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Alt Gestern, 18:15   #1
DocTom
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Debattenkultur und Demokratieverständnis

Schöner Artikel zum Thema, ich weiß auch schon, wer da gleich wieder alles mit der 'Nazi' Keule aus dem Busch hüpfen wird...

Worum es geht:
https://www.cicero.de/kultur/harald-...uch-abschaffen
Im Wortlaut:
https://www.berliner-zeitung.de/poli...dt-li.10019233

Zitat:
Wenn dich dieser Text stört, bist du kein Demokrat?
Michael Ehlers „Wer etwas zu sagen hat, sollte reden können“ - Rhetorik-Trainer - Rhetorik mit Herz, Humor und Klarheit - Phoenixfeder 2026
17. Februar 2026


Es gibt Texte, die stören nicht, weil sie falsch sind. Sie stören, weil sie etwas entlarven.

Harald Martensteins Rede zum AfD-Verbot ist so ein Text. Nicht wegen der Partei. Sondern wegen der Reaktionen. Denn was man seit Tagen beobachten kann, ist bemerkenswert: Viele reagieren nicht mit Gegenargumenten, sondern mit Etiketten. „Problematisch.“ „Rechts.“ „Plattform.“ „Normalisierung.“ Das sind keine Argumente. Das sind Abwehrformeln.

Und genau hier beginnt mein Thema. Dieser Artikel ist keine Parteiveranstaltung. Er ist eine Analyse von Debattenfähigkeit. Von dem Moment, in dem Kommunikation aufhört, Kommunikation zu sein – weil Ideologie zur Identität wird. (FOCUS-ARTIKEL) Denn sobald eine Überzeugung nicht mehr etwas ist, das ich habe, sondern etwas, das ich bin, scheitert jedes Argument. Nicht, weil es schwach wäre. Sondern weil es als Angriff auf die Person gelesen wird. Und damit sind wir bei der Frage, die ich bewusst mit einem Fragezeichen formuliere – weil sie kein Urteil sein soll, sondern ein Test: Wenn dich dieser Text stört, bist du kein Demokrat? Nicht, weil du ihm widersprichst. Widerspruch ist Demokratie. Sondern weil du ihn vielleicht nicht mehr prüfst, sondern aussortierst. Martensteins Text ist brillant, weil er genau diese Stelle triggert. Nicht mit Lautstärke. Nicht mit Moral. Sondern mit Struktur. Er zwingt zur Unterscheidung: Zwischen rechts und rechtsradikal. Zwischen Ekel und Verbot. Zwischen Demokratie schützen und Demokratie ersetzen. Zwischen „Ich halte das für falsch“ und „Das darf nicht gesagt werden“.

Das ist Debattensport. Und viele sind aus dem Stadion raus und ins Tribunal umgezogen.

Warum diese Rede im Theaterkontext nahezu perfekt ist

Im Parlament spricht man, um Mehrheiten zu organisieren. Im Theater spricht man, um Wirkung sichtbar zu machen.

Das Theater ist nicht der Ort der Entscheidung. Es ist der Ort der Entlarvung.

Martensteins Rede ist dafür gebaut. Sie ist nicht gebaut, um zu versöhnen. Sie ist gebaut, um zu trennen: Argument von Affekt. Prinzip von Pose. Demokratie von Moralshow.

Und deshalb ist sie in diesem Kontext fast perfekt: weil sie den Raum zwingt, sich selbst zu beobachten.

Wer klatscht wann? Wer buht wann? Und vor allem: Wer argumentiert – und wer etikettiert?

Das Publikum wird Teil des Stücks. Nicht durch Mitmachen. Sondern durch Reaktion.

Das ist die höchste Form rhetorischer Wirkung: Du hörst nicht nur eine Rede. Du siehst dich selbst.

Der Einstieg ist ein Frame-Schlag

Martenstein startet nicht mit Details. Er startet mit einem Rahmen, der weh tut:

Sinngemäß: Ein Verbot einer mehrheitsfähigen Partei kann als Ende demokratischer Legitimation verstanden werden.

Das ist maximal. Und genau deshalb ist es wirksam.

Wer den Frame setzt, zwingt den anderen in die Defensive. Plötzlich genügt nicht mehr „Wir verteidigen die Demokratie“. Plötzlich steht die Frage im Raum: Verteidigt ihr sie – oder ersetzt ihr sie?

Das ist rhetorisch brutal, weil es das Lieblingsnarrativ vieler entkernt: „Ich bin automatisch auf der guten Seite, weil ich gegen die falsche Seite bin.“

Und genau hier beginnt Ideologie-Identität. Denn wenn „gegen rechts“ nicht mehr eine politische Position ist, sondern ein moralisches Selbstbild, dann wirkt jede Differenzierung wie Verrat.

Martenstein differenziert. Und genau das macht ihn gefährlich – für Ideologen.

Seine wichtigste Technik: Er macht aus Meinung eine Prüfungsfrage

Viele Redner argumentieren: „Ich finde.“ Martenstein argumentiert: „Was folgt?“

Er verschiebt das Gespräch aus dem Gefühl in die Logik.

Nicht: „Ist die AfD unerquicklich?“ Sondern: „Reicht Unverdaulichkeit als Verbotsgrund?“

Das ist ein fundamentaler Unterschied.

Demokratie ist nicht dazu da, dass du dich wohlfühlst. Demokratie ist dazu da, dass du nicht entscheiden darfst, wer im Raum sprechen darf – nur weil du ihn unerträglich findest.

Und an diesem Punkt wird der Text zur psychologischen Gabel: Wer Demokratie als System versteht, bleibt im Gespräch. Wer Demokratie als moralisches Abzeichen trägt, will die Rede wegdrücken.

Denn Fakten und Kriterien sind unbequem, wenn man eigentlich Loyalität will.

Die Leitfrage als Klinge: rechts und rechtsradikal

Eine der zentralen Stellen ist seine scheinbar schlichte Frage:

Sind „rechts“ und „rechtsradikal“ bedeutungsgleich?

Das ist rhetorisch klug, weil er nicht behauptet. Er fragt. Und Fragen sind in Debatten gefährlicher als Behauptungen, weil sie den anderen zwingen, sich selbst zu positionieren.

Wenn jemand darauf antwortet: „Natürlich ist das gleich“, dann sagt er damit mehr über sich als über die Begriffe. Er sagt: Ich brauche keine Differenzierung. Ich brauche Feindbilder.

Und Feindbilder sind das Schmiermittel der Identitätsideologie.

Denn wenn „rechts“ automatisch „Nazi“ ist, dann muss ich nicht mehr argumentieren. Dann muss ich nur noch zeigen, dass du rechts bist.

Das ist kein Diskurs. Das ist Exorzismus.

Martenstein nutzt Logos – aber sein Treffer ist Pathos

Viele denken, diese Rede sei vor allem rational. Das stimmt nur oberflächlich.

Das eigentliche Pathos dieser Rede ist nicht Emotion. Es ist Kränkung der Selbstgewissheit.

Er greift nicht „die Rechten“ an. Er greift das bequeme Selbstbild an, dass man Demokratie verteidigt, indem man den Gegner abschafft.

Und das ist der Punkt, an dem viele kippen: nicht in Gegenargumente. Sondern in moralische Empörung.

Warum? Weil Empörung kein Denken braucht. Nur Zugehörigkeit.

Und damit sind wir bei meinem Kern: Wenn Ideologie zur Identität wird, ist das Gehirn nicht mehr im Modus „prüfen“, sondern im Modus „schützen“.

Dann stören Fakten. Dann stören Kriterien. Dann stört sogar Humor.

Weil Humor Distanz braucht. Auch zu sich selbst. Und Distanz ist der Feind der ideologischen Verschmelzung.

Die Rede ist eine Kaskade von „Legitim?“-Fragen

Martenstein baut eine Serie von Prüfsteinen:

Ist es legitim, Verfassungsänderungen zu fordern? Ist es legitim, restriktive Migration zu wollen? Ist es legitim, aus der EU auszutreten? Ist Patriotismus legitim?

Das ist Debattenhandwerk. Er zwingt das Publikum, Ja zu sagen. Und jedes Ja bindet es stärker an einen liberalen Grundsatz: Das Spektrum des politisch Erlaubten ist breit.

Wer hier innerlich zustimmt und am Ende trotzdem sagt „Verbieten“, muss erklären, an welcher Stelle er aus dem Prinzip aussteigt.

Und genau das ist der Punkt: Viele wollen nicht erklären. Sie wollen markieren.

Markieren ersetzt Argument.

Das ist ideologische Kommunikation.

Der „Zitate“-Trick ist keine Spielerei – es ist ein Spiegel

Dann kommt die Stelle, die das Internet liebt: Er zitiert Sätze, die nach politischem Extremismus klingen, und löst auf: nicht AfD, sondern Franz Josef Strauß – und neben ihm saß und „ertrug“ Willy Brandt.

Rhetorisch ist das ein sauberer Schlag, weil er damit ein automatisches Urteil entlarvt:

„Wenn ich das höre, weiß ich sofort, wer das ist.“

Nein. Weißt du nicht.

Du weißt nur, welche Etiketten du gelernt hast.

Und damit zeigt er einen zentralen Fehler der heutigen Debatte: Wir verwechseln Reizworte mit Beweisen. Wir verwechseln Ekel mit Argument. Wir verwechseln Empörung mit Urteil.

Und wenn ich Ekel als Kriterium nehme, dann bin ich nicht mehr im Rechtsstaat, sondern im Stimmungssystem.

Das ist nicht rechts. Das ist nicht links. Das ist autoritär.

Das Meisterstück: Er zwingt zur Meta-Ebene

Er sagt nicht nur: „Ihr liegt falsch.“ Er sagt: „Schaut, was ihr da tut.“

Wenn du ständig „Nazi“ sagst, entwertest du nicht nur Geschichte. Du entwertest auch Sprache. Und wer Sprache entwertet, entwertet die Möglichkeit von Debatte.

Denn wenn alles Nazi ist, ist am Ende nichts mehr Nazi. Dann ist „Nazi“ nur noch ein Bannspruch: „Du bist raus.“

Das ist die Logik der Blase. Nicht der Republik.

Und an dieser Stelle ist Martenstein nicht nur Debattenbeitrag, sondern Debattenkritik.

Er kritisiert nicht nur eine Position. Er kritisiert eine Methode: moralische Entmündigung durch Etikett.

Das ist genau der Punkt, der in Dr. Hümmekes Buch „Handling SHIT“ beschriebenen „dunklen Triade“: Ideologen, Fundamentalisten, Extremisten. Nicht als Diagnosen. Als Kommunikationshaltungen.

Gemeinsamkeit: Weltbilder sind nicht verhandelbar. Wer abweicht, ist nicht Gegner, sondern Gefahr.

Und wer so denkt, kann keine Demokratie führen.

Warum der Text von Extremisten genutzt wird – und warum das kein Gegenargument ist

Ja, Extremisten von rechts nutzen diesen Text.

Aber Extremisten nutzen alles. Sie nutzen Zahlen. Bilder. Sätze. Empörung. Sie nutzen sogar Humanität, wenn sie damit ihre Gegner moralisch binden können.

Die entscheidende Frage ist nicht: „Wer teilt das?“ Die entscheidende Frage ist: „Was steht drin?“

Wer einen Text danach bewertet, wer ihn teilt, hat die Debatte verlassen. Dann ist nicht Inhalt Maßstab, sondern Stammeszugehörigkeit.

Das ist ideologisch.

Und jetzt kommt der harte Satz, den viele nicht hören wollen:

Wer das „Teilen durch die Falschen“ als Hauptargument benutzt, zeigt, dass er selbst nicht mehr argumentieren will. Er will nur noch sortieren.

Sortieren ist Identität. Debattieren ist Demokratie.

Das Fragezeichen: „Wenn dich dieser Text stört, bist du kein Demokrat?“

Ohne Fragezeichen wäre das Satzsprengstoff. Mit Fragezeichen ist es ein Diagnoseinstrument.

Denn es gibt zwei Arten, sich stören zu lassen:

Erstens: Du widersprichst inhaltlich. Du nennst Stellen. Du zeigst Widersprüche. Du hältst die Spannung aus. Das ist Demokratie.

Zweitens: Du willst, dass der Text nicht gesagt werden darf. Dass er raus muss. Dass er „keine Bühne“ bekommen darf. Dass er moralisch disqualifiziert wird, bevor man ihn prüft. Das ist nicht Demokratie. Das ist Identitätsverteidigung.

Und Identitätsverteidigung ist der Tod jeder Debatte.

Wer Demokratie wirklich will, muss das Aushalten gelernt haben: dass auch der Andersdenkende sprechen darf. Und dass man ihn nicht entmenschlicht, nur weil er einem politisch oder moralisch widerstrebt.

Das ist die Stelle, an der viele heute scheitern. Nicht, weil sie böse sind. Sondern weil sie ihre Ideologie für sich selbst halten.

„Ich bin gut, weil ich diese Position habe.“ Und dann ist jede Kritik ein Angriff auf die Person.

Genau da kippt Kommunikation.

Warum Martenstein „brillant“ ist, auch wenn man ihm widerspricht

Brillant heißt nicht: unfehlbar.

Brillant heißt: handwerklich präzise, wirkungsstark, strukturell zwingend.

Er liefert keine Wohlfühlrede. Er liefert ein Prüfverfahren.

Er zwingt zur Frage: Welche Demokratie meint ihr eigentlich?

Eine Demokratie, in der die Mehrheit nur dann zählt, wenn sie „richtig“ wählt? Oder eine Demokratie, in der der Rahmen gilt, auch wenn dir das Ergebnis nicht passt?

Diese Frage ist unangenehm. Aber sie ist erwachsen.

Und genau deshalb war diese Rede im Kontext einer Theater-Inszenierung nahezu perfekt: Sie hat das moralische Schutzschild vieler Zuschauer durchlöchert. Nicht mit Aggression. Mit Logik.

Das tut mehr weh als jede Beschimpfung.

Mein „oben drauf“: Der Streit um Martenstein ist ein Streit um Identität

Viele, die sich über diesen Text empören, empören sich nicht über Argumente. Sie empören sich darüber, dass ihr moralisches Raster kurz nicht funktioniert.

Denn dieser Text lässt sich nicht sauber einsortieren in „Gut“ und „Böse“.

Er zwingt zur Anstrengung: lesen, prüfen, widersprechen.

Und wer in einer ideologischen Blase lebt, empfindet Anstrengung als Angriff.

Darum wird sofort nach dem Etikett gegriffen: „Problematisch.“ „Rechts.“ „Plattform.“ „Normalisierung.“

Das sind keine Argumente. Das sind Abwehrformeln.

Und das ist genau der Mechanismus, den ich beschrieben habe:

Fakten werden nicht nach Wahrheit sortiert, sondern nach Loyalität. Humor verschwindet, weil Distanz gefährlich ist. Der Ton wird aggressiver, weil die Argumente schwächer werden. Und am Ende steht nicht Überzeugung, sondern Ausschluss.

Das ist nicht nur ein Kommunikationsproblem. Das ist ein Demokratieproblem.

Wertschätzung

Debatte ist Sport. Wettkampf. Wenn wir den Grundsatz der Humanität vergessen, der auf den Werten von Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit beruht, und uns unsere Ideologie zur Identität machen, dann haben wir die Demokratie aufgegeben. Der Hass der Extremisten, Fundamentalisten und Ideologen von links und rechts zerstört eine freie Gesellschaft. Die Debatte darf harte Waffen einsetzen. Jedoch muss der einzelne Mensch immer Wertschätzung erfahren. Gerade auch der Andersdenkende.

Der Text von Martenstein ist brillant. Und ja: Extremisten von rechts nutzen ihn – genauso wie normale Konservative. Aber das macht ihn nicht schlecht. Wer den Text jetzt als Symbol für Extremismus nutzt, hat den Inhalt nicht im Ansatz verstanden und ist somit ideologisch verloren – und damit kein Demokrat mehr.

Letzteres ist die eigentliche Katastrophe in einer Zeit, in der die Welt sich neu ordnet. „Freiheit ist kein Geschenk!“ Sie ist ein Wert, für den ein anständiger Mensch Tag für Tag neu einstehen muss. Und dazu gehört es eben auch, den Andersdenkenden zu ertragen und – solange er auch zur Freiheit steht – wertzuschätzen
Einfach mal drüber nachdenken...
__________________
„Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.„

Albert Einstein (1879 – 1955)
DocTom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 18:53   #2
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 25.266
Zu lang für mich. Ich sehe da geistigen Nebel aufsteigen. Geht’s nicht kürzer und klarer vom Rhetorik-Experten?
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 18:59   #3
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 28.04.2011
Beiträge: 9.591
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Zu lang für mich. Ich sehe da geistigen Nebel aufsteigen. Geht’s nicht kürzer und klarer vom Rhetorik-Experten?

Sehe ich genauso, zu viel heiße Luft!



Der Artikel ist dafür da, dass sich jeder seinen Satz raussuchen kann, über den er sich aufregen mag oder was sagen und man sich im Klein-Klein der Aufregung verliert.
Nix mehr für mich.

Zum drüber Nachdenken, gibt es da nichts.
MattF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 19:07   #4
sabine-g
Szenekenner
 
Benutzerbild von sabine-g
 
Registriert seit: 05.01.2015
Beiträge: 13.056
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Zu lang für mich. Ich sehe da geistigen Nebel aufsteigen. Geht’s nicht kürzer und klarer vom Rhetorik-Experten?
Kannst du den Thread nicht einfach löschen?
sabine-g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 19:07   #5
Siebenschwein
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.06.2019
Ort: Zürič
Beiträge: 3.249
Wenn man eine KI-Zusammenfassung braucht, um überhaupt zu verstehen, was der Dichter uns sagen will, war es die falsche Form oder das falsche Medium.
__________________
Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Siebenschwein ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 21:14   #6
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.869
Zitat:
Zitat von DocTom Beitrag anzeigen
...
Einfach mal drüber nachdenken...
Genau, darum geht es. Ich finde, es hätte gereicht, den Originaltext von Martenstein zu verlinken*, damit eben jeder selbst darüber nachdenken kann. Es findet sich reichlich Stoff zum grübeln drin, finde ich.

Dein Text ist schon ein (m.M.n. viel zu langatmiger und etwas wirrer) Analyse-, Erklärungs und Interpretationsversuch, der die Gedanken eher lenkt/hemmt als es das freie Denken fördert. Bei dem Rhetorik-Trainer würde ich keinen Kurs belegen. Und es ist erst überhaupt relevant, wenn man das Original kennt.

*im Text ist auch ein Link zur Videoaufzeichnung; die Reaktionen des Publikums sind ein eigenes interessantes Thema.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 22:05   #7
merz
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 7.029
tl;dr

Ich lös mal auf:Martensteiner ist Kolumnist bei der BILD (früher lange bei der ZEIT) und hat vor kurzem in einem langen Debattenformat des Thalia in Hamburg geredet.
Thema von ihm war (er mäanderte etwas, aber das trifft es wohl) Parteienverbotsverfahren zurAfD?

er ist, glaube ich, dagegen.

Die Diskussion zum Thema läuft seit Jahren, gähn, nichts Neues, nothingburger, next.

m.
merz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 22:22   #8
qbz
Szenekenner
 
Benutzerbild von qbz
 
Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.785
Am längsten, Jahrzehnte, war Martenstein, regelmässiger Kolumnist beim Berliner Tagesspiegel, nachdem er dort 10 Jahre fester Redakteur war, bis die Zeitung eine Kolumne von ihm depubliziert hat, was zur Trennung geführt hat. Bei Bild hat er seit 2026 eine feste Kolumne.

Ps.
Neben Berlin lebt er in Gerswalde, in der Uckermark, worüber er auch publizierte in seinen Kolumnen, was in Berlin eine gewisse Nachfrage nach Immobilien in Gerswalde auslöste. ;-)

Geändert von qbz (Gestern um 22:31 Uhr).
qbz ist offline   Mit Zitat antworten
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