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Alt 08.04.2021, 09:25   #21737
Adept
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Beiträge: 1.729
Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
Ich habe 35 Jahre als Therapeut in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle beim Jugendamt in Kreuzberg gearbeitet, bin noch in Kontakt mit arbeitenden KollegInnen und habe hier immer mal wieder etwas dazu geschrieben. Die letzten Kommentare liegen gerade mal 8 Tage zurück. Ich schreibe allerdings ungerne immer das Gleiche zum gleichen Thema im gleichen Thread.
https://www.triathlon-szene.de/forum...postcount=3815
https://www.triathlon-szene.de/forum...ostcount=19082
https://www.triathlon-szene.de/forum...ostcount=21391
https://www.triathlon-szene.de/forum...ostcount=21393
https://www.triathlon-szene.de/forum...ostcount=19123
Allerdings beschrieb ich mehr die allgemeinen Auswirkungen auf Kinder / Jugendliche als die konkreten Beratungserfahrungen und aktuellen Fallstatistiken von KollegInnen, weil die sowieso je nach Lesereinstellung als subjektiv relativiert werden.
Danke für die Links.

Das hört sich aus deiner professionellen Sicht ganz schön bedenklich bzgl. der Auswirkungen für die Kinder an. War auch schon meine Befürchtung, dass diese Art von psychischen Problemen keine Einzelfälle sind.
Adept ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:31   #21738
Adept
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Registriert seit: 18.03.2010
Beiträge: 1.729
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Kann mich gar nicht erinnern, dass das jemand hier so behauptet hat, dass von Schulschließungen Betroffene Kinder keine Probleme hätten.

Für mich sind Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene neben den meist alten Menschen die an Covid19 schwer erkrankt sind, die Hauptleidtragenden des ganzen Pandemiegeschehens.

Natürlich gibt es Familien, wo Homeschooling erkennbar gut funktioniert, aber selbst wenn pro Klasse nur 5 Kinder den Anschluss verlieren sollten, ist das gesamtgesellschaftlich eine Katastrophe.
Zitat:
Zitat von Matthias75 Beitrag anzeigen
Hat das hier irgendjemand behauptet?

ich denke, kein Elternteil, der halbwegs ehrlich zu sich selbst, seinen Kindern und zu anderen ist, behauptet, dass das vergangene Jahr kein Problem war. Mit einem Mal musste man als Eltern Ersatz für Freunde/Mitschüler, Verein/Sport, Lehrer/Erzieher, Oma/Opa etc. sein. Ich kenne keinen, der sich hinstellt und behauptet, das hat nichts mit ihm und vor allem mit seinem Kind gemacht.

Wobei "leiden" natürlich ein weiter Begriff ist. Für mich fängt das nicht erst an, wenn es soweit ist, dass man von einer psychischen Erkrankung spricht, sondern weit davor. Wie schon geschrieben: Die Situation macht durchaus etwas mit den Kindern. Zum Teil können die Eltern das auffangen, manche vielleicht etwas besser als andere, zum Teil lernen die Kinder damit klarzukommen. Aber dass das spurlos an den Kindern vorbeigeht, wird keiner ernsthaft behaupten.

Wobei ich damit nicht meine, dass unsere Kinder später alle Fälle für die Psychatrie werden. Ich gehe davon aus, dass sich viele Kinder schneller erholen bzw. schneller vergessen als viele Erwachsene. Aber aktuell bzw. kurzfristig ist die Situation alles andere als einfach. Wer als Elternteil etwas anderes behauptet, setzt sich aus meiner Sicht nicht ernsthaft mit seinen Kindern auseinander.

M.
Hier ein konkretes Beispiel: https://www.triathlon-szene.de/forum...ostcount=19075

Beim Rest war es eher allgemein gefasst, dass es kein Problem für die Kinder sein sollte. Ich vermute mal, hauptsächlich von Leuten, die selbst keine Kinder haben.
Adept ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:36   #21739
pepusalt
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Beiträge: 312
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich kann das Gejammer von Menschen, die de facto 1a durch die Pandemie kommen, einfach nicht mehr hören. Die ach-so-ermattete Nation.
+1

Hier wird meine Resillienz tatsächlich immer weniger und versuche sie auf wirkliche Probleme zu lenken.
pepusalt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:38   #21740
pepusalt
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 312
Zitat:
Zitat von Adept Beitrag anzeigen
Ich vermute mal, hauptsächlich von Leuten, die selbst keine Kinder haben.
Du vermutest manchmal ganz schön viel im Nebel
pepusalt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:42   #21741
Schwarzfahrer
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Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 3.267
Zitat:
Zitat von Matthias75 Beitrag anzeigen
ich habe diesbezüglich nochmal etwas recherchiert:

Infektionsschutzgesetz § 56 - Entschädigung dürfte passen:



In anderen Worten: Sobald eine Quarantäne vergeschrieben ist, zahlt der Staat/die Behörde ersatzweise das Gehalt. Ausnahme: Man hätte die Quarantäne durch eine gesetzlich vorgeschriebene Impfung oder durch Nichtantritt der Reise vermeiden können.
Danke, das ist soweit klar, wenn es um die Quarantäne geht (Verbot der Ausübung der Erwerbstätigkeit) - das ist (unabhängig, ob man es sinnvoll findet) ein klarer juristisch definierter und immer klar abgrenzbarer Fall: Quarantäne wegen Reise in Risikogebiet führt zu Wegfall der Gehaltszahlung. Den Zusammenhang zu einer nicht durchgeführten vorgeschriebenen Impfung sehe ich schon weniger (Corona-Impfung ist m.W noch freiwillig, nicht vorgeschrieben), weil das allein nicht zu Quarantäne führen kann, und auch geimpfte können positiv getestet werden und in Quarantäne kommen (auch wenn sie dann glücklicherweise nicht oder nur gering erkranken). Nachzuweisen, daß die Person mit Impfung sicher nicht positiv wäre ist nicht möglich.

Ich sehe aber einen Unterschied zu einer tatsächlichen Erkrankung, da man dann nicht in Quarantäne ist, sondern krank geschrieben oder gar in Behandlung ist. Da ist nämlich der Nachweis, daß die Erkrankung durch Nichtantritt der Reise hätte vermieden werden können, eigentlich kaum zu führen, sogar Wahrscheinlichkeiten sind da problematisch, wo doch mehrere Risikogebiete gleiche oder niedrigere Inzidenzen haben, als der Wohnort (und ich im Urlaub u.U. eh nur in der Ferienwohnung und im Wald bin, also weniger Kontakte habe, als zu Hause bei Arbeit und Einkauf).
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:45   #21742
TriVet
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Benutzerbild von TriVet
 
Registriert seit: 25.05.2008
Ort: Kraichgau
Beiträge: 2.633
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich kann das Gejammer von Menschen, die de facto 1a durch die Pandemie kommen, einfach nicht mehr hören. Die ach-so-ermattete Nation.
ich kann es hören und ich kann es verstehen, auch wenn ich selbst gefühlt bisher ziemlich ungeschoren davonkomme und in mindestens der Hälfte der Fälle bei dir bin, vermutlich deutlich mehr.
und die "wann kann ICH endlich wieder insTheater/saufen/tanzen/whatever?"-Fraktion stößt mir auch sauer auf.
aber es gibt sie, diese Menschen, die darunter leiden, sei es wirtschaftlich, sei es emotional, sei es whatever.
TriVet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 10:23   #21743
NBer
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Benutzerbild von NBer
 
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 6.172
Zitat:
Zitat von TriVet Beitrag anzeigen
....aber es gibt sie, diese Menschen, die darunter leiden, sei es wirtschaftlich, sei es emotional, sei es whatever.
und hier ist eben die solidarität aller gefragt, und nicht die frage, wann ich persönlich endlich in den urlaub fliegen darf. da ich bislang das glück hatte ohne einkommensverluste durch die krise zu kommen, letztes und dieses jahr keinen urlaub gemacht bzw geplant habe, habe ich mit dem eingesparten geld einen befreundeten künstler unterstützt, der mir das geld irgendwann mal zurückzahlen kann, wenn es ihm finanziell wieder besser geht.
NBer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 10:38   #21744
Klugschnacker
Arne Dyck
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Beiträge: 19.135
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich kann das Gejammer von Menschen, die de facto 1a durch die Pandemie kommen, einfach nicht mehr hören. Die ach-so-ermattete Nation.
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Kannst Du Dir vorstellen, daß so ein Satz bei jedem, der sich ernsthaft belastet fühlt, als höchst arrogant und empathielos ankommen könnte?
Was verstehst Du an der Umschreibung "Menschen, die de facto 1a durch die Pandemie kommen" nicht? Ich spreche doch ausdrücklich nicht von Menschen, die sich belastet fühlen (und es auch sind).
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
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