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Alt 02.09.2022, 23:38   #1
PatickAlb
Szenekenner
 
Benutzerbild von PatickAlb
 
Registriert seit: 21.10.2020
Beiträge: 174
Wie viele Kohlehydrate im Wettkampf

Hallo,

ich hab eine vermutlich etwas verquerte Frage zum Thema. Also das - bis auf mögliche Unterschiede in der Entleerung des Leberglycogen Reservoirs - die gesteigerte Zufuhr von Fructose nicht viel bringt als reine Energiequelle hab ich verstanden.

Nun aber meine recht theoretische Frage. Wenn also die 30g zusätzlichen KH lediglich die Fettverbrennung schmälern, braucht der voll durchgezuckerte Athlet dann weniger Sauerstoff? Und in welcher Größenordnung?

Also etwas überspitzt gefragt: wieviele quälende VO2 Max Sessions kann man sich klemmen wenn man im Wettkampf in die Vollen geht.

Und Du sagtest mal Deiner Erfahrung nach bringt VO2 Max Training bei älteren Athleten oft nicht mehr ganz so viel im Verhältbis zur Verletzungsanfälligkeit. Letztendlich sinkt der VO2 Max ja auch im Median deutlich in der zweiten Lebenshälfte.
Wie weit ließen sich Leistungen aufrecht erhalten teotz sinkender Sauerstoffaufnahme wenn man dann eben durch viele KH mehr Zucker nutzt?!

Im Training würde ich wohl dennoch auf optimierung Fettstoffwechsel setzen
__________________
Bin auf dem Weg von 167kg zur Mitteldistanz! Wen‘s interessiert - RelaxedTriathlon auf Insta…
PatickAlb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2022, 08:08   #2
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.744
Fehlt da ein Teil einer Unterhaltung die du irgendwo anders mit jemanden führst?
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2022, 08:49   #3
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 21.004
Es geht um die Sendung "Wie viele Kohlenhydrate im Wettkampf? Neues aus der Wissenschaft", derzeit bei Youtube, später in der Mediathek.

Zitat:
Zitat von PatickAlb Beitrag anzeigen
Wenn also die 30g zusätzlichen KH lediglich die Fettverbrennung schmälern, braucht der voll durchgezuckerte Athlet dann weniger Sauerstoff? Und in welcher Größenordnung?
Hi Patrick, das weiß ich nicht. Der Gedanke liegt nahe, weil die Fettverbrennung etwas mehr Sauerstoff benötigt im Vergleich zur Kohlenhydratverbrennung. In der Studie, die ich in der Sendung vorgestellt habe, ist der Sauerstoffverbrauch nicht angegeben.

Zitat:
Zitat von PatickAlb Beitrag anzeigen
Also etwas überspitzt gefragt: wieviele quälende VO2 Max Sessions kann man sich klemmen wenn man im Wettkampf in die Vollen geht
Ganz allgemein würde ich sagen, dass Du zwei Wege gehen kannst: Entweder die maximale Sauerstoffaufnahme steigern oder den Sauerstoffverbrauch senken.

Die maximale Sauerstoffaufnahme ist weitgehend genetisch festgelegt und kann aber einer gewissen Fitness nur noch in geringem Ausmaß verbessert werden. Bei der Ökonomisierung, also dem Senken des Sauerstoffverbrauchs schaut es besser aus, denn dort kannst Du größere Fortschritte erzielen.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Dir bei Geschwindigkeiten, die bei der Kurz- und Mitteldistanz relevant sind, die Puste wegbleibt, verbesserst Du das erfolgreich mit GA1-Einheiten. Hier ist mit Abstand am meisten zu holen. Also easy Pace und Umfang rauf.
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2022, 19:17   #4
PatickAlb
Szenekenner
 
Benutzerbild von PatickAlb
 
Registriert seit: 21.10.2020
Beiträge: 174
Naja ich persönlich hatte was den Sauerstoff angeht wenig Probleme. Eher muskulär auf die letzten Laufkilometer. Aber für den ambitionierten Bereich wäre das schon spannend. Voelleicht auch grade auf die Distanzen die um die anaerobe Schwelle durchgefuhrwerkt werden.
Kann das 120g KH Zufuhr einen genetisch bedingt niedrigeren VO2 Max aufwiegen…also eher eine theoretische Frage

Gibt‘s hier denn koinen Chemiker der Quantitativ mal kurz berechnen kann wieviel O2 die 30g mehr KH einsparen
__________________
Bin auf dem Weg von 167kg zur Mitteldistanz! Wen‘s interessiert - RelaxedTriathlon auf Insta…
PatickAlb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2022, 08:25   #5
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 21.004
Vielleicht müsste man in einer weiteren Studie die Leistung messen, also schauen, mit welcher Getränkemischung man bei einem Ergometer-Zeitfahren schneller ist.

In der hier diskutierten Studie wurde stattdessen die Leistung konstant gehalten. Gemessen wurde, aus welchen Quellen sich während der Belastung der Kohlenhydratverbrauch speiste – über die körpereigenen Speicher oder über die äußere Nahrungszufuhr.

Das ist zweifellos eine interessante Fragestellung. Aber eigentlich möchte man wissen, mit welcher Mischung man schneller ist.
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2022, 08:48   #6
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.744
Müsste man dafür nicht das metabolische Profil jedes Studientrilnehmers haben? Denn genau davon hängt es doch ab, also mal angenommen ich habe zwei Fahrer die einen 4 min Test (all-out) mit 500 Watt fahren, können sich die Energieproduzierenden Systeme stark unterscheiden
Fahrer 1 hat einen deutlich höheren glykolytischen Anteil als Fahrer 2
Wenn man beide mit derselben Getränkemischung versorgt, kann damit Fahrer 1 trotzdem zu wenig KH haben, während Fahrer zwei ausreichend oder sogar Überversorgt ist (also nicht in den 4 Minuten aber auf längere Einheiten bezogen)
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2022, 09:03   #7
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 21.004
Zitat:
Zitat von Necon Beitrag anzeigen
Müsste man dafür nicht das metabolische Profil jedes Studientrilnehmers haben?
Während des Belastungstests (3 Stunden Dauer) wurden bei allen Teilnehmern regelmäßige Atemgas-Stichproben genommen. Dadurch konnte die Fett -und Kohlenhydratverbrennung individuell und zu verschiedenen Zeitpunkten ermittelt werden.

Bei den Kohlenhydraten wurde danach differenziert, ob sie aus endogenen oder exogenen Quellen stammten. Dies geschah durch eine Markierung mit Kohlenstoff-Isotopen.
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2022, 10:02   #8
Estampie
Szenekenner
 
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Registriert seit: 30.11.2020
Ort: OWL
Beiträge: 540
Muss man bei den 90g /h bzw. 120g/h nicht auch das persönliche Leistungsvermögen ganz vorne mit berücksichtigen?
Ich mit meinem kleinen Fiestamotor brauche ja nicht so viel wie ein Pro mit geballter Mustang MK1 Power. (sorry an alle die sich durch dem anachronistisch energieverschwenderischen Vergleich gestört fühlen)

Also für die Praxis gefragt: sind die Werte für mich überhaupt relevant? Ich denke man müsste doch so etwas hernehmen wie kh pro Stunde pro Leistung. Gibt es dazu Studien oder Wissen?

Satte Grüße,
Thomas
__________________
2022 Thor Beach Triathlon 1/4 -- 03:56:25
2022 Osterlauf Paderborn 10k -- 00:58:53
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