aus Langeweile hat mir chatGPT mal unter die Arme gegriffen und verschiedenes hochgerechnet:
100Mrd Invest (die Kosten des aktuellen französischen KKW-Baus),
Szenario A mit Wind, PV und Speicher, Szenario B in Kernkraft mit modernen Reaktoren.
Frag mal nach den Gesamtkosten? Nicht nach der Gestehung.
Das Problem hast Du beim Ausbau der EE ebenfalls. Schau mal allein auf die Netzausbaupläne und deren Kosten. [..]
Für Kurzfristspeicher ist das richtig. Für Langzeitspeicher sieht das anders aus. Die werden ausreichend zur Verfügung stehen, wenn auch die Atomkraftwerke gebaut wären.
Das Netz müssen wir so oder so ausbauen (meine Meinung). Auch AKW-Strom muss verteilt werden. PV lässt sich sehr gut dezentral bauen, Wind liefert tatsächlich bedeutend mehr im Norden - hier ist die Verteilung übers Netz natürlich weniger einfach.
Langzeitspeicher bei Erneuerbaren habe ich nicht auf dem Schirm - was meinst du mit Langzeit? 1Woche? 2?
Großspeicher zur Überbrückung mehrerer Tage (aka Dunkelflaute ) sind aktuell im Bau und dauern 1-5 Jahre; viele weitere sind zumindest in Planung. Kleinere Speicher für mehrere Stunden sind in 1-2 Jahren erstellt. Beides entlastet auch das Netz.
Ich sehe hier viel Potential und weniger Probleme als bei KKW - vor allem durch die Aufteilung auf kleinere Investitionen sowie der Versicherung gegen Unfälle.
Frag mal nach den Gesamtkosten? Nicht nach der Gestehung.
Habe ich ebenfalls gemacht, allerdings mit starkem Fokus auf Speicher, damit wir möglichst wenig Gaskraftwerke benötigen. Damit steigen die Kosten aktuell noch bedeutend.
In Summe kam dabei raus, dass momentan die Kosten pro kWh bei EE über denen von KKW und Gas liegen (allerdings ohne Kosten für die Endlagerung!).
SYSTEMKOSTEN SYSTEM A Wind + PV + Batterie + Gas (Backup)
ct/kWh
Energieerzeugung 5,4
Überbau / Abregelung 1,5
Batterie 3,5
Gas-Backup (Kapazität)1,5
Netz & Regelung 1,0 Gesamt≈ 14,9 ct/kWh
Gerundet:≈ 15 ct/kWh
SYSTEM B: Kernkraft + wenig Speicher + Gas (Reserve)
1. Erzeugungsmix
80 % Kernkraft
15 % Wind/PV (zur Kostensenkung) --> das hat chatGPT vorgeschlagen
Habe ich ebenfalls gemacht, allerdings mit starkem Fokus auf Speicher, damit wir möglichst wenig Gaskraftwerke benötigen. Damit steigen die Kosten aktuell noch bedeutend.
Danke für die Mühe. Da kommen in der Übergangszeit noch die Gaskraftwerke hinzu. Die lfr. Speicher werden mit Glück zur Verfügung stehen, wenn auch das KKW liefert. War der Ausbau der Stromnetze schon berücksichtigt? Das würde man durch eine Hinzunahme von KKW deutlich reduzieren können. Aber auch diese würden in Verbindung mit EE deutlich ausgebaut werden müssen.
Zitat:
allerdings ohne Kosten für die Endlagerung!
Die IAEA nennt für Onkalo eine Belastung der Stromkunden von 0,16 cent pro kWh über die Projektlaufzeit.
Wenn Atomkraft sich wirklich lohnen würde, hätten die Geldsäcke schon längst einen, legalen oder auch nicht, Weg gefunden, die Dinger zu bauen und zu betreiben.
Ergo: kann weg.
Technik von vorgestern. Demnächst kommen sie wieder mit atomgetriebenen Autos ums Eck.
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Wann wird eigentlich der Tag des Orgasmus gefeiert?
Ich würde kommen.