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Alt 19.04.2021, 17:32   #1
quick-nick
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.04.2018
Ort: Zürich
Beiträge: 235
Sommerurlaub - Tour de Suisse: Gepäck vs Höhenmeter

Nachdem ich letzten Sommer mit nem Kumpel mit dem Rennrad durch Deutschland gefahren bin (Flensburg - Konstanz, ca. 1000km, 7700 HM, Schnitt bei 25kmH mit allem nötigen Gepäck, 7 Tage auf dem Rad, ein Ruhetag) wollen wir diesen Sommer die Schweiz angehen (ich wohne mittlerweile hier und ausserdem ists mit dem Bergen dann ja doch etwas abwechslungsreicher im Vergleich zu Deutschlands eher flachen Etappen.

Nun ist die Frage ob unsere Route gut machbar sein sollte oder evtl. etwas ambitioniert ist - da unser Gepäck natürlich nun aufgrund der Höhenmeter natürlich mehr ins Gewicht fällt.
Letztes Jahr hatten wir eine grössere Satteltasche und Rucksack mit dabei, das hat für alles nötige gereicht (Unterbringung war dann in Hotels) - da sollte sich dieses Jahr nicht viel ändern (ausser evtl. noch einer etwas wärmeren Schicht für die Berge).

Die Route hatten wir uns ca. so vorgestellt (600km, 9600 HM)

https://www.komoot.de/plan/tour/d09A...5,9.3164063,7z


Start und Ende in Zürich, Ruhetag in Locarno oder Ascona. Tag 5 wäre wohl der anstrengendste (2100 HM auf 99Km, bei nur 840 negativen Höhenmetern)

Hat jemand eventuell Erfahrungen mit einer ähnlichen Tour mit Gepäck / Vergleich zu einer eher flachen Tour?
quick-nick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2021, 17:46   #2
Siebenschwein
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.06.2019
Ort: Zürič
Beiträge: 644
Schöne Tour, generell machbar. Der Ruhetag zeugt ja schon mal von Realismus.
Ich persönlich würde niemals mit Rucksack fahren, gerade im Sommer stirbt man ja an längeren Anstiegen schon ohne Rucksack den Hitzetod. Aber das müsst Ihr selber wissen.
Ansonsten hat die Erfahrung gezeigt: im Hochgebirge auch im August längere Touren nie ohne Handschuhe und lange Hosen...
Viel Spass!
__________________
Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Siebenschwein ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2021, 18:16   #3
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 7.385
Weniger als 2000 hm am Tag sind unproblematisch.

Zur Ausrüstung: Ich hab so Touren schon öfter gemacht und ich bin da Minimalist.

Richtig ist, dass man im Hochgebirge vorbereitet sein sollte.
Ich bin mal über den Gr- St. Bernhard und es war echt kalt. Ich hatte dann oben fast alles an, was ich dabei hatte Insbesondere auf der Abfahrt angenehm.

Zeigt aber auch soviel braucht man nicht.

Ich hab eine Garnitur, die wird täglich gewaschen im Hotel im Waschbecken, dann mit dem Handtuch ausgewrungen und ist den nächsten Morgen trocken.

Dazu leichte Latschen, ein weiteres T-Shirt. eine Hose mit Zipp, also als lange Hose und kurze tragbar (und die kann man auch wenn es sehr kalt wird auf dem Rad drüber ziehen). Armlinge, Beinlinge, ein Sweatshirt. Windjacke.

2 Paar Socken, eine Unterhose

Zahnbürste und kleine Tube Zahnpasta, Waschzeug gibts ansonsten im Hotel.

Bisschen Kleinkram wie Ladegeräte usw..

Ich hab 4-5kg Gepäck, meist in so einer Tube hinter dem Sattel, das wars.

Mein Rad hat mit vollen Flaschen und Gepäck, dann 14 kg.


Jonas Deichmann schafft es sogar mit 5kg Gepäck noch was zum Übernachten für draussen dabei zu haben. Wie das geht weiß ich aber auch nicht .
MattF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2021, 19:42   #4
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 05.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 35.837
Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Ich hab 4-5kg Gepäck, meist in so einer Tube hinter dem Sattel, das wars.
Das sollte man anstreben, ist auch realistisch.
Passt in so ne Arschrakete, Händi annen Lenker und nen Bentobag für Geldbeutel, Snacks für unterwegs und Powerbank, fertig.
Wichtig wie oben schon von jemandem erwähnt, auch auf arschkalt UND gleichzeitig verdammt nass auf Passhöhen, der Auffahrt, und viel mehr noch den Abfahrten einstellen. Wasserfeste, lange Handschuhe sind da alleine schon Gold wert, wertlos dagegen ohne zuverlässige Regenkleidung und wärmende Schichten darunter, und zwar inklusive Schuhe.
__________________
Wie weiß die Singerei?
sybenwurz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2021, 20:24   #5
TIME CHANGER
Szenekenner
 
Benutzerbild von TIME CHANGER
 
Registriert seit: 09.06.2018
Beiträge: 400
Hello, melde mich mal mit meinen Gedanken

Davos -> Thusis -> via Mala -> Splügen = richtig schön!
Der Splügenpass ist auch richtig toll, vorallem wenig Verkehr vielleicht statt dem San Bernard fahrbar?

Entweder du streichst die extra KM nach Locarno oder ihr fahrt noch 2km mehr und seid in Ascona, viel schöner besuchenswerter als Locarno.

Statt über Rotkreuz würde ich via Arth und Ägeri fahren

Ps.: Toller Wohnort oder doch dein Arbeitsplatz? Ich empfehl dir dann gleich mal die Old fashion bar, richtig cool für einen tollen Abend
__________________
Zitat:
Zitat von bigjuergo Beitrag anzeigen
du bist der beste, aber leider nicht der schnellste
TIME CHANGER ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2021, 20:44   #6
quick-nick
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.04.2018
Ort: Zürich
Beiträge: 235
Erstmal vielen Dank für die Tipps!

Ja die richtige Kleidung bei Kälte/Regen ist neben dem Gepäck in der Tat der zweite wichtige Punkt. Zumal wir letztes Jahr im August unterwegs waren und nun schon Mitte Juni.

Was ich auch noch überlegt hatte: lieber im oder gegen den Uhrzeigersinn? Die Highlights dürften ja hauptsächlich in Graubünden liegen.


Zitat:
Zitat von TIME CHANGER Beitrag anzeigen
Hello, melde mich mal mit meinen Gedanken

Davos -> Thusis -> via Mala -> Splügen = richtig schön!
Der Splügenpass ist auch richtig toll, vorallem wenig Verkehr vielleicht statt dem San Bernard fahrbar?

Entweder du streichst die extra KM nach Locarno oder ihr fahrt noch 2km mehr und seid in Ascona, viel schöner besuchenswerter als Locarno.

Statt über Rotkreuz würde ich via Arth und Ägeri fahren

Ps.: Toller Wohnort oder doch dein Arbeitsplatz? Ich empfehl dir dann gleich mal die Old fashion bar, richtig cool für einen tollen Abend
Arbeitsplatz (leider ;-) ) - aber nun schon seit einigen Jahren hier!
In der Tat eine superschöne Stadt und natürlich optimal gelegen für Ausflüge in die Berge.

Finde Ascona auch schöner als Locarno, müssen halt auch grundsätzlich mal schauen was wir so an Unterkünften finden, bei der Kombination aus Schweizer Preisen, Sommerzeit und Corona (-> hohe Beliebtheit vom Tessin)
quick-nick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2021, 20:51   #7
tandem65
Szenekenner
 
Benutzerbild von tandem65
 
Registriert seit: 21.08.2010
Ort: 69493 Hirschberg
Beiträge: 7.886
Zitat:
Zitat von quick-nick Beitrag anzeigen
Die Route hatten wir uns ca. so vorgestellt (600km, 9600 HM)

https://www.komoot.de/plan/tour/d09A...5,9.3164063,7z
Wo soll da das Problem sein? Das macht man mit Zelt und Kocher... problemlos.
2 Pässe und 120km am Tag so als junger Hüpfer.
Mit Arschrakete und in Hotels würde ich eher max. 4 Tage anpeilen.
__________________
PB
07.08.2011 2:10:31 Summertime Tri Karlsdorf KD
10.06.2012 5:03:16 Challenge Kraichgau MD
08.07.2012 10:38:13 IM FfM
27.09.2015 3:18:37 Ulm M
12.03.2017 1:30:55 Bienwald HM


2017
12.03 42:40 Bienwald 10K
12.03 1:30:55 Bienwald HM
10.09 12:03:49 IM Wales!
29.10 3:15:05 M FfM
tandem65 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2021, 21:04   #8
deralexxx
Szenekenner
 
Registriert seit: 29.10.2012
Beiträge: 1.325
Zitat:
Zitat von quick-nick Beitrag anzeigen
Erstmal vielen Dank für die Tipps!

Ja die richtige Kleidung bei Kälte/Regen ist neben dem Gepäck in der Tat der zweite wichtige Punkt. Zumal wir letztes Jahr im August unterwegs waren und nun schon Mitte Juni.

Was ich auch noch überlegt hatte: lieber im oder gegen den Uhrzeigersinn? Die Highlights dürften ja hauptsächlich in Graubünden liegen.




Arbeitsplatz (leider ;-) ) - aber nun schon seit einigen Jahren hier!
In der Tat eine superschöne Stadt und natürlich optimal gelegen für Ausflüge in die Berge.

Finde Ascona auch schöner als Locarno, müssen halt auch grundsätzlich mal schauen was wir so an Unterkünften finden, bei der Kombination aus Schweizer Preisen, Sommerzeit und Corona (-> hohe Beliebtheit vom Tessin)
Die Route spart ja genau den schönsten Teil an der Silvercoast ab, aber ich geh davon aus das du da schon paarmal entlang gefahren bist, sonst sieht das nach nem schönen Plan aus.

A
deralexxx ist gerade online   Mit Zitat antworten
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