die offensichtliche Wahrheit der Motive sein kann.
Und das Ergebnis war klar ja, weil in einem Machtgefälle oft Normen und Regeln nicht eingehalten werden und so aber wichtige diplomatische Spielräume verbleiben.
Da kam dann auch das Beispiel vom Straßenverkehr. Das nahezu jeder mal in seinem Leben vollkommen bewusst eine roter Ampel überquert hat, liegt halt auch an der Macht über die Situation. Der Staat kann in den meisten Fällen nicht viel dagegen machen, vor allem als Fußgänger oder Radfahrer ist man kaum zu belangen und man hat oft, zum Beispiel bei sehr wenig Verkehr und gut einsehbarer auch ein sehr geringes Risiko, dass einem etwas passiert.
Trotzdem werden die meisten immer betonen, wie wichtig es ist, sich an rote Ampeln zu halten und das es ja lebensgefährlich sei, es nicht zu tun. Man erklärt das auch seinen Kindern, dass sie nicht über eine rote Ampel gehen dürfen, und geht trotzdem selbst rüber. Wenn es den eigenen Bedürfnissen gerade entspricht, bricht man diese Regel trotzdem.
Dennoch würden die allermeisten immer wieder sagen dass es total wichtig ist, rote Ampeln einzuhalten und würden in bestimmten Fällen sogar lügen, dass sie noch nie oder selten über eine rote Ampel gegangen sind.
Und das stützt letztendlich die Straßenverkehrsordnung, weil wenn alle offen den Konsens aufkündigen würden, würde der Verkehr zusammenbrechen. Und natürlich ist es auch wichtig, dass es in der Gesamtheit viele Leute gibt, die sich regelkonform verhalten und ihren Bedürfnissen nicht einfach frei nachgeben. Das muss man natürlich auch sagen.
Ich hatte dazu mal eine ältere politikwissenschaftliche Diskussion verfolgt, wo - provokativ formuliert - diskutiert wurde, ob/das politische Heucheln und sogar Lügen manchmal besser weil stabilisierender, als die offensichtliche Wahrheit der Motive sein kann.
Und das Ergebnis war klar ja, weil in einem Machtgefälle oft Normen und Regeln nicht eingehalten werden und so aber wichtige diplomatische Spielräume verbleiben.
Da kam dann auch das Beispiel vom Straßenverkehr. (Rote Ampel) .....
Mir scheint das Beispiel etwas unpassend. Der Irakkrieg oder auch der Ukrainekrieg würde ich, wenn schon, eher mit vorsätzlichem Mord im STGB vergleichen als mit dem Überqueren einer roten Ampel durch Füssgänger (und einem Verwarnungsgeld). Ich frage mich, ob ein solcher Vergleich und eine solche politikwissenschaftliche Theorie nicht eine bestimmte Ausübung von Herrschaft rechtfertigen soll? Ohne sie jetzt zu kennen, belasse ich es lieber bei der Frage?
Neulich habe ich in einem Artikel gelesen, die EU und speziell Deutschland hätten eine sehr machtvolle Option, um die Annektierung Grönlands durch Trump zu verhindern. Die bestünde darin, die mehr als 37 USA-Militärstützpunkte in den EU Ländern mit 69000 Soldaten zu kündigen.
In Ramstein betreibt die US-Army ein zentrales weltweites Luftwaffen- und Logistiktransportzentrum (aktiv beteiligt am Irakkrieg, Jugoslawienkrieg, Libyen, Syrien, Ukrainekrieg). Desweiteren: Drohneneinsätze in Afrika, dem Nahen Osten, Südasien werden in Ramstein koordiniert und gesteuert als Relais- und Datendrehstelle.
Und in Wiesbaden befindet sich die USAG Wiesbaden, das Hauptquartier der United States Army in Europe and Africa. Das bedeutet: Planung, Command & Control (Führung und Kontrolle) des gesamten US-Heeres in Europa und Afrika laufen hier zusammen. Von dort steuert und überwacht man Einsätze, Truppenbewegungen, Trainings- und Einsatzplanung für den US-Landstreitkräfteeinsatzraum.
In Wiesbaden werden die Bodentruppen koordiniert, in Ramstein Luftwaffe und Drohnen.
Diese 37 europäischen USA-Stützpunkte zur Disposition gestellt, könnten für Trump schon als sehr hoher Preis für eine Besetzung Grönlands gelten und wären ein deutliches Zeichen von wirkungsvoller Gegenwehr. Die Besetzung verschwände aus den Schlagzeilen.
Die Frage ist falsch gestellt gehören ist ein Befriff des Zivilrechts Eigentümer Besitzer, die Frags muss richtig lauten zu welchem Staat gehört Grönlnd international anerkannt, wenn es kein eigener Staat ist
die Frags muss richtig lauten zu welchem Staat gehört Grönlnd international anerkannt, wenn es kein eigener Staat ist
Das ist aber keine Frage.
Grönland ist ein eigener Staat mit eigener Regierung, Flagge etc.. dass außenpolitisch in einer sog. Reichsgemeinschaft mit Dänemark und Färöer auftritt. Also per se nicht so viel anders wie beispielsweise NRW. Eigenes Land, eigene Verfassung, eigene Regierung, nach außen vertreten durch den Bund als Reichsgemeinschaft die sich Bundesrepublik nennt.
Genauso könnte man diskutieren ob Sachsen ein eigenes Land wäre, ob man die Menschen die da wohnen jetzt als Eingeborene, Ureinwohner oder ähnlich bezeichnen würde und ob der Frage ob die überhaupt ein Land sind und ob man die so nicht auch einfach an Russland abtreten könne. Sind ja nicht wirklich relevant und interessieren uns ja auch nicht.
Völlig Banane diese Diskussion, als wenn wir wieder in den Köpfen zurück in dunkle Kolonialzeiten wollen.
Grönland ist ein eigener Staat mit eigener Regierung, Flagge etc.. dass außenpolitisch in einer sog. Reichsgemeinschaft mit Dänemark und Färöer auftritt. Also per se nicht so viel anders wie beispielsweise NRW. Eigenes Land, eigene Verfassung, eigene Regierung, nach außen vertreten durch den Bund als Reichsgemeinschaft die sich Bundesrepublik nennt.
Genauso könnte man diskutieren ob Sachsen ein eigenes Land wäre, ob man die Menschen die da wohnen jetzt als Eingeborene, Ureinwohner oder ähnlich bezeichnen würde und ob der Frage ob die überhaupt ein Land sind und ob man die so nicht auch einfach an Russland abtreten könne. Sind ja nicht wirklich relevant und interessieren uns ja auch nicht.
Völlig Banane diese Diskussion, als wenn wir wieder in den Köpfen zurück in dunkle Kolonialzeiten wollen.
Ich habe geglaubt die rechtliche Unabhängigkeit ist geringer, so ist sie Disskussion dann sowieso hinfällig