...
Möglich wären ein Tempolimit, der Abbau von Diesel- und Dienstwagenprivilegien sowie massive Investitionen in Bahn und öffentlichen Nahverkehr. Allein durch ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen und Tempo 30 in der Stadt könnte die Klimaschutzlücke im Jahr 2030 fast zur Hälfte geschlossen werden.
...
Für Stuttgart gibt es Berechnungen, dass 30 flächendeckend bei Bussen zu Taktänderungen, längere Fahrtzeiten und Mehrkosten kommen würde, die letztendlich zu höheren Fahrpreisen führen.
30 generell finde ich zu langsam. Besonders die Oberkorrekten, die dann denken auf freier Strecke 28 fahren zu müssen, nerven. Ein Bekannter von mir, der an einer Straße wohnt, auf der nur 30 gefahren werden darf, meinte, die Lärmbelastung sei sogar höher, weil die Fahrzeuge nun länger zu hören wären.
Für Stuttgart gibt es Berechnungen, dass 30 flächendeckend bei Bussen zu Taktänderungen, längere Fahrtzeiten und Mehrkosten kommen würde, die letztendlich zu höheren Fahrpreisen führen.
30 generell finde ich zu langsam. Besonders die Oberkorrekten, die dann denken auf freier Strecke 28 fahren zu müssen, nerven. Ein Bekannter von mir, der an einer Straße wohnt, auf der nur 30 gefahren werden darf, meinte, die Lärmbelastung sei sogar höher, weil die Fahrzeuge nun länger zu hören wären.
Ich wohne an einer Straße, die nominell 30 hat. Fährt nur keiner, DAS nervt! Wenn da mal Blitzer stehen, ist es erheblich ruhiger - und sicherer für andere Verkehrsteilnehmer. Ich bin für 30 in der Stadt.
Ich wohne an einer Straße, die nominell 30 hat. Fährt nur keiner, DAS nervt! Wenn da mal Blitzer stehen, ist es erheblich ruhiger - und sicherer für andere Verkehrsteilnehmer. Ich bin für 30 in der Stadt.
Wie oben geschrieben, wird das halt in Stuttgart zu Mehrosten führen, also letztendlich noch höheren Fahrpreisen. Wenn ich von hier aus mit der S-Bahn zur Städtemitte fahren würde, kostet das schon einfach 4,20€. Für 8,40 tanke ich meine Vespa komplett voll.
Die KI gibt dir da nicht recht, aus Bequemlichkeit Zitat:
Hier ist eine differenzierte, faktenbasierte Übersicht zur Frage, welche Erfahrungen deutsche Städte mit flächendeckendem Tempo 30 gemacht haben und ob berechnete Mehrkosten für Städte wie Stuttgart seriös sind oder eher politisch/ lobby-getrieben:
⸻
🏙️ 1) Erfahrungen mit Tempo 30 in Deutschland
📊 Wo wird Tempo 30 heute schon viel umgesetzt?
In vielen deutschen Städten gelten schon heute große Anteile des Straßen*netzes als Tempo-30-Bereiche – vor allem Wohnstraßen und Nebenachsen:
• Beispielhafte Anteile der Straßen mit Tempo-30:
Berlin ~60 %, Essen ~56 %, München ~56 %, Stuttgart ~52 % des Straßennetzes haben Tempo 30 oder weniger.
Andere Großstädte liegen meist zwischen 40 % und 50 %. 
Das zeigt: Tempo 30 ist nicht nur ein theoretisches Thema, sondern in vielen deutschen Städten Alltag, jedoch meist auf Neben*straßen, nicht flächendeckend auf allen Straßen.
📍 Beispiele / Erfahrungen
✔️ Städte mit weitreichenden Anwendung (in Europa)
• Graz (Österreich) führte bereits 1992 Tempo 30 auf etwa 80 % des Straßennetzes ein und verzeichnete Unfallrückgänge in den ersten zwei Jahren. 
• Weitere europäische Städte, z. B. Paris, Lyon oder Amsterdam setzen Tempo 30 auf großen Teilen des innerstädtischen Netzes ein – oft mit positiven Effekten. 
✔️ Deutsche Städte
• In Stuttgart gibt es bereits zahlreiche Tempo-30-Abschnitte, besonders in Wohngebieten, und derzeit auch Diskussionen über weitere Ausweitungen. 
• Dortmund hat Tempo 30 dauerhaft auf mehreren wichtigen Straßen eingeführt. 
📉 Wirkung – was Studien sagen
Mehrere Untersuchungen (nicht nur aus Deutschland) zeigen:
Positive Effekte von Tempo 30 auf:
• Verkehrssicherheit: Weniger Unfälle, Verletzte und Tote. 
• Lebensqualität & Lärm: Verringerte Lärmbelastung um mehrere Dezibel. 
• Emissionen: Tendenziell weniger Schadstoffe und CO₂; Größenordnung abhängig vom Verkehrssystem und Ampelsteuerung. 
• Fahrzeiten: Studien zeigen meist kaum relevante Reisezeitverlängerungen – z. B. nur wenige Prozent bzw. Minuten auf längeren Strecken. 
👉 Insgesamt zeigen wissenschaftliche Übersichten, dass Tempo 30 sicherheits- und umweltrelevante Vorteile hat und Fahrzeiten meist nur gering steigen. 
⸻
💰 2) Die Frage: Führt Tempo 30 wirklich zu hohen (Mehr-)Kosten?
🧾 Warum Kosten überhaupt ein Thema sind
Argumente, dass Tempo 30 teuer sei, fokussieren sich meist auf:
1. Anpassung der Ampelanlagen
• Tempo 30 bricht Koordination von Ampeln, was zu kostenpflichtigen Neu-Programmeinstellungen führen kann. 
2. ÖPNV (Busverkehr)
• Buslinien könnten durch niedrigere Geschwindigkeit längere Umlaufzeiten bekommen → eventuell mehr Fahrzeuge / Personal notwendig. 
• Stuttgarter Diskussionen sehen potenziell höhere Betriebskosten für den städtischen Verkehrsbetrieb SSB, wenn Tempo 30 stark ausgeweitet wird. 
3. Bau- & Beschilderungskosten
• Neue Schilder, Markierungen und Verkehrseinrichtungen verursachen einmalige Investitionen.
👉 Diese Punkte sind relevant, aber sie sind Verwaltungs- und Betriebskosten, nicht unvermeidliche „wirtschaftliche Katastrophen“.
📊 Was die seriösen Studien dazu sagen
🔎 Es gibt keine umfassend anerkannten volkswirtschaftlichen Studien, die belegen, dass flächendeckendes Tempo 30 Städte wie Stuttgart erheblich wirtschaftlich ruinieren würde.
• Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass Reisezeitverluste gering sind und negative wirtschaftliche Effekte bei Verkehr, Mobilität und Emissionen meist überschätzt werden, wenn man die Struktur des Verkehrsflusses insgesamt betrachtet. 
• Einige Verbände (z. B. ADAC) warnen vor relativen Kosten im ÖPNV-Betrieb oder Ampelanpassung, ohne solide gesamtwirtschaftliche Rechnungen vorzulegen, die auch Nutzen (Sicherheit, Gesundheit, Lärm) einbeziehen. 
⚖️ Fazit dazu:
Kostendiskussionen werden oft nicht vollständig geführt. Viele Argumente konzentrieren sich nur auf direkte technische Kosten (Ampeln, Busbetrieb) und nicht auf breit angelegte Kosten-Nutzen-Analysen inklusive:
• weniger Unfälle,
• geringere Gesundheitskosten,
• niedrigere Lärm- und Schadstoffbelastung,
• höhere Lebensqualität.
Solche holistischen Bewertungen gibt es bisher kaum oder nicht flächendeckend für deutsche Großstädte wie Stuttgart.
⸻
🧠 3) Wie seriös sind Kritikpunkte – Lobby oder Fakten?
🚗 Kritikpunkte aus dem automobilen Umfeld
Kritiker (ADAC u. ä.) betonen oft:
• „Tempo 30 führt zu mehr Staus und längeren Fahrzeiten.“
• „Mehr Kosten für Busse und Ampeln“. 
Solche Argumente können selektiv und wenig umfassend sein, da sie z. B.:
• keine monetären Effekte durch weniger Unfälle / geringere Gesundheitskosten einpreisen,
• keine Effekte auf Modal Shift (mehr Rad- und Fußverkehr) berücksichtigen,
• Argumentation teilweise aus automobilen Interessen heraus erfolgt.
📑 Wissenschaftlicher Konsens vs. politische Debatte
• Wissenschaftliche Arbeiten und Reviews zeigen überwiegend positive Effekte von Tempo 30 auf Sicherheit und Umwelt, ohne dramatische Nachteile bei Reisezeiten. 
• Rechtslage und Politik: Tempo 30 ist oft nicht Standard, weil es rechtlich nur punktuell zulässig ist; das ist ein politisch-rechtliches Problem, nicht zwangsläufig ein wirtschaftliches. 
➡️ Die Debatte ist also teils politisch und wertungsgetrieben. Das heißt nicht automatisch „nur Autolobby“, aber ein Teil der Argumente kommt aus einem Umfeld, das individuelle Mobilität stärker gewichtet als Sicherheit und Umwelt.
__________________
Wann wird eigentlich der Tag des Orgasmus gefeiert?
Ich würde kommen.
Die KI gibt dir da nicht recht, aus Bequemlichkeit Zitat:
Hier ist eine differenzierte, faktenbasierte Übersicht zur Frage, welche Erfahrungen deutsche Städte mit flächendeckendem Tempo 30 gemacht haben und ob berechnete Mehrkosten für Städte wie Stuttgart seriös sind oder eher politisch/ lobby-getrieben:
⸻
.....
Sorry, solche KI antworten tue ich mir nicht an. Ganz davon abgesehen weiß mittlerweile jeder, dass die Frage die Antwort stark bestimmt. Eine KI-Antwort ohne die exakte Frage ist nicht viel wert.
Wie oben geschrieben, wird das halt in Stuttgart zu Mehrosten führen, also letztendlich noch höheren Fahrpreisen. Wenn ich von hier aus mit der S-Bahn zur Städtemitte fahren würde, kostet das schon einfach 4,20€.
Steigende Preise im ÖPNV mag es geben oder auch nicht, das kann ich nicht beurteilen.
Jedoch: Praktisch alle Klimaschutzmaßnahmen kosten Geld. Angeblich gehören Tempolimits auf Autobahnen, Landstraßen und im Stadtgebiet zu den günstigsten Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsziele zu erreichen.
Tempolimits genügen als Maßnahmen aber nicht, sondern lösen das Problem nur zur Hälfte. Die verbleibende Hälfte an einzusparenden Treibhausgasen muss die Bundesregierung über andere Maßnahmen sicherstellen – zusätzlich zu den bereits bestehenden Maßnahmen. Das ist einklagbares Recht.
Ich wohne an einer Straße, die nominell 30 hat. Fährt nur keiner, DAS nervt! Wenn da mal Blitzer stehen, ist es erheblich ruhiger - und sicherer für andere Verkehrsteilnehmer. Ich bin für 30 in der Stadt.
Ich wohne auch in einer Tempo 30-Zone, direkt gegenüber einer Schule. Hier konnte man allerdings auch vorher kaum je schneller fahren, weil alles recht eng ist.
Seit in der (parallelen) Ortsdurchgangsstraße allerdings Tempo 20 mit Blitzerkontrolle eingeführt wurde, hat sich der Verkehr in unserer Straße verdoppelt, und die Bereitschaft, über 30 zu fahren, erhöht. Jetzt wollen sie mit dem Ziel "sicherer Schulweg" das Halten in unserer Straße im Schulbereich verbieten (Wie Anwohner ihre Einkäufe ausladen oder Lieferungen abgegeben werden sollen ist ungeklärt). Solange die Anwohner ihre Autos vorm Haus parken, fahren die meisten eher unter 30, weil es recht eng ist. Wenn alle einkaufen sind, düsen die Autos mit bis zu 50 Sachen durch. Zebrastreifen oder Ampeln für die Schüler sind aber zu teuer, meint die Gemeinde.
Langer Rede kurzer Sinn: Tempo 30 (oder was auch immer) ist an sich weder gut noch schlecht, es muß lokal und im örtlichen Verkehrsnetz sinnvoll sein. Emissionen sind nur ein Aspekt der Verkehrsregelung, Akzeptanz, Mobilität und Sicherheit im gesamten Umfeld gehören mit dazu.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)