Dagegen ist auch nichts zu sagen. Letztendlich sind das 2 verschiedene Diskussionen:
1. Was will ich/gönne ich mir/habe ich Spaß dran/muss ich unbedingt haben?
2. Was benötigt es/was bringt es?
Bei dem von dir erwähnten Rad ist das Rahmengewicht um 75 g gesunken.
Was bringt das?
Die Fragen stellt sich wohl fast jeder - auch beim TT. Muss jeder selbst entscheiden und nicht immer Sinn machen. Anscheinend will der Markt das so. (Und ist auch meine Beobachtung)
Bei dem erwähnten Rose-Rad fällt mir auf: Leichter, Aerodynamischer (-10w), mehr Reifenfreiheit, kürzere Kurbel, schmalerer Lenker, jetzt immer mit Powermeter... sollte reichen.
Es gibt aber genügend Alternativen. Speziell im Rennradsektor kann man sehr einfach reduzierte Bikes finden wenn man möchte.
P.S.: Mein Rennrad war doppelt so teuer wie mein TT-Bike. Verhältnis Rennrad/TT ist bei mir aber auch ca. 90/10%.
P.P.S.: (Richtige?) Triathleten fahren vielleicht keine Radrennen. Aber Multisportler machen neben Radrennen etc. auch beim Triathlon mit - zumindest in meinem Bekanntenkreis.
Ja, kleinere Rahmengrößen fallen länger aus als größere.
Erschwerend kommt hinzu, dass es für Frauen aufgrund der Form des Beckens schwieriger ist als für Männer, die Hüfte nach vorne zu rotieren, um einen weit vorne liegenden Lenker bequem zu erreichen.
Ein kürzerer Vorbau kann helfen, Sitzprobleme zu vermeiden. Lenker mit weniger langem Reach nach vorne zu den Bremsgriffen sind ebenfalls eine sinnvolle Option. Nicht für alle, aber manchmal eben doch.
Ja, es gibt Möglichkeiten, an der Geo rumzuschustern.
Steiler Sitzrohrwinkel, vom Tretlager aus nach vorne gekippt (nicht wie einst beim Triathlonrad um den oberen Schnittpunkt, um das Tretlager nach hinten zu bringen), flache Lenkwinkel, hier natürlich rotiert um den unteren Schnittpunkt, wodurch das Vorderrad nach vorne kommt und der nackte Zahlenwert für die horizontale Länge freundlicher aussieht und ein paar Kniffe mehr.
Aber auch wenn wir die Fahreigenschaften solch eines Schubkarrens mal aussen vor lassen, gings mir in erster Linie um die Diskrepanz zwischen Aussage ('Frauenspezifisch') und Realität bzw. um die halbherzige Umsetzung, die sich auf Nebenkriegsschauplätze (wie zB. auch Fliederfarben oder n paar Blümscher aufs Rohr gepinselt) bezieht, wirklich effektive Massnahmen (die Schiceaufwand bei der Lagerhaltung und im Einkauf bedeuteten) aber komplett ignoriert.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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Bei dem erwähnten Rose-Rad fällt mir auf: Leichter, Aerodynamischer (-10w), mehr Reifenfreiheit, kürzere Kurbel, schmalerer Lenker, jetzt immer mit Powermeter... sollte reichen.
Dagegen ist auch nichts zu sagen. Letztendlich sind das 2 verschiedene Diskussionen:
1. Was will ich/gönne ich mir/habe ich Spaß dran/muss ich unbedingt haben?
2. Was benötigt es/was bringt es?
Bei dem von dir erwähnten Rad ist das Rahmengewicht um 75 g gesunken.
Was bringt das?
Ich sehe statt ner Diskussion, bei der, wie Trivet andeutet, alles gesagt ist, nur nicht von jedem, mehr die Frage: was mach ich, wenn ich ein schlichtes Rennrad ohne irgendwelche Gimmicks will, extrem bezahlbar aber ohne irgendwo direkt in die Soraklasse oder gar in Zeiten mit Wäscheleinen abzudriften, und keinerlei Wert lege auf irgendwelche im Sinne eines robusten, alltagstauglichen Renners widersinnigen aber teuren, fancy Features wie Aerodynamik, innenverlegte Züge oder integriertes Blablabla, aber dennoch nicht zurückwill in Stahl- oder vielleicht auch Alurahmenzeiten.
Carbon, klassisch fahrradtypische Proportionen statt Klumpfussoptik ums Tretlager und einem gequetschten Bierfass am Steuerrohr oder aufgeblasene Rohrdurchmesser, die nicht oder noch weniger mit dünnen Strebchen am Hinterbau harmonieren, BSA-Tretlagergewinde und ne für Nichtstudierte beherrschbare Zug-, meinetwegen auch Leitungsverlegung sowie absehbar langfristige Ersatzteilverfügbarkeit?
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
Vielleicht sollt ich sowas mal wieder machen.
Würde mich interessieren, was da heutzutage so für Rodeln am Start sind.
Ich mein, es ist schwer vorstellbar, dass die Bikehersteller tatsächlich so an den Bedürfnissen der breiten Masse vorbeiproduziert wie wir es hier sehen.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
Da würde ich auf Kleinanzeigen gehen und was Kostengünstiges kaufen.
Alle unsere Handys in den vergangenen Jahren habe ich auch gebraucht gekauft.
So isses. Gerade vor zwei Wochen hat der Junior sich ein Pinarello FP Due mit kompletter Athena und Zonda-Laufrädern zugelegt, Kostenpunkt unter 1000€. Klar, ist etwas mehr als zehn Jahre alt und hat noch Felgenbremsen. Aber extrem gepflegt und wenig km. Runde Sattelstütze und normaler Vorbau.
Das Ding hat neues Lenkerband und nen neuen Sattel bekommen, eventuell kommt noch ne grössere Kassette - ich musste nicht mal Züge wechseln. Für nen Anfänger sicher ein Top Rad und erfüllt alle Kritierien zur Anpassbarkeit, die hier genannt wurden.
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Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Dass ich aufm Gebrauchtmarkt alles find, was ich will, ist eh klar.
Ich denke eher an Neuware.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!