Mei, was hatte ich nicht alles vor am letzten Wochenende...
Also, erstmal wollt ich Samstach die Injektoren meines Bullis wieder einbauen.
Ging natürlich nicht dank dessen, dass der Reparaturbetriebs, der die überholen sollte, abgetaucht ist.
Gibt wohl nen satten Rechtsstreit, bei dem ich gutes Geld schlechtem nachwerfe, aber was solls? Ich in weder bereit, denen die Injektoren zu schenken und die für die Überholung überwiesenen knapp 700Öre noch weniger.
Primäres Ziel wird es sein, erstmal andere Düsen aufzutreiben, die ich einbauen kann, damit der Bus nicht ewig immobilisiert ist und die Garage blockiert, bis dieser Streit ausgefochten ist.
Ich bin echt so unsagbar verärgert über den Laden. Dabei hab ich Verständnis für alles, was schiefgehen kann, nur wenn dann die Kommunikation darüber abgebrochen wird oder mir irgendwer Mist erzählt, geht bei mir halt definitiv die Klappe runter.
Positive Wendung gabs letzte Woche allerdings noch angelegentlich des Butterbrotsackerls, da hat sich der (Reparatur-)Laden freundlicherweise bereits nach ein paar Mal hin und her schicken doch noch entschied, meine Tüüt zu reparieren.
Ich erwähns jetzt nicht nochmal dass ich mir für die Reparaturpauschale und den zweimaligen Versand ne neue hätte kaufen können, damit ich mich nicht aufreg, aber gut...
Die Misere mit den Injektoren schuf den Freiraum, Samstag wie auch sonntags Dienst am Skihang zu schieben.
Sonntag wollt ich eigentlich viel lieber ne kleine Skitour im Spessart oder Odenwald machen, das haben dann halt andere (und reiches Bildmaterial davon geschickt).
Lief also alles mal wieder überhaupt nicht wie ich wollte, aber was solls...
Montag war ich unterwegs von früh bis spät, die Zeit musste aber noch haarknapp reichen, meinen Krempel umzupacken, um am Dienstag den jährlichen Echtflug-Termin wahrzunehmen und dazu möglichst wenig zu vergessen.
Gelang eben so, die Bedingungen waren allerdings etwas prekär.
Schon auf der Anfahrt kriegten wir die Nachricht, dasses möglich sei, dass wir wegen Eisregen unterbrechen müssten und am Treffpunkt vor der Schranke vom Truppenübungsplatz froren wir uns schon den Allerwertesten ab.
Der Abbruch kam dann auch, nur nicht kurz, sondern mehr als zwo Stunden, die wir bei Arscheskälte im Auto sassen, während der Pilot regelmässig seinen Wetterdienst anfunkte, um Neuigkeiten einzuholen.
So reichte es unterm Strich gerade für jeden, die notwendigen Flüge und Winschvorgänge durchzuexerzieren, um die Lizenzierung zu erhalten.
Wir hatten nur ne dreiviertel Stunde Anfahrt, die ausm Fichtelgebirge und anderswo, die >2Std. unterwegs waren, werden sich gewiss herzlich gefreut haben.
Hilft halt nix, was willste machen.
