Wie heisst es so schön: "Es muss auch mal weh tun, da geht nichts kaputt"!
Ich denke auf ein paar sec. pro km kommt es nicht an und jeder wird sein Tempo so einschätzen können, dass er nicht schon nach 2 oder 3 min. fix und fertig ist.
"Nur Vorteile" ist natuerlich so nicht richtig. Training ist ja immer das Zusammenspiel aller Einzelteile. Und wer immer Vollgas laeuft, dessen Vollgas ist ziemlich bald eher langsam.
Natuerlich kann und sollte man auch beim TDL das Tempo wie auch die Laenge variieren. Mach's halt mal so, mal so.
Wenn Du gerne Podcast hoerst, dann empfehle ich den aktuellen "Training Talk" von letsrun.com. RoJo und WeJo sprechen da recht viel ueber TDL, dessen Laenge und Geschwindigkeit.
Aus meiner Sicht hat jeder Tempobereich eine Funktion im Hinblick auf den Formaufbau.
Wenn das so ist, ist es z.B. kontraproduktiv zu früh zu schnell zu laufen.
Zitat:
Zitat von Helmut S
Warum? TDL ist doch TDL ... später darf ich dann beim TDL schneller laufen oder wie darf ich das verstehen?
Wenn du früh im Jahr zu hart trainierst, bist du zu früh auf dem Formhöhepunkt. Evtl. bist du dann beim Hauptwettkampf schon wieder auf dem absteigenden (Form-)Ast.
Soweit zumindest die Theorie.
Zitat:
Zitat von Helmut S
Wie soll das denn gehen? Es geht doch nur darum bei nem TDL mal 5-10sec/km schneller zu laufen als das 1h-Kapa Tempo. Es redet ja keiner davon 7xWoche Intervalle zu klotzen.
Wenn man das ausnahmsweise mal macht, ist das auch kein Problem.
Wenn dir die Tempodauerläufe generell (zu) leicht fallen, solltest du evtl. mal über eine Neujustierung der Tempovorgaben nachdenken. Vielleicht bist du ja einfach schneller geworden?!
...Vielleicht bist du ja einfach schneller geworden?!
Das wäre doch das beste! Auf einmal ist man auf einer neuen Stufe. -Darauf warte ich beim Laufen auch noch, dass man auf einmal ein Tempo als locker empfindet, was früher mal hart war.
würde sagen das sich ein zu hohes tempo bei TDL eventuell dahingehend auswirken kann, das sich deine Regenerationszeit erhöht und die Verletzungsgefahr ein bisschen.
Aber wenn es gut läuft dann sollte man einfach das Tempo laufen wenns Spaß macht *g*.
@Skunkworks: auf diesen Punkt warte ich auch schon länger, beim schwimmen habe ich es geschafft, ich hoffe das sich beim laufen eine ähnliche Verbesserung einstellt.
Das sich die Rekom verlängert ist richtig. Die Ansicht, dass 5 bis 10 s/km mehr oder weniger keinen Unterschied machen, kann ich nicht nachvollziehen. Im HM sind das 1:40 bis 3:20 Unterschied. Das hat nichts mit Tagesform zu tun. Und es macht einen gewaltigen Unterschied, ob ich meine 30min im 3:10er oder 3:15er Schnitt laufe. Wer das nicht so empfindet, läuft wahrscheinlich sonst zu langsam ;-)
Es geht mir nicht darum "permanent" nur intensiv zu laufen oder "zu früh fit zu sein" etc. Um konkret zu werden:
Ich bin halt nicht klar über meinen momentanen Leistungsstand. Also weiß ich auch nicht genau wie schnell ich die Tempoläufe angehen soll und wie wichtig das Tempo nun ist. Also konsultiere ich die eine oder andere (mittlerweile verstaubte) Literatur in meinem Regal. Die scheißen alle ziemlich rum was die Pace anbelangt.
Das Training lief so oh la la seit November und konkret frage ich mich ob ich die Tempoläufe eher 4:25 oder 4:35 laufen soll. Das dürfte die aktuelle Range sein. Und da ich mir denke: Wir sprechen hier von joggen und nicht von der LA WM, lauf ich lieber 4:25 (also lieber schneller) .... der Rest ist doch wohl eher akademisch!?
Ich rede übrigens auch nicht davon mich in nem HM zu entscheiden einfach mal 10sec schneller zu laufen. Das sowas nicht funktioniert habe ich schon bewiesen
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Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
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