Montag 28.7.25
Bei der Anfahrt viel Regen auf der Windschutzscheibe, dass wir heute noch radeln würden eigentlich kaum vorstellbar. Die Frage war eher ob wir die erste Etappe per Bahn oder Auto absolvieren würden.
Dann bei Chur plötzlich ein paar Flecken blauer Himmel und tatsächlich auch ein bisschen Sonne. Hoffnung keimt auf. Tatsächlich parken wir in Tiefencastel und machen uns radfertig. Die Anfahrt zum Albula wärmer als gedacht, Regenjacken nach wenigen Minuten schon wieder ausgezogen. Auf den 1500HM dann ein paar Tropfen und nasse Straßen, im Anstieg aber alles easy. Über den Pass garstiger Wind , nass von überall her und das Hospiz „Wegen Schlechtwetter heute ein außerplanmäßiger Ruhetag“ - na toll. Wir durften dann doch in den Flur und hätten auch ein warmes Getränk bekommen, was wir zu den Klängen von „lasciatemi cantare“ dann aber doch ausschlugen und lieber die Abfahrt sofort in Angriff nahmen nachdem wir uns was warmes angezogen hatten. Je tiefer wir kamen desto besser wurde das Wetter wieder und bald rollten wir nach unserer Nachmittagsetappe über 60km mit 1650HM am Ziel in Zernez ein.
