Ich wollt mal einen Satz zu "Trainingstempo-vs-Laufstil-vs-GA1" sagen.
Bei mir ist der Anfang ja nicht so ewig her, und ich kenne das Problem ganz gut. Ich finde aber man kann sich dem Thema von zwei Seiten nähern.
Entweder ich laufe einfach volles Rohr, dann werden die Knie schon hoch kommen etc. (ich weiß auch dass das so niemand gefordert hat )
oder ich versuche brav meinen furchtbar langsamen Schnitt zu laufen und dabei auf die Lauftechnik zu achten. Dann muss ich allerdings damit rechnen dass es 1. immer plötzlich schneller wird und 2. die richtige Technik sich anstrengender anfühlt als die falsche. Wenn ich auch noch nach Puls trainiere muss ich dann vermutlich stehen bleiben.
Mit der Zeit wird das dann eh alles runder, schneller, schöner, schlanker, geschmeidiger, anmutiger, gesünder, ästhetischer...
Edith bemerkt gerade sehr richtig, dass das mehr als ein Satz sei.
...Dazu kam die Überlegung, dass es mir ja offensichtlich noch an Grundlagen mangelt,....
Boah,
was geht denn hier ab? Kaum hat man einen Tag wegen Training keine Zeit, kommt man mit Lesen kaum hinterher .
M.M.N. mangelt es Dir an Tempo, und das lernt man eben durch schneller laufen. Wenn Du am nächsten Tag schon wieder normal trainieren kannst, dann warst Du zu langsam. Ich setze hier bewusst keinen Smiley .
Mein Lieblingszitat ist "Und denk dran: Wenn Du Dich nach der Hälfte des Rennens gut fühlst, dann läufst Du zu langsam." Nach eigenem Ausprobieren ist da was dran. Naja, und motivieren musst Du Dich schon selbst. Nicht dass ich jetzt mit meinen Zeiten was darstellen würde, ich kann nur sagen, dass ich mir jeden winzigen Fortschritt bislang hart erarbeiten musste.
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M.M.N. mangelt es Dir an Tempo, und das lernt man eben durch schneller laufen. Wenn Du am nächsten Tag schon wieder normal trainieren kannst, dann warst Du zu langsam. Ich setze hier bewusst keinen Smiley .
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Ich nehm jetzt mal deinen Beitrag exemplarisch fur alle die meinen, das das Opfer schneller laufen soll. Ich halte das Angesicht des Gewichts und des derzeitigen Laufvermögens für Unfug. Zumindest wenn damit mehr als Tempodauerlauf und Intervalle gemeint sind.
Wenn sie 2:30 bei einem HM als Ziel ansieht, dann muss sie in erster Linie überhaupt Laufen.
Ich habe letztes Jahr auch im ersten richtigen Tria-Jahr zu schnell Schnelllaufen trainiert, was zu Problemen mit den Schienbeinkanten geführt hat. Das muss nicht jedem passieren aber es kann genauso in die Knie gehn (so oder so ;-).
Was ich sagen will: Sie soll Laufen und zwar richtigerweise weiterhin das begonnene Frequenztraining als "Schnelle" Einheit und ansosten nicht flach sondern hügelig bis bergig. Darin dann mal Fartlek oder lang und locker.
Erst wenn die Knochen und Sehnen aufgebaut sind, kann man mit dem schnellen Zeug anfangen.
Die Dame läuft doch schon ein paar Monate (Jahre?). Die Stoßbelastung dürfte bei ihrem Lauftempo ohnehin gering sein. Außerdem plant sie nur drei Einheiten pro Woche. Da darf ruhig jede Einheit Qualität haben.
Außerdem ist sie ja noch jung. Die jungen Wilden stecken so manches locker weg.
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"Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, an dem man ein gutes Steak bekommt." Woody Allen
Was ich sagen will: Sie soll Laufen und zwar richtigerweise weiterhin das begonnene Frequenztraining als "Schnelle" Einheit und ansosten nicht flach sondern hügelig bis bergig. Darin dann mal Fartlek oder lang und locker. Erst wenn die Knochen und Sehnen aufgebaut sind, kann man mit dem schnellen Zeug anfangen.
jm2c
/S.
stimme dir zu.
das gilt aber auch für umfänge steigern. sportopfer läuft ja bis jetzt noch nichtmal regelmäßig 3 einheiten.
zu schnelles tempo ist kontraproduktiv; allerdings imho genauso zu langsames, wenn das zu-langsame deshalb zu langsam gelaufen wird, um länger zu laufen (--> laufstil ruinieren)
Die Dame läuft doch schon ein paar Monate (Jahre?). Die Stoßbelastung dürfte bei ihrem Lauftempo ohnehin gering sein. Außerdem plant sie nur drei Einheiten pro Woche. Da darf ruhig jede Einheit Qualität haben.
Außerdem ist sie ja noch jung. Die jungen Wilden stecken so manches locker weg.
Jetzt müsste man mal ausrechnen, wie sich der Kraftstoß bei 60kg und 4:00min/km vs. 80kg bei 7:00min/km verhält. Biomechanik war nun nicht mein Fachgebiet. Da müsste ich mal nachlesen um das durchzurechnen.
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Halbmarathon Trainingsplan
Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
Durchbruch: Was wirklich schneller macht
Persönliche Tipps aus dem Training der Triathlon-Langstreckler Peter Weiss und Arne DyckWettkampfpacing Rad