Denk: Wenn sich einer aus der Managerriege in der 55. Etage einer Bank die Birne voll - Seite 5 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
...ich würde es so machen wie einige meiner Ex-Vereinskollegen, die ihren Kindern den Sport nahegebracht haben aber immer peinlich darauf geachtet haben, dass der Gedanke an Hochleistungs im Hintergrund bleibt. Die Kids haben Spaß am Sport, aber da denkt niemand an Profikarrieren.
Verstehe dich nicht. Ich kenne natürlich auch die von dir genannten Ex-Vereinskollegen nicht und die gründe ihrer Negativeinstellung zum Leistungssport, aber du hast doch selbst eine Leistungssport-Biografie. Wenn man selbst in der Vergangenheit Spaß am Leistungssport gehabt hat und dieser den eigenen Charakter mitgeprägt hat ist es doch widersinnig, diese u. U. positive Erfahrung seinen eigenen Kindern vorzuenthalten (und da auch noch "peinlichst genau darauf zu achten").
Um auf Blut zu testen bedarf es aber klarer rechtlicher Rahmenbedingungen, welche die AK Athleten gar nicht erfüllen können.
Also testen wir sehr wohl zwar bei den AK Leuten auf Urin (weil wir dies dürfen), nicht aber auf Blut (Eingriff in deinen Körper). Dazu benötigt man Arbeitsverträge, zwischen Profistarter und Veranstalter (Arbeitnehmer./.Arbeitgeber).
Lieber Kurt,
ich denke mal, dass Deine Aussage jedenfalls in dieser Absolutheit falsch ist!
Denn immerhin alle beim IMG startenden Startpassinhaber der DTU und Inhabern von Tageslizenzen sind dem Regelwerk der DTU unterworfen (vgl. Art. 2 Abs. 1 Anti-Doping-Ordnung DTU). Die Anti-Doping-Ordnung der DTU schreibt weiter für ALLE von der rodnung erfassten Athleten in Art. 32 Abs. 1 fest, dass Dopingkontrollen aus „körperlichen Untersuchungen“ die „in der Abnahme von Ausscheidungsprodukten oder der Entnahme von Blut“ bestehen können. Solche Maßnahmen haben die Athleten dann auch zu dulden, mit der Teilnahme am Rennen erklären sich sich mit diesen Regelungen einverstanden (Art. 32 Abs. 2)
Jedenfalls hätte man, was Blutkontrollen der DTU-Startpass- und Tagslizenzinhaber angeht solange kein Problem, solange die Blutkontrollen im Auftrag der DTU bei einem DTU-Rennen (was der IMG doch hoffentlich noch ist) durchgeführt würden und nicht vom privaten Veranstalter.
Wer allerdings sein eigenes, zugegebenermaßen sehr gutes, Süppchen kocht und sich vom Verband faktisch lossage, der müßte eben den Athleten im Rahmen der Anmeldung zum Rennen das Einverständnis auch zu Blutkontrollen abnehmen. Dafür sollte ein Satz durchaus genügen.
Auf den ersten Blick muss ich also das Fazit ziehen, dass bei jedem von der DTU genehmigten Kirmesrennen (ab Olympischer distanz) mit Blutkontrollen rechnen muss, beim größten Rennen im Land aber nicht.
Nur hypothetisch (da ich keine Kinder haben werde): ich würde es so machen wie einige meiner Ex-Vereinskollegen, die ihren Kindern den Sport nahegebracht haben aber immer peinlich darauf geachtet haben, dass der Gedanke an Hochleistungs im Hintergrund bleibt. Die Kids haben Spaß am Sport, aber da denkt niemand an Profikarrieren.
Hm, es gaebe ja auch noch den Weg, den Kids klar zu machen was falsch daran ist zu betruegen. Wenn diese Moralvorstellung gefestigt ist, dann erliegt man auch nicht der Versuchung und kann dennoch den Reiz des leistungsorientierten Sports geniessen - wenn man diesen Reiz denn verspuert. Verspuert man ihn nicht, dann erledigt sich das Thema ja eh.
Das waere zumindest der Weg den ich suchen wuerde. Ich finde es nicht schlecht wenn Kids so gut wie moeglich sein wollen - so lange es denn wirklich die Kinder sind und nicht die Eltern, die das wollen.
schön ausm zusammenhang gerissen. ich sprach von "antreiben" im zusammenhang mit "spaß bei den jugendlichen daran". bei dir bleibt davon wieder nur "zwang" übrig......
Auf den ersten Blick muss ich also das Fazit ziehen, dass bei jedem von der DTU genehmigten Kirmesrennen (ab Olympischer distanz) mit Blutkontrollen rechnen muss, beim größten Rennen im Land aber nicht.
Tim
Lieber Tim,
da hast du noch zu kurz recherchiert.
Was glaubst du denn, wieviel Blutkontrollen durch den Verband in Deutschland in 2007, 2008 gemacht wurden? Du bist doch in diesem Verband Mitglied?
Ich beziehe mich in meinen Bemerkungen ausdrücklich auf unser AD Programm der "Eisernen Transparenz" (so war der Interview Ansatz bei dem Redaktionsgespräch bei der FR, mit den anderen beiden Veranstalter Kollegen). Der Zeitraum Januar bis August eines jeden Kj. ist der Knackpunkt. So etwas ist definitiv NICHT mit AK Athleten machbar. Dieser Zeitraum des Testens ist aber der "Schlüssel zur Kammer des Schreckens"...
PS: Du beschreibst nebenbei noch andere "Spielplätze" in deinem Beitrag, ich möchte bitte aber bei dem eigentlichen Thema hier an dieser Stelle bleiben. Ansonsten ufert es aus. Gerne gebe ich dir aber auch zu anderen Fragen an anderer Stelle dann Antworten und Informationen.
Wieso sollte bei den Topagegroupern eigentlich mehr gedopt werden, als im Rest des Agegrouper Feldes? Wieviele der Top Agies sind wohl doof genug ihre Gesundheit fuer die goldene Ananas zu ruinieren? Jeder der mehr Grips hat als ein Knaeckebrot, laesst da schoen die Finger von.
d.h. nur doofe dopen? intelligente nie?
aha.
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Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
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