gemeinsam zwiften | facebook-Gruppe | youtube | instagram | forum heute
4 Radtage Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
Ostern 15.-18.04.2022
EUR 199,-
Kristian Blummenfelt auf der Langdistanz - Seite 31 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
Zurück   triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum > Allgemein > Triathletisches
Registrieren Benutzerliste Suchen Heutige Beiträge

Triathletisches Alles rund um Triathlon und Duathlon

Umfrageergebnis anzeigen: Wer gewinnt den Ironman Cozumel 2021?
Patrik Nilsson 12 16,44%
Michael Weiss 0 0%
Cameron Wurf 24 32,88%
Ruedi Wild 1 1,37%
Arnaud Guilloux 0 0%
Pieter Heemeryck 1 1,37%
Paul Schuster 2 2,74%
Matthew Russell 2 2,74%
Andreas Raelert 16 21,92%
Kristian Blummenfelt 15 20,55%
Teilnehmer: 73. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 02.12.2021, 23:16   #241
Hafu
Szenekenner
 
Benutzerbild von Hafu
 
Registriert seit: 24.10.2006
Beiträge: 16.934
Zitat:
Zitat von Dr. Koothrappali Beitrag anzeigen
und nicht böse gemeint, aber Frefu sieht auch nicht wie eine Laufmaschine, aber dafür eben gesünder (als z.B. Frodo) aus... ist übel wenn man da an die Grenze und darüber gehen muß, bei den Pro-Frauen ist es noch schlimmer...
Ist IMHO ein gefährlicher Irrtum, dass man "an die Grenze und darüber hinaus" gehen muss.

So haben sich schon viele Sportler und Sportlerinnen ihre Karriere zerschossen bzw. haben Trainer alter Schule unzählige Karrieren von Sportlern ruiniert.

Google mal RED-S. Dieses Krankheitsbild wird erst seit wenigen Jahren ansatzweise verstanden.

Ich habe oben reichlich Beispiele erfolgreicher Sportler und Sportlerinnen genannt, die verblüffend schnell und im Triathlon zuverläsig auf das Podium laufen, ohne vermeintlich idaltypischen Läuferfiguren zu entsprechen.

Das Wichtigste im modernen Hochleistungssport ist Konsistenz im Trainingsprozess (idealerweise über Jahre) und die dafür maßgeblichen Determinanten sind psychische Gesundheit und Resilienz sowie Minimierung von Verletzungsphasen.
__________________
balancing triathlon with life

www.funkfamily.de
Hafu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 23:42   #242
Dr. Koothrappali
Szenekenner
 
Registriert seit: 06.01.2013
Ort: zuhause
Beiträge: 158
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Ist IMHO ein gefährlicher Irrtum, dass man "an die Grenze und darüber hinaus" gehen muss.

So haben sich schon viele Sportler und Sportlerinnen ihre Karriere zerschossen bzw. haben Trainer alter Schule unzählige Karrieren von Sportlern ruiniert.

Google mal RED-S. Dieses Krankheitsbild wird erst seit wenigen Jahren ansatzweise verstanden.

Ich habe oben reichlich Beispiele erfolgreicher Sportler und Sportlerinnen genannt, die verblüffend schnell und im Triathlon zuverläsig auf das Podium laufen, ohne vermeintlich idaltypischen Läuferfiguren zu entsprechen.

Das Wichtigste im modernen Hochleistungssport ist Konsistenz im Trainingsprozess (idealerweise über Jahre) und die dafür maßgeblichen Determinanten sind psychische Gesundheit und Resilienz sowie Minimierung von Verletzungsphasen.
ich habe weder das Fachwissen noch den medizinischen Background um mit dir in eine tiefere Diskussion einsteigen zu können. Allerdings Augen im Kopf, und die Tendenz ist in den letzten Jahren mehr als eindeutig, sei es bei den Grand Tours oder bei den LD-Triathlons, weniger ist mehr, Daniela Ryf, Anne Haug zuvor Christine Wellington, die laut ihrem Buch an Essstörungen litt... Extrem schwieriges Thema, das hier OT ist.
Einzig was mich was mich noch interessieren würde, dein Sohn ist ja beim gleichen Trainer wie Anna Hahner ist / war(?), plant die noch ein Comeback oder war es das? Für mich sahen die beiden Zwillinge so aus als hätten sie eben diesen schmalen Grat jahrelang überschritten...
Dr. Koothrappali ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2021, 07:13   #243
Bety
Szenekenner
 
Registriert seit: 28.04.2020
Beiträge: 64
Anna Hahner hat dieses Jahr relativ erfolgreich Trail-Running gemacht und einige Rennen gewonnen.
Ich finde es gut, dass Athleten die muskulöser wirken Rennen gewinnen und schnell laufen Das wirkt dem gefährlichen Trend entgegen leicht um jeden Preis. Speziell auf den langen Laufstrecken sieht das optisch nicht gesund aus, was da passiert. Wenn ein Blummenfelt genauso gut ist wie ein Frodeno zeigt das, dass man nicht unbedingt sehr leicht sein muß.
__________________
Der Weg ist das Ziel
Bety ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2021, 07:28   #244
limaged
Szenekenner
 
Registriert seit: 16.10.2008
Beiträge: 268
Blinzeln

Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich bleibe skeptisch. Der Leistungssprung auf der Langdistanz von 7:50 Stunden auf 7:20 Stunden entspräche beim Berlin-Marathon einem Sprung von 2:03 Stunden auf 1:54 Stunden.

Ich sehe da zwei Möglichkeiten.

Entweder man muss diese 7:21 Stunden stark relativieren: Strömung beim Schwimmen, günstige Winde auf dem Rad, neuer Superschuh für das Laufen. Falls hier die Ursache für den Leistungssprung liegt, ist nicht einzusehen, warum andere Sportler das nicht ebenfalls schaffen sollten.

Oder da ist etwas faul. Wenn ein übergewichtiger norwegischer Marathonläufer beim Berlin-Marathon 1:54 Stunden laufen sollte – und sein Kumpel dicht dahinter – , dann misstraue ich der These, deren Trainer seien halt so gescheit. Deshalb hoffe ich, dass sich diese Fabelzeiten bei den kommenden Rennen über die Langdistanz wieder etwas normalisieren.

Das Wort "Fabelzeiten" gestatte ich mir mit Blick auf die ersten Langdistanzen von Olympiasieger Jan Frodeno:

2014 Ironman Frankfurt
08:07:05

2015 Ironman Frankfurt
7:49:48

2016 Challenge Roth
7:35:39
und wenn ein 40jähriger die Jungen Sportler "zerlegt" ist nix faul?

Kienle ist 2017 auf Cozumel 41min geschwommen. Endzeit 7:48h da waren alle happy. ich finde es seltsam, daß derzeit auf Iden und Blumenfelt so hingehaut wird nur weil sie das Feld zerlegen.

Geändert von limaged (03.12.2021 um 07:34 Uhr).
limaged ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2021, 07:52   #245
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
Redaktion
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 19.813
Zitat:
Zitat von limaged Beitrag anzeigen
und wenn ein 40jähriger die Jungen Sportler "zerlegt" ist nix faul?
Mag sein. Aber wir können ja nicht bei jedem "Fall", den wir hier diskutieren, alle anderen Athleten, die ebenfalls diskussionswürdige Leistungen abliefern, erwähnen.

Zitat:
Zitat von limaged Beitrag anzeigen
Kienle ist 2017 auf Cozumel 41min geschwommen. Endzeit 7:48h da waren alle happy. ich finde es seltsam, daß derzeit auf Iden und Blumenfelt so hingehaut wird nur weil sie das Feld zerlegen.
7:48 Stunden sind etwas anderes als 7:21 Stunden. Genauso wie beim Berlin-Marathon 2:03 Stunden etwas anderes sind als 1:54 Stunden. Denn das wäre im Verhältnis derselbe Zeitunterschied. Es liegt doch auf der Hand, dass solche Zeiten diskutiert werden.
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2021, 08:12   #246
sabine-g
Szenekenner
 
Benutzerbild von sabine-g
 
Registriert seit: 05.01.2015
Beiträge: 7.633
Das Rennen in diesem Jahr war halt einfach außergewöhnlich schnell - nicht nur bei den Profis.
65 Agegrouper unter 9h, reihenweise Frauen die 4:40h Rad fahren
97 Männer insgesamt unter 9h und 32 Frauen unter 10h.
Und das bei einem eher 3.klassig besetztem Rennen, mal von Blummenfelt abgesehen.

2019 waren es 32 Männer unter 9h und 18 Frauen unter 10h. ( in dem Jahr waren Leute wie Simon Müller 8:45 - Tri Mag und Marcel Bischof 8:53 am Start )

Niedriger Luftdruck, Regen, Topfebener Radkurs machen halt schnell, auch beim Laufen.

Man muss sehen was die Zeit vom Sieger wert ist wenn er auf einem anderen Kurs unterwegs ist wo richtig geschwommen wird und wo er Konkurrenz hat.
sabine-g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2021, 08:28   #247
Trimichi
Szenekenner
 
Benutzerbild von Trimichi
 
Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 5.843
Zitat:
Zitat von sabine-g Beitrag anzeigen
Das Rennen in diesem Jahr war halt einfach außergewöhnlich schnell - nicht nur bei den Profis.

(...)

Niedriger Luftdruck, Regen, Topfebener Radkurs machen halt schnell, auch beim Laufen.

Man muss sehen was die Zeit vom Sieger wert ist wenn er auf einem anderen Kurs unterwegs ist wo richtig geschwommen wird und wo er Konkurrenz hat.
+1

Und vor allem: wo nicht permanent im Pulk gefahren wird. Windschattenfahren bringt 30% Kraftersparnis. Mindestens. Nur in einer BANANENREPUBLIK wie MEXIKO wo MAFIAMETHODEN angewendet werden und zählen dürfen können die KAMPFRICHTER alle Augen zudrücken.

Geändert von Trimichi (03.12.2021 um 08:34 Uhr).
Trimichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2021, 09:43   #248
Rälph
Auf eigenen Wunsch stillgelegt
 
Benutzerbild von Rälph
 
Registriert seit: 02.07.2009
Beiträge: 3.642
Zitat:
Zitat von limaged Beitrag anzeigen
ich finde es seltsam, daß derzeit auf Iden und Blumenfelt so hingehaut wird nur weil sie das Feld zerlegen.
Es gibt momentan noch mehr Norweger, die aufhorchen lassen. Der junge Ingebrigtsen und Warholm in der Leichtathletik. Letzterer mit Fabel-Weltrekord über 400m Hürden.

Ich kann mir nicht helfen, mich erinnert das Ganze doch sehr stark an Jamaika-Potatoes und chinesische Schildkrötensuppe.
Rälph ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 02:05 Uhr.

XXX
Nächste Termine
Anzeige:
Anzeige:

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2022, Jelsoft Enterprises Ltd.