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Alt 02.05.2021, 19:38   #1969
JeLü
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Zitat von schnodo Beitrag anzeigen
Die würden mich auch interessieren.

Grundsätzlich glaube ich aber, dass die "stop sucking at swimming" Aktion nicht nur die Verbesserung der Schwimmzeiten als Ziel hat, sondern auch, Gewohnheiten entstehen zu lassen um diese tatsächlich im Wettkampf abrufen zu können.

In der Vergangenheit war es so, dass er auf Papier eine für seine Verhältnisse ordentliche Schwimmform hatte, es dann aber im Rennen komplett vergeigt hat, weil er jeglichen Rennplan über den Haufen geworfen hat und "emotional" geschwommen ist.
Das stimmt auf jeden Fall. Mich interessiert halt auch aufgrund eigener Projekte auch die Schwimmzeitverbesserung bei reinen Schwimmtimetrials etc. Ich werde mal bei slowtwitch suchen, ob es da irgendwo Zeiten gibt oder/und mal Mails schreiben. Falls was zurückkommt, werde ich es hier schreiben.
Sam Long hat ja jedenfalls immer noch einen 200er vorgeschoben, die er je nach Laune aber all-out oder sehr-hart-aber-nicht-all-out geschwommen ist.

Rodrigues afaik Ende der Saison 2018.
JeLü ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2021, 21:24   #1970
schnodo
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Zitat:
Zitat von JeLü Beitrag anzeigen
Rodrigues afaik Ende der Saison 2018.
Angefangen hat die Zusammenarbeit (s. Lionel Sanders: On the pursuit of a faster swim) um die Jahreswende 2016/2017. Sein bislang bestes Ergebnis über 1500 m auf der Langbahn hat er dann nach etwas über einem Jahr erreicht.
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Alt 04.05.2021, 16:41   #1971
quick-nick
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Sam Longs Kommentar zum Laufduell:

https://www.youtube.com/watch?v=FvZnPjLYvZg&t=725s

Lionels Version wird sicher auch bald kommen :-)
quick-nick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2021, 10:43   #1972
schnodo
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Best Battle Of My Career || Thoughts after 70.3 St. George

Lionel verarbeitet das Rennen: Best Battle Of My Career || Thoughts after 70.3 St. George

Das Video ist mit 26 Minuten ziemlich lang. Um das zu kompensieren, werde ich versuchen, mich halbwegs kurz zu fassen. Was im Rennen geschah, kann man auch gut im entsprechenden Thread nachlesen.

Das Video beginnt mit der Vorstellung der Athleten vor dem Rennen. Die sind schon im Wasser, Lionels Erfolge werden über Lautsprecher angesagt. Lionel steht auf, schaut in die Ferne.

Schnitt zum Apartment in St. George: Lionel sagt, dass es einige Zeit braucht, ein Rennen zu verarbeiten, das bis zum Ende so knapp ist. Tatsächlich hatte er vorher noch nie ein so knappes Rennen. Deswegen führt er nun durch das Rennen und wie es ihm ergangen ist.

Bei der Fahrt morgens zum Rennen hat er einen absoluten Anfängerfehler gemacht und die falsche Abfahrt genommen (?), wodurch sie in einen langen Stau vor dem Parkplatz gerieten. Um sechs Uhr morgens, 50 Minuten vor dem Start waren sie noch über 2 km weg. Er überlegte ob er zum Start joggen sollte, aber dann kamen sie doch noch gerade rechtzeitig an. So spät kam er noch nie zu einem Rennen. Als er in die Wechselzone kam, wurden die Profis gerade aufgefordert das Einschwimmen zu beginnen. In größter Eile machte er sich fertig, zog den Neo an und rannte ins Wasser. Seine Checkliste, die er normalerweise in Gedanken vorher durchgeht, hat er beim Einschwimmen abgearbeitet. Zur Not hätte er nochmal rauslaufen und etwas Vergessenes erledigen können. Er hat sich ca. 600 Züge eingeschwommen, viel besser als in Texas, wo es vielleicht 100 waren.


Bildinhalt: Lionel ist nervös

Er war vor dem Start sehr nervös. Er hat schon etliche Rennen mit einem großen Starterfeld bestritten, aber noch nie eines, in dem so viele Sportler in etwa die gleiche Leistungsfähigkeit beim Schwimmen hatten. Er war schon bei Weltmeisterschaften, bei denen er der schlechteste Schwimmer war. Es gibt weit hinten nicht so viele Konkurrenten, deswegen geht es da ruhig zu. Jetzt war aber fast das halbe Feld auf seiner Höhe. Er wusste nicht recht, wie er das angehen sollte. Bækkegård und einige andere gute Schwimmer waren in seiner Nähe und er hoffte, dass er durch sie schnell ruhiges Wasser finden würde.

Nach dem Startschuss herrschte absolutes Chaos, wie er es noch nie erlebt hatte. Geschätzte 100 m gab es überhaupt kein Wasser zum Greifen. Bei jedem Zug hatte man einen anderen Körper in der Hand, bekam auf die Rübe gehauen. Er hat Wasser geschluckt, ist in Atemnot geraten. Wenn er schwimmt, sagt er immer sein Mantra auf: "Fühl das Wasser!" Aber da gab es kein Wasser, das man hätte fühlen können. Er erkannte, dass es wichtig sein würde, sich nicht zu komplett zu überlasten, in ein Sauerstoffdefizit zu geraten und dann womöglich als Letzter aus dem Wasser zu steigen. Also hat er sich entspannt, darauf gewartet, dass er in freies Wasser kommt, was einige hundert Meter gedauert hat. Irgendwann fand er auch einen Rhythmus und machte es sich zur Aufgabe, das Schwimmen in der zweiten Hälfte zu retten.

Er hatte überhaupt kein Gefühl dafür, wie der Rückstand war als er aus dem Wasser kam. Es hätten dreieinhalb Minuten sein können oder anderthalb. Tatsächlich war es eine Minute und fünfzig Sekunden. Damit wäre er früher zufrieden gewesen, aber dieses Mal war er etwas enttäuscht, weil er weiß, dass er mehr drauf hat. Aber so ist es eben gelaufen. Er nimmt es als wertvolle Erfahrung mit, hat viel über einen engen Start in einem großen Feld im kalten Wasser gelernt. Nächstes Mal wird er das definitiv anders angehen.

Zum Glück waren nach dem Schwimmen diejenigen um ihm herum, die er sich gewünscht hatte: Andreas Dreitz, Sam Long, George Goodwin, Chris Leiferman und einige andere gute Fahrer. Sein Plan war zwischen 360 und 370 Watt zu treten bis sie wieder im Rennen waren. An einem Anstieg überholten ihn Andreas Dreitz und Sam Long und da wusste er, dass hart gearbeitet wird. Das ging lange so weiter, aber überraschenderweise holten sie kaum auf die Spitze auf. Zum Glück waren es nur Ditlev und Von Berg und nicht noch mehr Fahrer. Da wird man bei der 70.3-Weltmeisterschaft drauf achten müssen. Man muss viel näher dran sein, wenn man nicht abgehängt werden will.

Er hat den Eindruck, dass in der Verfolgergruppe die Arbeit geteilt wurde. Es war aber nicht einfach. Bei den geringen Abständen und der großen Gruppe konnte man nur schlecht überholen. Sam hat teilweise 10 Mann am Stück überholen müssen bevor er einscheren konnte. Das war für Lionel zu viel. Er wartete lieber darauf, dass jemand an der Spitze attackierte und so eine Lücke in der Gruppe entstand, in die er stoßen konnte. Das ging nicht immer gut, weil die Lücke manchmal schon wieder zu war, als er ankam, und so musste er doch komplett vorfahren. So ging es hin und her.

Das ist natürlich nicht ganz unproblematisch, wie man bei Bækkegård sieht. Lionel wirbt noch einmal für eine 20 m Windschattenzone. Er hat auch gehört, dass einige andere die Größe des Feldes beschränkt sehen möchten. Das Feld ist zu groß, man kommt nirgends mehr rein.

Er trat dann 340 oder 350 Watt den Berg hoch, was offensichtlich nicht gut genug für Sam Long war. Dann kam auch noch Metzler vorbei (tatsächlich war es Antony Costes) und übernahm die Führung. Das gefiel Sam nicht, weshalb der gleich wieder attackierte.


Bildinhalt: Sam hat genug von Lionels Trödelei

Letztendlich wurde Lionel von den beiden abgehängt und musste in der Annäherung auf T2 Vollgas fahren, um den Lauf nicht mit 30 Sekunden Rückstand zu starten.


Bildinhalt: Hier wäre es fast geschehen

Am letzten Kreisverkehr vor T2 wäre er beinahe wortwörtlich in die Rabatte gefahren, weil er vergessen hatte wie scharf die Kurve ist. Ein absoluter Anfängerfehler, obwohl er das Rennen nun schon einige Male gemacht hat, aber er war zu sehr aufs Drücken konzentriert.


Bildinhalt: Ben Hoffman – mittendurch führt auch ein Weg

Das Radfahren war okay. Er könnte besser sein, wird besser sein, aber für die Beine, die er hatte, war es okay. Er hat sich an seinen Ernährungsplan gehalten, hat sich gut gefühlt. Er wusste nicht, welchen Effekt der ständige Wechsel zwischen hartem Antritt und Entspannung haben würde. Die Aussichten auf einen guten Laufen waren 50/50. Aber er ist ein Wettkämpfer. Wenn er hochgeht, dann ist das eben so und es ist in Ordnung. Das gehört dazu.

Er kam mit George Goodwin aus T2 und der legte in den Steigungen ein ordentliches Tempo vor. Lionel war sich nicht sicher, ob er selbst das durchhalten können würde. Es ließ eine Lücke entstehen, aber dann machte auch Goodwin weniger Druck und sie rannten einige Zeit Seite an Seite. Lionel hielt sein Tempo konstant und irgendwann fiel Goodwin zurück.

Er verpflegte gut, versuchte die Anstiege entspannt anzugehen und es im Gefälle laufen zu lassen. Nach ca. sechs Meilen in der Nähe der ersten Wende hört er Schritte von hinten, jemand kommt volles Rohr angerannt.


Bildinhalt: Sam Long macht keine Gefangenen

In dem Moment als Sam vorbei geballert kam, dachte er: "Wow! Das könnte das Ende des Rennens sein." Zum Glück kam dann der Wendepunkt und es ging den Berg hoch und er konnte sich an Sam heranarbeiten. Er überholte ihn dann, um von Daniel Bækkegård eingefangen zu werden. Den Berg hinunter fühlte es sich so an als würden die Typen sprinten. Er musste am Anschlag laufen, um nicht abgehängt zu werden. In den Anstiegen konnte er die anderen wieder unter Druck setzen.

Er hatte große Bedenken, dass Bækkegård, der unglaublich schnell abwärts laufen konnte, ihn auf dem letzten 5 km langen Abstieg abhängen würde. Er erkannte aber irgendwann bei dem hin und her, dass Bækkegård eine Lücke riss, dann aber den Abstand nicht vergrößerte. Vermutlich ein Spielchen um Lionel mental zu brechen. Wenn Lionel es schaffte, den ersten Antritt abwärts mitzuhalten, kam Bækkegård nicht davon.

Das war in etwa die erste Hälfte des Videos. Der Rest kommt, wenn ich Zeit finde.
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Geändert von schnodo (06.05.2021 um 16:10 Uhr). Grund: Grammatik
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Alt 05.05.2021, 16:15   #1973
schnodo
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Fortsetzung: Best Battle Of My Career || Thoughts after 70.3 St. George

Weiter geht's: Dann ging es in den finalen langen Abstieg mit geschätzten 2 bis 3 % Gefälle. Lionel war entschlossen, Bækkegård nicht davon kommen zu lassen. Falls notwendig, würde er sprinten um die Höhe zu halten. Und so kam es. Lionel glaubt, dass Bækkegård als er erkannte, dass er nun überhaupt kein Land gewinnen konnte, verunsichert wurde. Kurz danach rief jemand Bækkegård zu, dass er disqualifiziert sei.


Bildinhalt: Lionel Sanders kontrolliert Bækkegård

Lionel sagte ihm, dass es ihm leid tut, dass er ein Rennen nicht auf diese Weise gewinnen möchte. Bækkegård fiel dann nach und nach zurück während Sam Long zu Lionel aufschloss. Lionel überlegte, wann der geeignete Zeitpunkt für eine Attacke sein könnte und versuchte Sam neben sich zu halten. Durch das Training mit Ari Klau, einem exzellenten Läufer, auf der Bahn fühlte er sich zuversichtlich bezüglich seiner Sprintfähigkeiten. Aber er wollte es nicht auf die letzten 100 m ankommen lassen.

Die Leute auf der Strecke bekamen mit, dass da ein großes Duell im Gange war und feuerten beide an. Hinter ihnen bildete sich ein Tross von Radfahrern.


Bildinhalt: Begeisterung an der Strecke

Mit ca. einem verbleibenden Kilometer fühlte er, dass sich eine Lücke öffnete, obwohl er nicht schneller lief. Es war klar für ihn, dass er so knapp vor dem Ziel in der letzten Verpflegungsstation nicht trinken würde. Im Video sieht er nun, dass Sam einen Becher genommen hat und genau dieser kurze Moment sorgte dafür, dass die Lücke größer wurde. Von da an zog er die Pace ein kleines bisschen an und hielt sie. Er merkte, dass Sam nicht hinterher kam und fing an zu sprinten, mit etwa einem halben Kilometer bis zum Ziel.

Er drehte sich um und konnte aber nicht erkennen, wo Sam war. Beim letzten Kreisverkehr war der Winkel besser und er konnte im Ausgang sehen, dass Sam gerade hineingelaufen war. Das war immer noch in Schlagdistanz, mit einem Sprint überwindbar.


Bildinhalt: Wo ist Sam?

Auf der letzten Geraden rannte er dann so schnell er konnte. Er wollte keinerlei Hoffnung bei Sam aufkommen lassen, dass er sich vielleicht noch heranarbeiten könnte. Als er die Ziellinie überquerte war es komplett ungewohnt für ihn. Normalerweise ist er aggressiv und voller Adrenalin, reißt das Banner runter. Dieses Mal waren die Emotionen ganz andere. Das war das erste Mal, dass er Tränen in den Augen hatte und das Banner mit zarten Händen beiseite legte.

Und dann fiel er um, was ihm noch nie passiert ist. Fast wäre es in 2017 in Kona passiert, aber da konnte er sich noch fangen. Diesmal ist er umgefallen, das muss der Beleg für einen guten Kampf sein. Und dann liegen Sam und er heulend auf dem Boden, urkomisch im Nachhinein.


Bildinhalt: Heute würde Michelangelo es anders malen, nämlich so

Sam streckt auf dem Boden liegend suchend die Hand nach seinem Helden aus. Ein fast biblischer Moment. Lionel erhebt sich, hilft dem Jüngling auf und versichert ihm: "Der beste Kampf, den ich jemals hatte!" Fast alle Hemmungen fallen, Tränen, Emotion pur.

Die beiden waren wohl das ganze Rennen über zusammen, nie wesentlich weiter als 100 m voneinander entfernt. Es brauchte Willenskraft, Leidenschaft, alles aus der Tiefe seiner Seele, um nicht nachzugeben. Genauso wie das Gleiche von Sam gefordert wurde, um ihn überhaupt dahin zu bringen. Es war richtig cool, es fehlen ihm immer noch die Worte, um es zu beschreiben. Er glaubt, dieses Rennen wird ihm für immer als das in Erinnerung bleiben, welches ihn ans absolute Limit gebracht hat. Es war ein großer Spaß!

Talbot spricht ihn darauf an, dass er im Jahr 2014 einen Startplatz für das Rennen ergattert hatte und so inspiriert davon war, dass er beschloss zurückzukehren um eines Tages das Rennen zu gewinnen. Meint Lionel, dass es jemanden gibt, den das Rennen im Jahr 2021 ähnlich inspiriert? Wurde das Spiel auf eine neue Ebene gebracht? Es ist offensichtlich, dass das Niveau höher ist. Das Feld ist so dicht und es fehlen sogar noch einige Leute, die dem Ganzen mehr Würze gegeben hätten. Die 70.3-Weltmeisterschaft auf dieser Strecke wird der Wahnsinn werden.

Was ihn erstaunt, ist dass so viele junge Athleten am Start sind. Es ist eine Zeichen dafür, dass der Sport reifer wird. Junge Sportler spezialisieren sich früher und sind in allen Disziplinen gut. Er selbst ist in allen drei Disziplinen besser als früher, technisch besser auf dem Rad, bestreitet seine Rennen cleverer, schwimmt viel besser, läuft besser, hat seine Verpflegungsstrategie im Griff. Und trotzdem gibt es an jedem beliebigen Tag acht Konkurrenten, die gewinnen könnten. Und es wird nicht einfacher werden.

Er muss sein Schwimmen weiter verbessern und auch an seinen Fähigkeiten auf dem Rad arbeiten. In Daytona hat er erkannt, dass es keine Rolle spielt, ob man 360 Watt treten kann, wenn man fast vier Minuten zurückliegt. Nun, da sein Schwimmen etwas besser ist, muss er sein Radfahren auf die nächste Ebene hieven um konkurrenzfähig zu bleiben.


Bildinhalt: Das Feld wird immer dichter werden

Es ist unglaublich zu sehen, wie hungrig diese jungen Burschen sind. Man darf ihnen nicht aus dem Weg gehen, sondern man muss sie vor Augen haben, sonst wird wird es schockierend wie man von ihnen überrollt wird, wenn man im Wettkampf auf sie trifft. Es ist irre, wie hart sie trainieren und welche Qualen sie auf sich nehmen, um zu siegen.

Es gab eine Zeit, da wollte er sich nicht immer mit den Besten messen, vielleicht aus Angst. Aber diese Angst muss man schnell ablegen und es erleben, denn das ist die Richtung in die sich der Sport entwickelt. Es wird schneller und härter.

Welchen Einfluss haben die Fans gehabt, die er durch seine Medienpräsenz aktiviert hat? Es war fantastisch, zu sehen, dass die Menschen sich dabei gut unterhalten fühlen. Es gibt in diesem Sport tolle Persönlichkeiten und Rivalitäten, der Sport an sich ist klasse, es gibt viele wichtige Details, die das Ergbnis beeinflussen, wie z.B. Ernährung. Er liebt diesen Sport, der sein Leben gerettet hat. Er glaubt, dass Triathlon präsenter werden kann, ähnlich wie die großen Sportarten, die man im Fernsehen verfolgen kann. Aber es braucht die Fans, Menschen die den Sport schätzen und ihn medial verfolgen möchten. Und er glaubt, dass die Menschen das zeigen.

Er ist dankbar, dass so viele seine Race Week Series gesehen haben, dass so viele seiner Kollegen sich daran beteiligen wollten. Er hofft, dass es so weitergeht und wächst. Abschließend bedankt er sich bei Red Rock Vacation Rentals weil diese ihm kurzfristig eine tolle Bleibe zur Verfügung gestellt haben. Sie haben ihm aus der Patsche geholfen und er hofft, dass die Menschen sich für die 70.3-Weltmeisterschaft bei ihnen einmieten.


Bildinhalt: Lionel bedankt sich bei seinem Vermieter

Ich bedanke mich auch: Tolles Rennen, tolle Videos im Vorfeld, tolle Werbung für den Sport.
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schnodo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2021, 16:17   #1974
schnodo
Szenekenner
 
Benutzerbild von schnodo
 
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 8.105
Naja, kurz ist anders, aber nun ist es auch egal.
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schnodo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2021, 20:08   #1975
uruman
Szenekenner
 
Benutzerbild von uruman
 
Registriert seit: 30.12.2012
Ort: Essen
Beiträge: 2.415
Vielen Dank Schnodo , super Arbeit!

Ja hast du Recht ,Sanders bringt eine Menge für den Sport
Sehr erfrischend finde ich das zusammen wirken von verschiedenen Athleten bei den Videos
Das Post Race Video ist super, die Analyse klingt gut und Reif

Ich sehe auch da eine Entwicklung
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uruman ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2021, 07:46   #1976
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
Redaktion
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
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Beiträge: 19.246
Danke, sehr spannend!
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
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