wenn der Kollege nun aber nur 1x Zeit hat / sich nehmen will hilft es ja nicht zu sagen "du musst aber 3x". Dass das besser wäre weiss er selber, bekommt er aber nicht hin.
Ich denke wenn er herausfindet welche technischen Defizite er hat kann er auch mit 1x daran arbeiten und sich verbessern, selbst wenn die Fitness mit jeweils 6 Tagen Schwimmpause kaum profitieren wird, dito Entwicklung Wassergefühl. Aber bei Themen wie zB
- Armstreckung vorne
- Armzug bis ganz hinten
- hoher Ellenbogen unter Wasser
- Kopfhaltung/Blick nach unten
- Wasserlage
- Atmung
- etc.
kann auch mit 1x was gehen, wenn er autodidaktisch nicht ganz unbeholfen ist und/oder mal jemanden drüberschauen lässt.
Wenn er das nicht hinbekommt, wenigsten zweimal ins Wasser und mit den Zeiten unzufrieden ist, dann wäre eine andere Sportart zielführender?
wenn die 1:50 stehen auf der Wunschdistanz würde ich mir keinen Kopp mehr machen, sonder weiterhin einmal schwimmen gehen und die gesparte Zeit in die anderen beiden Sportarten stecken....
Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
Es ist so, das ich aufgrund von Job, Familie und den anderen Sportarten nur einmal pro Woche Schwimmen fix unterbekomme. Manchmal sind auch zwei Einheiten möglich.
Bisher bin ich meine "Einheiten" eben nur planlos geschwommen. Sprich 45 - 60 Minuten Kraul durch. Nun möchte ich der wenigen Wasserzeit die mir zu Verfügung steht, einfach mehr System geben. Daher meine Frage.
Kontakt zu einem Trainer habe ich bereits aufgenommen.
Bisher bin ich meine "Einheiten" eben nur planlos geschwommen. Sprich 45 - 60 Minuten Kraul durch. Nun möchte ich der wenigen Wasserzeit die mir zu Verfügung steht, einfach mehr System geben. Daher meine Frage. ...
So ein Dauerschwimmen bringt dich nur am Anfang weiter. Mit 1:50 auf 100 kannst du ja schon ein wenig schwimmen. Da würde ich 2500 m einplanen, mit 200 Ein, 500 Technik, eine Serie z.B. 10x100 und 10x50 und noch ein paar Sprints. 1x im Monat oder wenn du müde bist, kannst du dann ja auch dein Dauerschwimmen machen. Dagegen ist nichts zu sagen. Zeiten bei den Serien immer schön mit stoppen, um Verbesserungen zu dokumentieren.
Das ist sozusagen der Klassiker. Genaueres wird dir dann dein Trainer sagen.
Erst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
Es ist so, das ich aufgrund von Job, Familie und den anderen Sportarten nur einmal pro Woche Schwimmen fix unterbekomme. Manchmal sind auch zwei Einheiten möglich.
Bisher bin ich meine "Einheiten" eben nur planlos geschwommen. Sprich 45 - 60 Minuten Kraul durch. Nun möchte ich der wenigen Wasserzeit die mir zu Verfügung steht, einfach mehr System geben. Daher meine Frage.
Kontakt zu einem Trainer habe ich bereits aufgenommen.
Viele Grüße
Oliver
Trainer ist immer gut, wenn er gut ist....viel Spass ..übrignes 1.50 sind bei uns im Verein einige die das gerne hätten, trotz2-3 Einheiten...also alles schick
Ich finde die Ratschläge hier teilweise sehr grenzwertig. Wenn man sich selbst mit der Technik unsicher ist (und 1:50 spricht nicht für eine einwandfreie Technik, denn sonst sollte es deutlich schneller gehen), sollte man aus meiner Sicht nicht 2-3 mal die Woche schwimmen gehen, da damit die falschen Bewegungsmuster deutlich schneller übernommen werden und im Muskelgedächtnis sind.
Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.
Sobald die Technik stabil ist, merkt man nämlich schnell auch selbst, wenn die Erschöpfung zu groß ist und man technisch unsauber wird. Dann heißt es aufhören oder langsamer weiterschwimmen.
Technik zuerst, dann Geschwindigkeit. Wir schwimmen ja eh alle in einem Geschwindigkeitsbereich bei dem richtige Schwimmer einschwimmen.
Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.
Das wäre sicher eine gute Möglichkeit. Aber kennst Du jemanden, der das so gewissenhaft macht, dass er sich zu Beginn seiner Schwimmkarriere erstmal für ein paar Monate einen Personal Trainer an den Beckenrand holt?
Ich finde die Ratschläge hier teilweise sehr grenzwertig. Wenn man sich selbst mit der Technik unsicher ist (und 1:50 spricht nicht für eine einwandfreie Technik, denn sonst sollte es deutlich schneller gehen), sollte man aus meiner Sicht nicht 2-3 mal die Woche schwimmen gehen, da damit die falschen Bewegungsmuster deutlich schneller übernommen werden und im Muskelgedächtnis sind.
Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.
Sobald die Technik stabil ist, merkt man nämlich schnell auch selbst, wenn die Erschöpfung zu groß ist und man technisch unsauber wird. Dann heißt es aufhören oder langsamer weiterschwimmen.
Technik zuerst, dann Geschwindigkeit. Wir schwimmen ja eh alle in einem Geschwindigkeitsbereich bei dem richtige Schwimmer einschwimmen.
Ja und nein. Technik ist wichtig, klar. Und vielleicht macht es auch Sinn, dass anfangs mal ein Trainer drauf schaut, um grobe Fehler auszuschließen. Andererseits, wenn man mit einmal pro Woche einfach so vor sich hin Kraulen schon 1:50 über 2,5km halten kann, scheint nicht alles falsch zu sein.
Der Rest, auch ob ein (Privat)Trainer Sinn macht, ist auch eine Frage, wo man hin will und wie viel man investieren will (zeitlich und finanziell).
Ich würde auch den Ansatz von Keko folgen und mehr Intervalle = Intensität schwimmen, also eben 10*100, 5*200 oder auch mal 100/200/400m gemischt. Das kann man auch mal munter mit Pullbouy und/oder Paddles kombinieren, damit es nicht zu langweilig wird. Jetzt qm Anfang des Jahres kann man auh mal was für die Schnelligkeit machen. Jimmi hat in seinem Schwimmblog auch gelegentlich ganz nette trainingspläne.
Wenn man einigermaßen souverän 1000m Kraul durchschwimmen kann, ist das der Zeitpunkt mit einem Trainer über mehrere Wochen (im Idealfall Monate) die Technik sauber und stabil zu bekommen. Wenn die Technik dann stabil ist, kann man an die gezielten Intervalle, wie man es vom Radfahren und Laufen kennt, gehen.
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Ist eher genau umgekehrt: wenn man Intervalle sauber schwimmen kann, kann man längere Sachen schwimmen. Spätestens nach 200 m fällt der Ungeübte wieder in sein Muster zurück. Intervalle helfen also, die Technik zu verbessern. Es reicht vollkommen, im Sommer vor dem Rennen ein paar Mal im See mit Neo längere Stücke zu schwimmen. Das muss man nicht dauernd trainieren.