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Alt 12.01.2026, 13:55   #16825
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 28.04.2011
Beiträge: 9.551
Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
Nein. Der große Unterschied ist aber, dass Du bei Deinem Beispiel auch dann eine Wirkung erzielst, wenn in anderen Ländern nicht mitgespielt wird. Das ist beim Klima anders. Das CO2 hat ein globales Visum. Es ist egal, wo auf dem Planeten emittiert wird.
Wenn das Abwasser von Hamburg direkt ins Meer fließt und sich übers Mittelmeer im Atlantik verteilt ist es also egal?

Genauso können wir ja auch weiter Schwefeldioxid in die Luft blasen, es sterben ja nur die Wälder in Tschechien, weil der Wind dahin bläst......
MattF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 14:11   #16826
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 25.114
Zitat:
Zitat von Genussläufer Beitrag anzeigen
Nein. Der große Unterschied ist aber, dass Du bei Deinem Beispiel auch dann eine Wirkung erzielst, wenn in anderen Ländern nicht mitgespielt wird. Das ist beim Klima anders. Das CO2 hat ein globales Visum. Es ist egal, wo auf dem Planeten emittiert wird.
Hören wir gleich die Theorie von Hans-Werner Sinn?
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 15:36   #16827
Siebenschwein
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.06.2019
Ort: Zürič
Beiträge: 3.143
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Hören wir gleich die Theorie von Hans-Werner Sinn?
Mögen wir den Kram des Herrn mal nicht unnnötig aufwerten und bezeichnen ihn korrekt als Hypothese. Eine Theorie ist das noch lange nicht.
__________________
Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Siebenschwein ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 16:34   #16828
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.825
Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Man muss trennen zwischen 2 Themen

--- Was müsste getan werden, um unseren Kindern ein lebenswerte Umwelt zu hinterlassen

--- Was passiert real auf dieser Welt.


Wenn man die 2 Themen vermischt, wird man nie zu so etwas wie einem Konsens kommen.

Gerade Menschen die nicht wollen, dass sich was ändert, die vermischen diese 2 Themen bewusst, die Aussage ist dann:

Ja ich bin ja im Grunde für Klimaschutz und klar muss die Umwelt geschützt werden, aber.....

-es ist zu teuer
-die anderen machen nicht mit
-bringt eh nix
......

Konsequenz: Ich muss nix machen, ich muss nix ändern, wir machen weiter wie bisher....
Das ist die typische dychotome Argumentation, die suggerieren soll, daß es entweder nichts tun oder das einzig Richtige tun gibt. Damit werden alle, die andere Ansätze, Wege, Maßnahmen priorisieren, von vornherein als "Leugner" diskreditiert, die nichts tun wollen. So wird jede Diskussion über möglicherweise effizienteren Klimaschutz (also mehr Effekt im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln und zu den Kollateralschäden) unterdrückt.

Richtiger fände ich, statt an einem (in der angestrebten Perfektion unrealistischen) Ideal festzuhalten, zu schauen, was die reale Welt hergibt, und darin die möglichen Effekte zu heben, und dabei auch Kompromisse akzeptieren ohne zu moralisieren.

Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Ich bin absolut für die Marktkräfte.
Ab 2050 ist der CO2 Ausstoß dann min so teuer, wie es kostet das CO2 aus der Atmosphäre wieder raus zu holen, z.b. mit CCS (CO2 Abscheidung).
Dann loht es sich, die ganzen Verbrennertechnologien weiter zu pflegen, denn es wird dann wieder wirtschaftlich sein, die Emissionen gleich abzuscheiden. Dann könnte man klimafreundlich von den bereichsweise vorhandenen funktionalen Vorteilen dieser Technologien profitieren. Ist doch eine gute Aussicht.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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Alt 12.01.2026, 16:47   #16829
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
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Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.825
Zitat:
Zitat von sabine-g Beitrag anzeigen
...was bringt es wenn Deutschland auf Erneuerbare setzt?
...
Photovoltaik auf das Dach
...
ich habe dann ein gutes Gewissen.
Habe ich auch gemacht, halte es für richtig, aber es hat nichts mit meinem Gewissen zu tun.
Aber: was bringt Dein gutes Gewissen fürs Klima? Was heißt es für die Zusatzkosten für das Energiesystem, wenn der PV-Anteil in der Summe zu mehr Regelbedarf, Backup und damit mehr Kosten führt? Die Systemwirkung in der Summe ist entscheidend, nicht die Anzahl von PV-Anlagen.
Zitat:
Zitat von sabine-g Beitrag anzeigen
NRW hat in 2025 soviel Windenergieanlagen dazu gebaut, dass damit 3 dicke Braunkohlemeiler ersetzt werden können.
Nein, können sie nicht, weil für Flauten eine wesentliche Kapazität an Kraftwerken immer noch vorgehalten werden muß, das allerdings teurer betrieben wird, als bei Volllast.

Zitat:
Zitat von sabine-g Beitrag anzeigen
Das ist geil. Und das nur als Zubau! Und nur in NRW.
Ja, es ist technisch beeindruckend. Unterm Strich reicht das aber nicht, es muß auch fürs System passen (mehr Zubau, als was über die vorhandenen Netze verteilt werden kann und wofür es ausreichend Backup gibt, bringt nichts.) Das Stromversorgungssystem eines Landes muß in allen Komponenten aufeinander abgestimmt sein. Daher ist eine richtige Erfolgsmeldung z.B. : das System konnte so umgebaut werden, daß wir jedes Jahr n fossile Kraftwerke dauerhaft stilllegen konnten, oder unter Einsatz von x Euro und y CO2-Emission konnten auf Dauer jährlich z Tonnen CO2 eingespart werden, ohne die Stromproduktion zu verringern. Das wären Zahlen, die mich beeindrucken würden, oder überzeugen, daß es insgesamt wirksam ist.
__________________
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Alt 12.01.2026, 17:01   #16830
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
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Beiträge: 25.114
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Richtiger fände ich, statt an einem (in der angestrebten Perfektion unrealistischen) Ideal festzuhalten, zu schauen, was die reale Welt hergibt, und darin die möglichen Effekte zu heben, und dabei auch Kompromisse akzeptieren ohne zu moralisieren.
Klassischer Strohmann.

Von Perfektionismus sind wir beim Klimaschutz so weit entfernt wie vom Mars. Zahllose Kompromisse sind selbst in der allerkleinsten Klimaschutz-Verordnung enthalten. Darum bewegen wir uns beim Klimaschutz im Schneckentempo vorwärts.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 17:12   #16831
Schwarzfahrer
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Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.825
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Von Perfektionismus sind wir beim Klimaschutz so weit entfernt wie vom Mars. Zahllose Kompromisse sind selbst in der allerkleinsten Klimaschutz-Verordnung enthalten. Darum bewegen wir uns beim Klimaschutz im Schneckentempo vorwärts.
Ja, die realisierten Lösungen sind weit von Perfektion entfernt, weil der perfektionistische Anspruch an der Realität scheitert. Beispiel E-Autos: es sollten längst 15 Millionen E-Autos unterwegs sein, und bald nur noch solche - die Realität sieht anders aus. Man möchte alle Heizungen zwingend auf Strom umstellen - in Realität können es sich weder alle Hausbesitzer, noch das Stromverteilungsnetz in absehbarer Zeit leisten. Die wachsende Diskrepanz zwischen politischen Zielen (alles auf STrom) und wirtschaftlicher Realität (Marktanteil strombasierter Produkte viel kleiner, als politisch erwünscht) verunsichert Hersteller und Verbraucher, destabilisiert den Markt und hemmt Innovation, Investitionsbereitschaft und Konsum.

Es sind total-perfektionistische Ziele, ohne die realistisch notwendigen Zwischenschritte zu berücksichtigen. Die radikale (oft moralische) Ablehnung von "unperfekten" Zwischenlösungen, die schnellere Teilerfolge ermöglichen würden, ist eine Verschwendung von Ressourcen, Chancen und Zeit.
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Schwarzfahrer ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2026, 17:14   #16832
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
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Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Daher ist eine richtige Erfolgsmeldung z.B. : das System konnte so umgebaut werden, daß wir jedes Jahr n fossile Kraftwerke dauerhaft stilllegen konnten, oder unter Einsatz von x Euro und y CO2-Emission konnten auf Dauer jährlich z Tonnen CO2 eingespart werden, ohne die Stromproduktion zu verringern. Das wären Zahlen, die mich beeindrucken würden, oder überzeugen, daß es insgesamt wirksam ist.
Nichtwissen ist kein Argument für irgend etwas. Deine Unkenntnis der Zahlen belegt nichts.

Du kannst einfach googeln, wie sich die CO2-Emissionen im deutschen Energiesektor entwickelt haben. Wo ist das Problem?

Ebenso kannst Du die Zahl der stillgelegten fossilen Kraftwerke googeln. Spoiler: Allein im April 2024 wurden 15 Kohlekraftwerksblöcke gleichzeitig endgültig stillgelegt. Es gibt einen gesetzlich festgelegten Kohleausstieg bis 2038.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
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