Gut möglich, dass es zumindest prinzipiell darauf hinausläuft. Zuvor müsste das Grundgesetz geändert werden, ferner die EU-Gesetze, und wir müssten aus dem Pariser Abkommen aussteigen.
Wenn entsprechender politischer Wille da ist, sind weder existierende Gesetzte noch Geldmangel ein Hindernis, wie schon Corona und die verschiedenen Sondervermögen belegt haben.
Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ob das dann der Wirtschaft hilft, wenn diese zunächst in einem Wettlauf gegen die Zeit alles auf elektrisch umstellt und wir am Ende dann doch mit den fossilen Brennstoffen weiter machen, lasse ich mal offen. Jedenfalls müsste Deutschland den Zertifikate-Handel umgehen, sowie die Zölle, die für Länder gelten sollen, die sich vor dem Zertifikate-Handel drücken.
Deshalb schrieb ich, daß
Zitat:
Dann werden die Länder besser dastehen, die möglichst breit aufgestellt blieben, was die Energieerzeugungsoptionen angeht.
Also die, die möglichst lange mehrgleisig, diversifiziert fahren, und keine Teile der Infrastruktur völlig zerstören, um jederzeit Optionen zu behalten - wie z.B. China.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schönes Märchen, was hat das mit der Realität zu tun?
Es hat mit Wahrscheinlichkeiten zu tun. Wie Arne es selbst zugibt, ist es eine mögliche Zukunft.
Zitat:
Zitat von Meik
China hat alleine im letzten Jahr rund 500GW PV und Wind ausgebaut, in der Zeit 8,2 GW Atom und geschätzte 60GW Kohle.
Bezüglich Jahresertrag sind 500 GW installierte Leistung bei PV und Wind eine ähnliche größenordnung wie 60 GW installierte Leistung bei konventionellen Kraftwerken (weniger als Faktor 2 dazwischen, entgegen dem Unterschied, den die installierten Leistungen suggerieren). Das ist das, was ich meine: mehrgleisig fahren, um alle Optionen für die Zukunft offen zu halten.
Zitat:
Zitat von Meik
... Wir wehren uns aber händeringend gewaltsam dagegen diese billige Enerige zu nutzen.
Wie kriegt man diese Denkblockaden aus den Köpfen?
Das mußt Du z.B. EnBW fragen; vielleicht stimmt etwas doch nicht ganz an der Geschichte vom ach so kosteneffektiven Windstrom, wenn es sich ohne staatliche Förderung nicht lohnt...
Das mußt Du z.B. EnBW fragen; vielleicht stimmt etwas doch nicht ganz an der Geschichte vom ach so kosteneffektiven Windstrom, wenn es sich ohne staatliche Förderung nicht lohnt...
EnBW hat sich entschieden, 1.2 Milliarden aus dem Projekt mit England abzuziehen. Das Geld soll stattdessen in Deutschland ausgegeben werden.
Nach offiziellen Angaben des Konzerns (Stand Januar 2026) plant die EnBW, bis zum Jahr 2030 insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro in den Umbau des Energiesystems zu investieren. Das ist eines der größten Investitionsprogramme in der deutschen Unternehmensgeschichte.
EnBW betont, dass der "weit überwiegende Teil" dieser 50 Milliarden Euro in Deutschland realisiert wird. Die Investitionen verteilen sich auf die drei Kernbereiche Netzausbau, erneuerbare Energien und wasserstofffähige Gaskraftwerke.
Nein, überwiegend mit Lobbyarbeit, Fake-News und Meinungen, leider wenig mit Fakten und technischen Hintergründen.
EE sind berechenbar, werden mit Skaleneffekten immer günstiger, verfügbar, machen unabhängig von Importen.
Wahrscheinlichkeiten kommen ins Spiel wenn man sich blind in Abhängigkeiten gibt. Eine gesprengte Pipeline, Preissprünge, Versorgungssicherheit, (Wirtschafts-)-Kriege, ... ich werde nie begreifen wie man das unbedingt Wollen kann. Öl, Gas oder Uran bringen keine Versorgungssicherheit sondern Abhängigkeit, unberechenbare Preise, Unsummen Geld die irgendwo in ferne Länder gehen statt in heimische Firmen und vieles mehr.
RWE hat die Vergaberunden danach gewonnen und hat die Ausschreibungen mit günstigeren Preisen gewonnen. Auch mal nach den Hintergründen was die CFDs sind googeln, im europäsichen Markt üblich cap+floor: