Jetzt, wo du es sagst...
Musst ich natürlich gleich nachschlagen, mir ist mämlich eher die erste Definition geläufig von dem, was Wikipedia hier schreibt bzw. der letzte Absatz:
Naja, war ja eher unglückliche Wortwahl in dem Zusammenhang- wobei der Kontext ja klar darlegt, dass Du nicht unbedingt in die rechte Ecke gehörst. Von daher- alles gut
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Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Ha noi, nachdem Jimmi über seine Trainerfortbildung berichtete, komm ich diesbezüglich auch grad noch mit;- wenns schon wieder keine Bilder gibt.
Bei mir wars nix mit Trainerei, sondern Lawindenkunde. Eigentlich Lawinenkunde und Tourenplanung, es gab aber ne depperte Abfrage Samstagmorgen ob wirs Programm straffen wollten und alles an einem Tag machen, wo natürlich alle Münchner, die nicht extra 350km angereist waren, begeistert zu- und damit die paar Weitgereisten wie mich überstimmten.
Naja, tolle Wurst.
Andererseits waren jetzt beide Themengebiete nix, was mir neu gewesen wäre, insofern hielt sich der Schaden in Grenzen.
Insgesamt sieben Stunden Fahrerei für neun Stunden Lehrgang sind aber natürlich schon n halbwegs ungemütliches Verhältnis.
Deshalb hab ich samstags direkt die Zelte wieder abgebrochen und bin in die Fränkische abgezischt.
Da war dann freilich Kackwetter und es hat bereits nachts, aber auch den Sonntag durch immer wieder herzhaft geschüttet.
Daraus leitete sich ein simples Programm ab: nennen wirs mal 'Buch & Tasse'.
Viel lesen, viel Kaffee trinken, viel pennen.
Und schliesslich zusehn, rechtzeitig auf die Bahn zu kommen, ehe alles von LKWs zugestellt ist.
Schickes Bild aus München ausm Fenster gibts noch.
Dazu immerhin hats gereicht.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
BÄM!
Tatsächlich mal wieder was gerissen, man glaubt es kaum.
Der Wochenausklang war eher mässig, hatte ich bereits Mittwoch schon begonnen, die Einspritzdüsen vom Bus zur Überholung auszubauen, aber wie es bei der Dreckskiste so ist, geht das Unwesentliche (wie Vorklappen des Kühlers in Wartungsstellung) flott und dann wirds zäh.
Ergo bewegte sich erstmal gar nix, was konkret die Injektoren anging.
Donnerstag baute ich daraufhin die Einspitzleitungen wieder ein, nicht aber die Klemmbratzen, die die Dinge halten, und schmiss den Motor an.
Die im WWW verbreitete Taktik ist nämlich, dass der Verdichtungsdruck die Düsen rausdrückt, so dass sie grad noch von den Leitungen gehalten werden.
Tatsächlich machte es nach rund 10 Minuten den Eindruck, die Düsenstöcke könnten sich gelöst haben.
Also, mit nun schön handwarmem Motor und damit halbwegs angenehm die Einspritzleitungen wieder abbauen um sogleich wieder Ernüchterung zu verspüren: jaja, locker wirkten die Düsen schon, nur raus gingense dennoch nicht.
Da mich um Sieben noch ein Date erwartete, kriegte ich eine mühselig raus, brach die Äktschn dann aber ab mit dem Plan, mir ersma Ausziehwerkzeug zu kaufen.
Dem Plan widersprach freitachfrüh der Servicebetrieb, der die Düsen aufbereiten sollte, gleichmal harsch mit der Info 'Braucht man nicht, ne halbe Stunde, dann sind die bei dem Motor draussen'.
Oh!
Freitagabend erneut Ernüchterung. Zufällig fand ich ne japanische M14x1,5-Mutter, wohl von irgendner Motorrad-Schwingenachse. Die passte haargenau auf das Anschlussgewinde für die Einspritzleitung und daran konnte man ein bissl ziehen, drehen und naggeln, so dass ich immerhin dann schon die zweite von fünfen in der Hand halten konnte.
Allerdings war mittlerweile, logo, natürlich der Motor wieder kalt, wodurch sich auch die Toleranzen hin zu ungünstig veränderten, denn das Alu vom Zylinderkopf dehnt sich ja bei Erwärmung immer etwas mehr aus als der Stahl von den Düsen.
Jedenfalls hatte ich die Schnauze voll, fuhr heim und da ich kein Ausziehwerkzeug fand, das explizit für die Büchse passen sollte, bestellte ich drei Kits in der Hoffnung, dass ich wenigstens eins davon gewinnbringend verwenden könnte.
Der Besuch beim Bulli am Samstag war entsprechend mehr so lustlos und ich werkelte in meiner Erinnerung, dass beim Vito einst vor 500 Jahren auch die Injektoren locker schienen, aber das noch lange nicht bedeutete, dass man sie geschmeidig rausbekäm.
Allerdings kam mir die Idee, weil meine M14x1,5-Mutter ein recht langes Gewinde hatte, nun eine der bereits ausgebauten Düsen damit aufs Gewinde der noch im Motor befindlichen dübeln zu können und damit gescheit Drehen UND Ziehen zugleich.
Ja, und was soll ich sagen: ne Viertelstunde, die restlichen drei Düsen waren draussen und ich im Auto aufm Heimweg, um die Bestellungen alle drei zu stornieren.
Sozusagen ein gewisser Höhenflug, der meinen Tatendrang fürn Sonntag beflügelte.
Für nen Nationalpark hats hier ja vor n paar Jahren aufgrund ausufernden Widerstands der Waldbevölkerung nicht gelangt, aber eins der Natuschutzgebiete wollt ich besuchen.
Mit den Schafen hat das Naturschutzgebiet zwar nix zu tun, die sahen aber schon anders aus als die allermeisten anderen, hier anzutreffenden.
So gings dann auf teilweise interessanteren,
meist jedoch eher uninteressanten Wegen
vorbei an von fleissigen Spechten und ebenso umtriebigen Schweineigeln bearbeiteten Baumstümpfen
und mit Farn getarnten, also quasi 'gefarnten' Hundehütten
einmal im Kreis.
Keine zehn Kilometer, aber nach mehreren Wochen Pausen taten mir alle Gräten weh und tuns immer noch.
Schöner Mist.
Heut Abend besuch ich nochmal den Bus, n bissl checken, dass keine Ölkohle oder sonst irgendn Dreck in die Zylinder gefallen ist und hoff dann, dass die Düsen möglichst bald und vorallem noch vor den depperten Feiertagen zurückkommen.
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Gestern nur ein bissl 'in da hood' herumgestrolcht.
Mehr so auf Wildwechseln denn Wegen oder gar Pfaden.
Undn Abstecher zum 'Prinzengrab' gemacht.
Nachdem ich vor 2 Jahren die Vorderachse freigelegt hatte und den Rest nur als postkartengrosse und fast nicht wahrnehmbare Rostblechfitzelchen dem Lehmbatz zu entringen war, hatte ich ja leicht den Antrieb verloren.
Vielleicht mal mit ner Metallsonde beigehn, nicht, dass da noch ein zu versilbernder Motor schlummert, der etwas mehr Hartnäckigkeit verdient hätte.
Am Bulli hingegen bin ich hingegen hartnäckig dran und nutze die wärmeren Tage mit Pinsel und Farbe aus.
Geht halt nur peu a peu und das ist lästig insofern, als ich entweder immer 20km oneway für n paar Kleckse hin- und dann wieder heimfahren muss oder mitm Auto zur Arbeit, um anschliessend n paar Kilometer weniger zu haben.
Und der Laden, der die Einspritzdüsen überholt, hat sich gemeldet, dass er nur noch 5 Düsen dagehabt und die eingebaut hätte, und eine davon unregelmässig klemme.
Nu kriegt er neue erst in der 2. Januarwoche, also steht die Büchse bis mindestens dahin sinnlos auf Böcken rum und blockiert mir die Werkstatt.
Nervt, aber kolossal.
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'Joyeux Noël' an alle, die hier trotz komplett 'branchenfremder' Aktionen immer noch mit-
lesen!
Pünktlich zum Fest hab ich wiedermal die 73kg gerissen, kann also nur besser werden.
Positiv gibts zu vermerken, dass Pieps mir tatsächlich am 24. noch das LVS-Gerät geschickt hat, für das ich Ende September die erste Bestellung aufgegeben hab.
Weil ich das schon gar nimmer aufm Radar hatte, geschweige denn dachte, davon noch vorm neuen Jahr zu hören, mir aber natürlich schon was untern Baum legen wollte und ich das Ensemble in Grau/Schwarz fand, gabs noch ne tolle Rolle für die Kurzsicherung zum Baumklettern.
Da kann ich gleich über die Feiertage n paar Höhenmeter reissen gegens Übergewicht.
Und natürlich gabs gleich ein splapstickartiges Desaster. Als ich nämlich den Kletterkram markieren wollte, Lackstiftpinsel in der einen und Farbdose in der andern Hand, beug ich Blödhammel mich vor um die Rolle anders hinzulegen und kipp die komplette Farbbüchse aufn Karabiner an der Schreibtischkante, von wo der Weg zum Marmorboden per Schwerkraft nimmer weit war.
Gleich losgerannt, nix gefunden ausser Spiritus, erst aufm Rückweg bemerkt, dass ich auch nen fetten Farbfleck aufm Schuh und darüber unterwegs alles schön im gesamten Haus (alles ebenfalls Marmorboden (naja, vielleicht erfreulicherweise kein Teppich...) verteilt hab.
Der Spiritus war erstaunlich hilfreich, sogar bei schon halbwegs eingetrockneter Plörre, sogar die Wildlederschuhe wurden wieder einigermassen.
Wobei, was sag ich, eigentlich sehn die zehnmal besser aus als der verbleibende, leichte Blauschleier auf den Böden.
Und der Vorrat an Küchenrolle hat halt arg gelitten.
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Samstag machte ich nen Jahrzehntealten Traum wahr: hab die bleischwere Klappe meines (ehem.) Motorradanhängers getauscht.
Den Hänger hab ich zusammen mit nem Kumpel inkl. zweier Crossmoppetz darin vor ewigen Zeiten gekauft, er kriegte die Crosser, ich den Anhänger.
Schnell stellte sich raus, dass der ne etwas problematische Gewichtsverteilung gehabt zu haben schien, denn in die Heckklappe, die gleichzeitig Rampe ist, war ne 4mm Stahlplatte eingearbeitet.
Der erste Schritt, der Sache Herr zu werden, war, den Aufbau vom Chassis zu trennen und mit dem nen neuen, offenen Anhänger zu bauen.
Das Ding ist heut noch bei nem Spezl in Straubing in Betrieb, der den später von mir abkaufte.
Der Aufbau diente mir auf meinem Gäubodenlandsitz zur Aufbewahrung von irgendwelchen Gartenwerkzeugen: Schaufeln, Rechen, Rasenmäher etc.
Nachdem die Butze 2011 abgebrannt war, und ich in meiner anschliessenden Bleibe keine Verwendung für das Zeug hatte, fand sich ein freundlicher (Ex-)Nachbar, der mir den Container in seiner Scheune aufbewahrte.
Als ich vor knapp zehn Jahren dann meinen Wohnwagen aufn Campingplatz stellte, schien mir das ne süperne Gelegenheit, die Kiste dort abzustellen und den Platz in der Scheune freizumachen.
Die andern haben alle windige Zelte für ihr Parzellenpflegegerät, ich nu den Kasten.
Da ich so wie schon in früheren Jahren die Rampe nicht zum Rein- oder Rausschieben irgendwelcher Boliden brauchte, ging mir das Gewicht der Klappe ziemlich effektiv auf die Nüsse und ich hatte ewig den Plan, sie entweder einfach durch ne Holzplatte oder eben Flügeltüren zu ersetzen.
Neben dem Aufwand hinderte mich allerdings auch ein Aufkleber auf der originalen Klappe, den ich ca. 1995 angebracht hatte, daran:
Wie man sieht, ist der mittlerweile aber verwittert genug und zwischenzeitlich fand sich tatsächlich nach dreimaligem Ausmessen und zweimaligem Verschlampen der jeweiligen Aufzeichnung ein Abend, um zwo Türen zu zimmern.
Die zuerst vorgesehenen Scharniere schlug ich im Internet nach, je nach Anbieter 15-20Öre/Stück, bestellte sie dann aber beim Eisenwarenhändler meines Vertrauens.
Auch er musste sie bestellen, da er nur ein so n Kreuzgehänge, wie das wissenschaftlich heisst, als Muster hatte.
Beim Warten fiel mir ein, dass wir nicht über den Preis gesprochen hatten, daher war ich hochgradig gespannt bei der Abholung. Satte VierFuffzisch pro Stück, zusammen mit vier Schräubchen für die Firmaund 1,5m 10mm-Stahl-Rundstengel rief er dann tatsächlich 20Euronen auf.
Krass.
Nur leider, wie man hier sieht, passten die nicht, so dass ich nochmal in den Baumarkt musste, andere besorgen.
Naja egal, das Werk ist vollbracht, trotz Minustemps gelang es mir nach Aufwärmen der Holz-Wetterschutzfarbe, das ganze noch silbergrau anzujauchen und nachdem die neuen Türen komplett mit Verschluss und Allem an der Kiste hingen, konnte ich endlich, endlich, endlich die originale, schiceschwere Klappe abflexen.
Heureka und ein Hoch auf solide, jahrzehntelang vorbereitete Handwerksleistung!
Als sich dann Samstag um Punkt 16 Uhr der erste Vollidiot mit seinem wohl frisch gekauften Feuerwerk austoben zu müssen schien, war ich gerade mit Aufräumen und Pinselreinigen fertig und ging zum gemütlichen Buch&Tasse-Programm über.
Nur kurz am Sonntag dann noch nach üppigem Ausschlafen unterbrochen durch nen kleinen Spaziergang 'um den Block', der hier mehr so kein Block sondern eher Wald und Bach ist.
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So Kinners, nu haben wirs also hinter uns.
Wiedermal.
Bin ich der einzige, dems so vorkommt, als hangelten wir uns Jahr für Jahr einfach immer katastrophaleren Zuständen entgegen?
Aber Hauptsache, 'wir' kriegen das letzte Bisschen Spass, unsre Kohle am Silvesterabend sinnlos in Rauch und Feuer zu verwandeln, nicht verboten...
Da das grosse Skitourenevent in Rumänien übern Jahreswechsel mangels Schnee abgesagt wurde, konnt ich mich kurzfristig noch zu nem Silvesterlauf anmelden.
Allerdings nicht zur Teilnahme, sondern zur Absicherung der medizinischen Versorgung.
Mensch mit Hund, unglaublich, was da trotz, oder vielleicht auch wegen der bitteren Kälte los war. Also, nicht bezüglich Hilfebedarf, sondern Teilnahme, meine ich. Satte Minustemperaturen und arschkalter Nordwest-Wind.
Trotz Skiklamotten nur in Bewegung auszuhalten, steht man kurz nur irgendwo rum, wirds sofort sackkalt und zwickt sauber durch die Nähte.
Gut, dass ich selbst was Heisses zum Schlürfen dabei hatte, schlecht, dass man davon gerne mal pieseln muss.
Zum Jahresabschluss dann ausserdem noch ein wenig Schnee-Gezuckere, die armen Rehe im Garten hatten noch ne kurze Gnadenfrist, ehe alles austickte.
Wars tagsüber, also am Nachmittag zumindest, nachdem ich wieder zuhaus war, relativ ruhig, war ab Sieben am Abend durchgehend derartig die Hölle los bis gegen Eins in der Früh, dassd einfach zwangsweise an der Menschheit zweifeln musst.
Grad mal ein Jahr zurückgeblättert hier, der Kelch mit der Ausbildungsleiterei ging an mir vorüber, fürn Trainer C Bergsteigen bin ich immer noch nicht angemeldet, aber immerhin auch wieder üppige zwo Hochtouren näher dran.
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
Ich hab bei unserm Tourenleitertreffen neulich zugesagt, nu endlich den Sack zuzumachen und hoffe, die bisher geplanten Touren, die, wenn sie ausnahmsweise alle möglich wären, locker endlich ausreichten, sind es tatsächlich: möglich.
Und nicht wieder verregnet, mit 60cm Neuschnee übers Wochenende oder was halt sonst noch die Umsetzung schön verhindern bzw. zu gefährlich machen kann.
Vorhin hab ich festgestellt, dass ich fast ein wenig überfordert bin mit dem heutigen Feiertag, aber in den letzten Tagen des alten Jahres hab ich in irgendnem verschütteten Archiv Kartografien früherer Kletterfelsen hier in der Gegend gefunden und denk drüber nach, mir die mal der Reihe nach anzugucken.
Ich hoff, ich krieg ne hübsche, kleine Wanderung dazu auf die Reihe, weil, dass das nur in Autofahrerei ausartet um hinterher auf allen Vieren durch Dorngebüsch zu krauchen und völlig vermooste Felsen zu finden, hab ich auch nicht so richtig Lust.
Das (zumindest Brombeergestrüpp) gabs erst vorletztes Wochenende.
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