Genau das ist das Problem. Viele denken sich was über die anderen und kaum einer fragt.
Wenn man dann doch mal fragt bekommt man Antworten die überhaupt nichts mit dem zu tun haben was man sich gedacht hat.
__________________
.
.
Ich will nicht perfekt sein, sondern glücklich.
Und - haste schon was gerissen? Bist du Profi? Was zählt unter den Amateuren? Bestzeit, Material, Sozialneid oder der Mensch?
(...)
Ich bin blutiger Anfänger und Amateur, für mich zählt nur der Spaß am Sport. Heute gehe ich das erste Mal auf große Radtour (130 km 3000 HM) mit einem Bekannten und seinen Trainingspartnern.
Ich werde wohl das beste Rad fahren, die meisten Energie-Gels dabei haben, mit Garmin GPS sehen wie schnell ich bin und ich werde ganz sicher der erste sein, der am Berg vom Rad fällt, weil er nicht mehr kann.
Und ich werde sau viel Spaß haben!
Ich sehe das alles viel lockerer wie die meisten hier. Mir gehts nicht um Plazierungen, mir gehts nur um Spaß am Sport, ich will einen gesunden Körper, ich will sehen was ich aus mir raus holen kann. Solche Sachen eben.
Und ich hab mit meinem Carbon-Hobel und meinen Kompressionssocken eben mehr Spaß an der Sache wie mit nem Alu-Rad mit Rahmenschaltung.
Ich kann super gut damit leben, wenn mich jemand mit schlechter Ausrüstung überholt, weil der einfach schneller ist wie ich!
Es ist für mich befremdend und erschreckend zu hören, dass die Leute umgekehrt ein Problem mit mir haben.
Wieso ist es denn befremdlich, das beste aus einem Wettkampf holen zu wollen? Wenn mich Kompressionssocken vor Wadenkrämpfen schützen, dann ziehe ich die doch an, egal ob ich kurz nach Timo Bracht ins Ziel laufe oder kurz vorm Reinigungsfahrzeug!
Anfangs war ich so naiv, zu glauben das alle Triathleten ein großes Volk sind, aber langsam glaube ich, da habe ich mich getäuscht.
Dazu gab es mir hier schon zu viel Threads mit anderen Meinungen.
Ich freue mich total drauf, heute neue Triathleten kennen zu lernen, da sind zwei Ironman-Finisher dabei, da gibts viel zu lernen und viel spannendes zu hören!
Allerdings hoffe ich, dass ich nicht gleich unten durch bin, wenn ich mit dem Carbon-Rad ankomme...
Dennoch befindet sich Triathlon derzeit in einer kritischen Phase. Können Grundwerte transzendiert werden oder wird der schöne Sport mehr und mehr vom Kapitalismus assimiliert?
Sollte sich Triathlon tatsächlich zu einer Reichensportart entwickelt haben?
Glaubst du, das war jemals anders? Selbst in den Anfangsjahren 1982-84 gab es schon ein Aufrüsten und solche, die es sich leisten konnten oder wollten und solche, die das nicht taten.
Jede Generation malt das Bild vom bösen Kapitalisums und vom Untergang des Triathlonsports an die Wand. Es ist schon fast amüsant.
Es ist für mich befremdend und erschreckend zu hören, dass die Leute umgekehrt ein Problem mit mir haben.
Wieso ist es denn befremdlich, das beste aus einem Wettkampf holen zu wollen? Wenn mich Kompressionssocken vor Wadenkrämpfen schützen, dann ziehe ich die doch an, egal ob ich kurz nach Timo Bracht ins Ziel laufe oder kurz vorm Reinigungsfahrzeug!
Mach dir keine Sorgen. Ein sehr großer Teil der Triathleten besitzt Material, mit dem man Hawaii und Olympia gewinnen kann. Du bist also nicht alleine.
...
Ich freue mich total drauf, heute neue Triathleten kennen zu lernen, da sind zwei Ironman-Finisher dabei, da gibts viel zu lernen und viel spannendes zu hören!
Allerdings hoffe ich, dass ich nicht gleich unten durch bin, wenn ich mit dem Carbon-Rad ankomme...
oh ja Trialatein
Sorry
wollte dir den Spass nicht verderben. Wird bestimmt schön.
Sehr geehrter Herr Gurke!
Schöner Text, leider habe ich momentan wenig Zeit für dieses Forum, weil ich für die LD viel tun muss und andere Dinge sich dann anstauen.
Ich möchte zum Thema anmerken, dass ich ja Teil dieser Boom-Generation bin. 2004 beeindruckten mich Sportler wie Heike Funk, Lothar Leder, Drullse und viele andere die ich in Roth bei einem Staffelstart erleben durfte. Scheibenräder und UCI-non-konforme Rahmen turnten mich total an und von meinem ersten Gehalt kaufte ich dann ein Scheibenrad ohne Triathlet zu sein. Beharrliche Überzeugungsarbeit diverser Foris "Wenn du in Roth radfährst, kannst du eigentlich direkt alles machen...", führte dann dazu, dass ich es in Bonn mal ausprobierte und seitdem Vielstarter bin. Material find ich immer noch geil, aber Oakley-Brillen und Kompressions-Strümpfe nutze ich nicht im Sport.
Mir Gefällt die Abwechslung im Training, das Windschattenverbot, aufgetunete Fahrräder und saunette Menschen von überall her. Der Rest ist Nebensache.
__________________
OUTING: Ich trage Finisher-Shirts beim Training, auf der Arbeit, in der Disco, auf Pasta-Partys, im Urlaub und beim Einkaufen
__________________ „friendlyness in sport has changed into pure business“
Kenneth Gasque
Zum Thema "Preisgestaltung Ironman":
"Schließlich sei Triathlon eine exklusive Passion, bemerkte der deutsche Ironman-Chef Björn Steinmetz vergangenes Jahr in einem Interview. Im Zweifel, so sagte er, müsse man sich eben ein neues Hobby suchen."
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:25 Uhr.
Heute 19 Uhr live!
Halbmarathon Trainingsplan
Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
Durchbruch: Was wirklich schneller macht
Persönliche Tipps aus dem Training der Triathlon-Langstreckler Peter Weiss und Arne DyckWettkampfpacing Rad