Demnach gab es 2024 bereits über 300 Gigawattstunden Speicherkapazität. Weitere 660 GWh waren beantragt. Und private Hausspeicher sind da noch gar nicht enthalten. Ja, ein paar Leitungen müssen auch noch gebaut werden.
Aktuell werden in D täglich ca 1,2 Twh Strom erzeugt. Das können die oben genannten Speicher schon jetzt fast abdecken. Richtung und Größenordnung sehen also ganz gut aus. Neben Strom gibts natürlich noch u.a. Kohle, Öl und Gas als Energiequellen. Um die auch abzulösen ist noch einiges an Weg zu gehen. Läuft aber.
Klar, die Fossil-Lobby inkl. unserer aktuellen Bundesregierung bremsen nach Kräften, aber die Entwicklung ist nicht aufzuhalten.
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Grüße
Tri-K
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slow is smooth and smooth is fast
swim by feel, bike for show, run to win
Mir scheint, der Trend geht eher zu dezentralen Großspeichern als zu Atomkraftwerken.
International geht der Trend zu sowohl als auch. Die Notwendigkeit von Großspeichern ist unumstritten. Die Frage ist doch nur, ob man alles auf eine Karte setzt.
International geht der Trend zu sowohl als auch. Die Notwendigkeit von Großspeichern ist unumstritten. Die Frage ist doch nur, ob man alles auf eine Karte setzt.
Aha.
Alles auf die Atomkraftkarte zu setzen finde ich auch nicht gut, du.
Jetzt mal wieder ernsthaft:
Erneuerbare plus Speicher sind schon jetzt deutlich günstiger pro MWh als Atom.
Sie sind deutlich günstiger zu bauen und zu betreiben.
Sie sind deutlich schneller fertig und liefern nicht erst in 15jahren Energie (jaja, Korea…)
Sie sind deutlich weniger bis gar nicht gefährlich für die Umwelt (weder fallout noch Ölpest noch sonstige umweltschädliche Katastrophen.
Wer will da noch den atomscheixx außer Lobbyisten, gekauften Wissenschaftlern und doofen Soeders?!
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Wann wird eigentlich der Tag des Orgasmus gefeiert?
Ich würde kommen.
Aha.
Alles auf die Atomkraftkarte zu setzen finde ich auch nicht gut, du.
ich schrieb doch sowohl als auch. Auch habe ich arge Zweifel am Weg der Franzosen hier mehrfach geäußert.
Zitat:
Wer will da noch den atomscheixx außer Lobbyisten, gekauften Wissenschaftlern und doofen Soeders?!
Die Liste der Atombefürworter ist deutlich länger geworden. Beim letzten IPCC gab es eine starke Drehung in diese Richtung. Ich glaube weniger, dass sich die Amerikaner, Chinesen, Südkoreaner, Schweden, etc. alle von Söder haben kaufen lassen.
Die Frage ist doch nur, ob man alles auf eine Karte setzt.
Niemand hat vor, alles auf eine Karte zu setzen.
Die Bewältigung des schwankenden Stromangebots und -bedarfs wird durch etliche Maßnahmen sichergestellt, die sich derzeit entwickeln. Die dezentrale Stromspeicherung setzt sich aus einer Vielzahl von Maßnahmen zusammen. Das können Großspeicher in Gemeinden und Landkreisen sein, aber auch Speicher in den Haushalten und so weiter.
Ein schwerwiegendes Problem bei Atomkraftwerken ist deren lange Bauzeit. Wenn wir sofort loslegen würden, dann würden die ersten Kernkraftwerke in vielleicht 20 Jahren ans Netz gehen. So lange dauern Planung, politische und juristische Durchsetzung sowie Bauzeit mindestens.
Das endlich fertiggestellte Kernkraftwerk konkurriert dann mit den zukünftigen Techniken auf dem Bereich der modernen Stromspeicher. Kein deutsches Energie-Unternehmen ist bereit, sich auf ein solches finanzielles Abenteuer einzulassen. Wohlgemerkt: Wir brauchen nicht 1 Atomkraftwerk, sondern ein bis zwei Dutzend, wenn sie eine Rolle spielen sollen. Das ist nicht realistisch und die Debatte überflüssig.
Die Frage ist doch nur, ob man alles auf eine Karte setzt.
Da ist ja wieder das Märchen.
Das Thema EE und Speichermöglichkeiten ist ein ganzes Kartenspiel und nicht eine Karte. Batteriespeicher sind lediglich EINE Komponente.
Im Gegensatz zu den EE müsste man bei den AKWs erst einmal überlegen wo man wieder das Uran einkaufen möchte, welche Lobby und welche Länder dahinter stecken, ... Lithiumvorkommen hat D genug, Wind, Sonne, Wasser etc.. auch, man muss nur machen und sich von Märchenerzählern, Dinos und Verhinderern nicht aufhalten lassen.
Und weil wir es gerade von Frankreich und deren (krisensicherem ) Atomstrom hatten, hier paar monitorfrische Zeilen vom Graslutscher:
Bei klirrender Kälte in Europa zogen die französischen Heizungen so viel Strom, dass der Gesamtverbrauch des Landes mit 89 GW deutlich über dem lag, was die französischen Kraftwerke lieferten (etwa 81 GW).
Die Differenz von 8 GW wurde aus anderen Ländern importiert, mit den größten Brocken aus Spanien, Deutschland und Italien. Das wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, als Wind- und Solarkraft kaum etwas beitrugen, die deutsche Windkraft dümpelte bei etwa 5 GW herum.
--> in einer recht dunkelflautigen Phase hat Deutschland mitten in einer der kältesten Phasen seit Langem seinen Strombedarf nicht nur ohne französischen Strom gedeckt, sondern zu diesem Zeitpunkt sogar 2 GW an Frankreich exportiert.
--> Wer nach wie vor behauptet, Deutschland sei von französischer Atomkraft abhängig, müsste nach der gleichen Logik zum Schluss kommen, dass Frankreich von deutscher Kohlekraft abhängig sei.
Ist aber beides nicht richtig, denn auch Frankreich hatte noch ein paar Reserven im Land. Die hochzufahren wäre aber teurer gewesen als den Strom einfach im Ausland einzukaufen. Übrigens hat auch Deutschland während des Exports nach FR gleichzeitig von anderen Ländern Strom importiert (was ein recht häufiger Zustand ist).
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