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Alt 29.08.2014, 00:54   #1
schnodo
Szenekenner
 
Benutzerbild von schnodo
 
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 8.970
Reden Wer trainiert, macht es sich zu leicht: Baden-Marathon am 21. September

Hallo zusammen,

mittlerweile dürfte der eine oder andere mitbekommen haben, dass ich die Herausforderung liebe. Ich warte immer gerne bis zum allerletzen Moment, um dann in die Vorbereitung für ein Event zu starten, so dass ich gerade noch vor dem cut-off ins Ziel komme.
Ich habe mich erneut hinreissen lassen und bin für den Baden-Marathon "nominiert", so heisst es ja wohl heute.
Lernfähig bin ich ja und um das gewohnte "abslacken" zu vermeiden, habe ich mir 3 Marathon-Engel eingeladen (sowas gibt es in Karlsruhe, quasi legales Doping), die mit mir ins Ziel einlaufen dürfen und mir ab km 37 noch einmal richtig die Peitsche geben sollen - beim Wandern.
Die Kohorte mit Fan-T-Shirt und allem drum und dran habe ich mir in Bierlaune zum Geburtstag gewünscht und dieser Wunsch wurde unglücklicherweise auch gewährt.

Das Problem sitzt wie so oft vor dem Rechner: Ich bin mal wieder, oder immer noch, in erbärmlicher Verfassung. Gestern bin ich 17,5 km in einer knappen 6:00er Pace gerannt, getragen von der Lust, ein neues Paar Schuhe einzulaufen, und hatte hinterher das Gefühl, dass ich ein Sauerstoffzelt brauche.
Für den Marathon hatte ich mir optimistische 4:30 Stunden vorgenommen, alles unter 5 Stunden wäre immer noch ein Erfolg und wenn es länger dauert, rede ich mir das auch noch schön.

Sämtliche Pläne, die ich so vorliegen habe, sind für die Katz, weil ich die ganzen Vorleistungen nicht erbracht habe. Die Frage ist nun: Was mache ich in den nächsten drei Wochen, um zumindest halbwegs würdevoll zu scheitern? Ich möchte meine Marathonengel nicht enttäuschen. Deswegen habe ich ein recht ungewöhnliches Anliegen: Was muss ich tun, damit ich die letzten 5 km mannhaft joggen kann und nicht wandern muss, egal was vorher passiert? Die Wartezeit ist kein Problem, der Ludwigsplatz ist nahe des offiziellen Treffpunktes und da können die Engel beliebig lange vorglühen oder sich einen Latte Macchiato schmecken lassen.

Ich habe mir bislang vorgenommen, an den nächsten beiden Wochenenden noch die organisierten langen Vorbereitungsläufe mitzunehmen und dann jeweils 22 bis 24 km zu laufen. Dazwischen nach Lust und Laune (durch die Panik bedingt beides vorhanden) zwischen 10 und 18 km langsam bis zügig, je nach Verfassung - miles make champions.

Meinen letzten Marathon bin ich, wenn ich mich recht erinnere, 2012 in Frankfurt gelaufen, als es so saukalt war. Da war ich ähnlich gut vorbereitet (ca. 4 Wochen vorher keinen Schritt gelaufen) und bin in 5 Stunden ins Ziel gekrochen. Die Holde hat sich beim Warten übel erkältet. Dieses Jahr ist sie als Engel gebucht.

Ihr merkt, der Wahnsinn hat Methode. Danke für Eure Anregungen!

Viele Grüße
Renato
__________________
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Alt 29.08.2014, 01:31   #2
Mirko
Auf eigenen Wunsch stillgelegt
 
Registriert seit: 15.09.2012
Beiträge: 6.768
Haha, du bist ein geiler Typ!!!

(Fachlich habe ich leider nichts beizutragen)

Geändert von Mirko (29.08.2014 um 01:39 Uhr).
Mirko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2014, 07:30   #3
matwot
Szenekenner
 
Registriert seit: 19.10.2006
Ort: Köln
Beiträge: 1.000
Zum Sinn oder Unsinn der Aktion muss ich keine Worte verlieren
Eine auch nur halbwegs adäquate Form wirst Du m.E. nicht mehr aufbauen können.
Deshalb würde ich an Deiner Stelle zusehen, zumindest ausgeruht an den Start zu kommen, also in den letzten 4-5 Tagen auf jeden Fall nichts mehr zu tun. Ob jetzt mittellange Läufe in der "Vorbereitung" von etwas über 20 km wirklich etwas bringen? Sicher wäre ich da nicht.

Im "Rennen" würde ich an Deiner Stelle von Anfang an eine möglichst langsame Geschwindigkeit laufen, vielleicht sogar von Anfang an Gehpausen einstreuen, damit dann der geplante "würdevolle" Zieleinlauf klappt. Und am Ende werden die Endorphine schon wirken.

Viel Erfolg!!
__________________
Und tschöh

Matwot

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert" Hannibal, A-Team
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Alt 29.08.2014, 07:32   #4
Riversider
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Benutzerbild von Riversider
 
Registriert seit: 07.09.2010
Beiträge: 872
Ich mag verrückte Sachen, daher 2 Daumen hoch !

Puh, die richtig langen Dinger fehlen halt noch komplett aber evtl. erinnert sich dein Körper ja unterwegs an deine Lebenskilometer oder deinen Frankfurt Marathon. Vorher mit der Brechstange jetzt enorme Umfangsteigerungen zu betreiben wäre vermutlich kontraproduktiv und dein Zeitziel ist ja auch nicht zu euphorisch gewählt.
Wenn´s für dich gut läuft, stellt die Deutsche Bahn oder ein Privatunternehmen, wieder einen Güterzug auf die Gleise und sorgt bei geschlossenen Schranken für eine Verschnaufpause

Hübsche Engel an deiner Seite und viel Erfolg in der Fächerstadt !
Riversider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2014, 08:08   #5
finisher05
Szenekenner
 
Benutzerbild von finisher05
 
Registriert seit: 24.09.2009
Ort: Tor zur Eifel
Beiträge: 591
Den Tipp mit den regelmäßigen Gehpause (frühzeitig und planvoll eingesetzt) würde ich auf jeden Fall in Betracht ziehen. Der Veranstalter ist ja gnädig und bietet einen Zeitrahmen von 5:50 Std, das sollte doch zu schaffen sein

Das ein Trainingsaufbau nicht mehr möglich ist sollte dir/ist dir wohl auch schon klar geworden/sein, das einzige was dir jetzt noch zusätzlich dein Finish erschwert wären sich einstellende Überlastungsbeschwerden durch zu schnell gesteigerte Trainingsumfänge. Was sagen denn deine Beine nach dem "spontanen langen Lauf" vorgestern, wenn du schon Pläne schmiedest für 22 bzw. 24 Kilometer kann´s so schlimm nicht gewesen sein

Letzter Tipp noch probier mal ob dir Rote Beete Saft schmeckt, davon ein halber Liter täglich, das bringt dann auch nochmal was (wenn du ordentlich dran glaubst)
__________________
Budgetierte Ziele für 2016:
  • kleine "Brötchen" backen
  • der olympische Gedanke lebt
  • lieber langsam als gar nicht

Geht nicht - gibt's nicht. Das einzige was nicht geht ist einen Fingerhandschuh über einen Fäustling ziehen.
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Alt 29.08.2014, 08:30   #6
Duafüxin
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.06.2007
Beiträge: 7.096
Zitat:
Zitat von finisher05 Beitrag anzeigen
Letzter Tipp noch probier mal ob dir Rote Beete Saft schmeckt, davon ein halber Liter täglich, das bringt dann auch nochmal was (wenn du ordentlich dran glaubst)
Ich hab gelesen, das machen nur die Profis
Das war beim Sky-Team, meine ich. Da wirkt es dieses Jahr nicht so richtig.
Und noch ein Klugscheiss zum Freitag: Es heißt Rote Bete
__________________
Beim Rennrad-Kindertraining (10 jährige)
Kind1 (w): Darf ich dir mal was sagen?
Kind2 (m): Mhm
Kind1: Weißt du warum du langsam bist?
Kind2: Mhm???
Kind1: Du redest zu viel.
Duafüxin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2014, 08:56   #7
Tobi F.
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.11.2012
Beiträge: 898
Wenn Du Dir jetzt zwei Wochen vorher die Beine mit 'nem 24km Lauf überlastet hast Du alles verloren.
Langer Lauf würd ich machen. Aber wenns nimmer geht, dann sofort aufhören.
Und den Rat von matwot befolgen.
Die beste Taktik wird wohl sein, auf die Lebenskilometer zu setzen und maximal erholt am Start da stehen.
Tobi F. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2014, 09:04   #8
schnodo
Szenekenner
 
Benutzerbild von schnodo
 
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 8.970
Danke für Eure Tipps und guten Wünsche!

Der letzte lange Vorbereitungslauf ist am 7. September, also zwei Wochen vor dem Wettkampf. Was macht denn als maximale Distanz hinterher Sinn? "Sinn" ist in dem Zusammenhang natürlich ein gewagtes Wort, aber mir fällt gerade kein besseres ein.

Zitat:
Zitat von matwot Beitrag anzeigen
Deshalb würde ich an Deiner Stelle zusehen, zumindest ausgeruht an den Start zu kommen, also in den letzten 4-5 Tagen auf jeden Fall nichts mehr zu tun. Ob jetzt mittellange Läufe in der "Vorbereitung" von etwas über 20 km wirklich etwas bringen? Sicher wäre ich da nicht.
Die Vorbereitungsläufe mit mehr 20 km habe ich mir vorgenommen weil da noch ein paar Leute mehr mitlaufen, d.h. ich habe Ablenkung und muss nicht immer an mein Elend denken, und außerdem sorgen sie für Selbstvertrauen; das darf man auch nicht unterschätzen.
Von 24 km auf 42 km ist es ja dann auch nicht mehr so weit. Natürlich fühlen sich die letzen 16 eher an wie 50, aber das muss ich mir ja nicht vorher schon ausführlich vergegenwärtigen.

Zitat:
Zitat von Riversider Beitrag anzeigen
Wenn´s für dich gut läuft, stellt die Deutsche Bahn oder ein Privatunternehmen, wieder einen Güterzug auf die Gleise und sorgt bei geschlossenen Schranken für eine Verschnaufpause
Als das letztes Jahr(?) passiert ist, bin ich den Halben gelaufen. Der Zug war schon längst weg als ich angekommen bin. Er hat nur den ziemlich Schnellen übel die Ernte verhagelt.

Zitat:
Zitat von finisher05 Beitrag anzeigen
Das ein Trainingsaufbau nicht mehr möglich ist sollte dir/ist dir wohl auch schon klar geworden/sein, das einzige was dir jetzt noch zusätzlich dein Finish erschwert wären sich einstellende Überlastungsbeschwerden durch zu schnell gesteigerte Trainingsumfänge. Was sagen denn deine Beine nach dem "spontanen langen Lauf" vorgestern, wenn du schon Pläne schmiedest für 22 bzw. 24 Kilometer kann´s so schlimm nicht gewesen sein

Letzter Tipp noch probier mal ob dir Rote Beete Saft schmeckt, davon ein halber Liter täglich, das bringt dann auch nochmal was (wenn du ordentlich dran glaubst)
Ich merke die Wadenmuskulatur deutlich, aber nicht so, dass es mich von weiterem Unfug abhalten würde. Die wirklich problematischen Bereiche sind bei mir das linke Knie und der Knochen- und Sehnenapparat am Fuß und da ist alles unauffällig. Generell bin ich da mittlerweile so weit sensibilisiert, dass ich im Zweifelsfall lieber gar nix mache als mir wieder eine Stressfraktur einzuhandeln oder mein Knie, in dem einiges fehlt und der Rest lädiert ist, komplett unbrauchbar zu machen.

Das mit der Roten Bete muss ich mir überlegen. Ich glaube, ich bin noch nicht verzweifelt genug dafür!
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