Weggelassen hast du die Unterwerfung und Auslöschung ganzer Völker. Da kann man mal beim Römischen Reich nachlesen, bei der Eroberung der "Neuen Welt" oder aktuell denkend die Tageszeitung lesen.
Das gab es schon immer, hat aber im seltensten Fall zu dauerhaftem Wohlstand der Eroberer geführt, ohne daß dort selbst bestimmte Kriterien erfüllt gewesen wären (Freiheit, gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen, und ja, eben auch Bereitschaft zu eigener Leistung und Fleiß, auch wenn Du das anscheinend negativ belegt siehst).
Zitat:
Zitat von keko#
Du solltest nicht Individualismus aufführen, sondern exzessiver Egoismus, denn solche Dinge sind das Problem.
Exzessiver Egoismus ist ein Problem, Individualismus jedoch eine große Chance, denn echte gesellschaftliche Entwicklungen geschahen vor allem dort, wo das Individuum die Freiheit zur Entfaltung hatte, wo es sich gelohnt hatte, die individuelle Leistung einzubringen, damit Anerkennung und Wohlstand zu erwerben.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Das Sterben der Insekten ist ein Symptom einer viel größeren Sache, nämlich dem weltweiten Massenaussterben der Tiere. Die steigenden Temperaturen sind ein Symptom eines größeren Problems, nämlich einer globalen Umweltverschmutzung, zum Beispiel mit Verbrennungsgasen.
Im gleichen Sinne sind die derzeitigen Kämpfe der Länder um Ressourcen ein Symptom eines größeren Problems, nämlich dem immer stärkeren Ressourcenverbrauch der Industrienationen zum Nachteil aller anderen Länder.
Man verschließt die Augen vor dem größeren Bild, wenn man sich exemplarisch auf Teilprobleme beschränkt. Es geht eben nicht nur um die Bienen oder die Orang Utans, sondern den sich dort zeigenden Zusammenbruch der Biosphäre.
Bei den Rohstoffen geht es nicht nur um die Knappheit von Lithium oder irgendwelcher Seltenen Erden, deren globale Vorräte es sich jetzt schleunigst zu sichern gälte. Sondern wir gehen einen Schritt weiter in den Verteilungskampf zwischen wenigen Industrienationen und dem Rest der Welt.
Natürlich nicht.
Magst du beantworten warum du dich noch immer auf eine Diskussion einlässt?
Wobei Diskussion ist wahrscheinlich falsch.
Dazu müssten beide Seiten Argumente haben, das sehe ich hier aber nicht.
Das Sterben der Insekten ist ein Symptom einer viel größeren Sache, nämlich dem weltweiten Massenaussterben der Tiere. Die steigenden Temperaturen sind ein Symptom eines größeren Problems, nämlich einer globalen Umweltverschmutzung, zum Beispiel mit Verbrennungsgasen.
Im gleichen Sinne sind die derzeitigen Kämpfe der Länder um Ressourcen ein Symptom eines größeren Problems, nämlich dem immer stärkeren Ressourcenverbrauch der Industrienationen zum Nachteil aller anderen Länder.
Man verschließt die Augen vor dem größeren Bild, wenn man sich exemplarisch auf Teilprobleme beschränkt. Es geht eben nicht nur um die Bienen oder die Orang Utans, sondern den sich dort zeigenden Zusammenbruch der Biosphäre.
Bei den Rohstoffen geht es nicht nur um die Knappheit von Lithium oder irgendwelcher Seltenen Erden, deren globale Vorräte es sich jetzt schleunigst zu sichern gälte. Sondern wir gehen einen Schritt weiter in den Verteilungskampf zwischen wenigen Industrienationen und dem Rest der Welt.
Deine Ausführungen sind wie immer treffend.
Im Augenverschliessen sind wir alle gut....
Das gab es schon immer, hat aber im seltensten Fall zu dauerhaftem Wohlstand der Eroberer geführt, ohne daß dort selbst bestimmte Kriterien erfüllt gewesen wären (Freiheit, gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen, und ja, eben auch Bereitschaft zu eigener Leistung und Fleiß, auch wenn Du das anscheinend negativ belegt siehst). ....
Selbstverständlich haben bspw. die Römer ihre Eroberungszüge auch dafür genutzt, um ihrer eigenen Bevölkerung Wohlstand zu bringen, nicht zuletzt mit Errungenschaften. Trotzdem zahlten andere dafür einen Preis.
Nichts anderes tun wir mit unserer Umgebung: wir plündern sie nach wie vor hemmungslos aus. Bestes Beispiel ist Venezuela und Grönland. Der Unterschied zu Populationen, die dann vielleicht ins Gras beißen und der Natur, ist allerdings der, dass am Ende natürlich die Natur gewinnt und wir alle ins Gras beißen. Man muss doch nur mal sehen, was passiert, wenn irgendwo ein Wind weht oder das Wasser ein paar Meterchen steigt.