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Kristian Blummenfelt auf der Langdistanz - Seite 27 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 26.11.2021, 13:49   #209
dr_big
Szenekenner
 
Registriert seit: 17.03.2011
Beiträge: 3.388
Die Pace alleine ist für mich nicht aussagekräftig, man muss das immer in Kombination mit dem Umfang sehen. Wer hohe Umfänge trainiert wird es einfach nicht verkraften, ständig schneller als Wettkampfpace zu laufen. Gut getapert kann er dann im Wettkampf aber schneller laufen als im Trainingsschnitt.
dr_big ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2021, 14:06   #210
läuVer
Szenekenner
 
Registriert seit: 11.08.2011
Beiträge: 122
Ich denke nicht dass der Schluss sein sollte, dass man die genannten 60% der 5k-pace jetzt auf alle Niveaus runterskalieren muss, um einen magischen optimalen Punkt in der Intensität zu finden.
Es gibt ja allgemein unter den Weltklasseathleten durchaus auch eine gewisse Streuung in der Intensität, bei der sie ihre lockeren Einheiten absolvieren.
Der allgemeinen Aussage, dass viele Amateurathleten zu viel Angst davor haben, ihre lockere Sessions wirklich locker zu gestalten, stimme ich aber definitiv zu.

PS: Ich selbst liege beim Verhältnis lockeres Tempo (5:00-5:30 min/km) zu 5k-Pace (3:25 min/km) meistens bei 60-70% und ich finde es nicht falsch, da eine gewisse Variation je nach Gefühl am jeweiligen Tag drin zu haben.

PPS: Die lockere Pace ins Verhältnis zur Ironman-Pace zu setzen, ist auch irreführend, weil Elite-Athleten wegen des höheren Trainingsvolumens, allgemein besseren Trainingszustands und auch wegen der kürzeren Renndauer, bei einer höheren Intensität absolvieren können, während bei den meisten Amateuren das Absolvieren der Distanz selbst in niedrigem Ausdauertempo schon eine große Herausforderung ist, sodass die Wettkampfpace stark abfällt.

Geändert von läuVer (26.11.2021 um 14:13 Uhr).
läuVer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2021, 10:46   #211
chrishelmi
Szenekenner
 
Registriert seit: 28.03.2007
Beiträge: 288
Trainieren die Norweger eigentlich in der Kraftkammer? Hab in den Interviews und den Dingen die sie veröffentlichen diesbezüglich nichts gefunden....
chrishelmi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2021, 18:58   #212
freerunning
Szenekenner
 
Registriert seit: 03.04.2014
Beiträge: 220
Jetzt hat sich Brett Sutton auch dazu geäußert:
https://www.trisutto.com/post/the-cozumel-world-records
freerunning ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2021, 20:11   #213
Estampie
Szenekenner
 
Benutzerbild von Estampie
 
Registriert seit: 30.11.2020
Ort: OWL
Beiträge: 915
Zitat:
Zitat von chrishelmi Beitrag anzeigen
Trainieren die Norweger eigentlich in der Kraftkammer? Hab in den Interviews und den Dingen die sie veröffentlichen diesbezüglich nichts gefunden....
Zumindest das Titelbild zu dem Artikel über Blumenfeld hier auf tri24 lässt so etwas vermuten.

Gruß
Thomas
Estampie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 12:17   #214
Harm
Szenekenner
 
Benutzerbild von Harm
 
Registriert seit: 27.03.2012
Beiträge: 2.552
In Breakfast with Bob spricht Blummenfeldt von 5 Ironman Langdistanzen fürs kommende Jahr:
3 Hauptwettkämpfe:
1) Weltmeisterschaft St. George
2) 7 Stunden Projekt mit Alastair
3) Weltmeisterschaft Kona

vor St. George und Kona will er dann noch nen jeweils nen Vorbereitungswettkampf einbauen....
Selbst Bob lachte da recht laut. Ich bin aber sicher er zieht das durch und ich bin fast sicher, daß alle 5 unter 8 Stunden macht.

Ehrlich gesagt glaube ich, die Zeit der großen Deutschen ist vorbei. Jetzt zeigen die Wikinger, was wirklich geht.

Am Wochenende ist er noch mal in Daytona.....
Harm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 13:07   #215
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 22.689
Ich bleibe skeptisch. Der Leistungssprung auf der Langdistanz von 7:50 Stunden auf 7:20 Stunden entspräche beim Berlin-Marathon einem Sprung von 2:03 Stunden auf 1:54 Stunden.

Ich sehe da zwei Möglichkeiten.

Entweder man muss diese 7:21 Stunden stark relativieren: Strömung beim Schwimmen, günstige Winde auf dem Rad, neuer Superschuh für das Laufen. Falls hier die Ursache für den Leistungssprung liegt, ist nicht einzusehen, warum andere Sportler das nicht ebenfalls schaffen sollten.

Oder da ist etwas faul. Wenn ein übergewichtiger norwegischer Marathonläufer beim Berlin-Marathon 1:54 Stunden laufen sollte – und sein Kumpel dicht dahinter – , dann misstraue ich der These, deren Trainer seien halt so gescheit. Deshalb hoffe ich, dass sich diese Fabelzeiten bei den kommenden Rennen über die Langdistanz wieder etwas normalisieren.

Das Wort "Fabelzeiten" gestatte ich mir mit Blick auf die ersten Langdistanzen von Olympiasieger Jan Frodeno:

2014 Ironman Frankfurt
08:07:05

2015 Ironman Frankfurt
7:49:48

2016 Challenge Roth
7:35:39
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2021, 14:39   #216
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
...
Ich sehe da zwei Möglichkeiten.

Entweder man muss diese 7:21 Stunden stark relativieren: Strömung beim Schwimmen, günstige Winde auf dem Rad, ...
Verhalten des Führungsfahrzeugs sowie Verhalten der mitfahrenden, die 10m überwachenden Kampfrichter wäre noch zu ergänzen.

Ich hatte am WE Zeit, die Wettkampfergebnisse von Iden und Blummenfelt mit meinem Sohn zu diskutieren (der wiederum auch die Meinung seines Trainers dazu kennt bzw. davon evt. auch beeinflusst wird).

Von Iden liegen Wattwerte auf dem Rad auf dem Tisch, so dass beim Rennen in Florida die Analyse einfach ist. 255 Watt auf 180km ist nichts, was anderen radstarken Profitriathleten Angst einjagen könnte.
Wenn Iden in einem Meisterschaftsrennen, in denen z.B. ein Frodeno in Bestform am Start ist, ähnlich passiv in der zweiten Disziplin agieren würde, dann würde er T2 mit 10min Rückstand erreichen und das Rennen wäre schon entschieden.
Und er wäre höchstwahrscheinlich auch in T1 bereits in Zugzwang.
Selbstverständlich würde Iden nicht einfach Frodeno und andere radstarke Athleten wegfahren lassen, denn er ist ja durchaus in der Lage mehr Watt auf dem Rad zu fahren. Aber dann werden wir auch keine derart schnellen Laufzeiten mehr sehen.

Von Blummenfelt fehlen die Wattwerte und mangels Videobilder von Cozumel ist die Analyse schwieriger. Am ehesten kann man dieses Rennen anhand der Fabelzeiten von Paul Schuster (Rang 3) und Rüdi Wild (Rang 2) sich erschließen. Paul Schuster war 2021 in Frankfurt auf Rang 7 und in Klagenfurt auf Rang 11. Wenn so ein Athlet seine persönliche Ironmanmarathon-Bestzeit mal eben in der dritten Langdistanz der Saison um 5 Minuten und seine Ironman-Bestzeit um 13 Minuten verbessert, ist anzunehmen, dass die Bedingungen unverschämt schnell waren.
(Und dass es auf der Schwimmstrecke nicht nur Rückenströmung gab, sondern die erste Disziplin auch noch 500m zu kurz war, ist ohnehin schon oft genug thematisiert worden).

Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
...Oder da ist etwas faul.
Das glaube ich nicht.

Und ich glaube auch nicht an eine jahrelange Dominanz der Norweger auf der Langdistanz..
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