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Alt 24.11.2019, 08:26   #9
Körbel
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Der Unbeugsame Beitrag anzeigen
Gibt es für mich subjektive "Messpunkte", nach denen ich mich orientieren kann? Oder rein objektive!? Wenn ich dies und jenes mache, und es schmerzt, dann muss ich noch warten?

Gibt es da so einen Mindeszeitraum post-op, in denen halt viele Dinge noch nicht gehen (können und dürfen)?
Ein gesundes Schmerzempfinden ist mit Sicherheit genau das was dir da weiterhilft.

Tut was weh, sein lassen.
Niemals über den Schmerz was machen, niemals.

Lerne in deinen Körper "reinzuhören", hast ja im Moment genügend Zeit dazu.

Zum Knorpelschaden direkt kann ich nichts sagen, trotz 2 Meniskus.Op´s.

Ansonsten kannst du dich ganz gut an dem Beitrag von Thorsten orientieren.

Und ich sags nochmal:
Geh Schwimmen.
Kannst ja hier bei den "Superstarschwimmern" ordentlich mitmachen.
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Alt 24.11.2019, 22:07   #10
captain Dan
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.09.2011
Beiträge: 507
Hi,
ich hatte im April 2018 einen Knorpelschaden erlitten. Durch einen Tritt in ein Schlagloch beim Lauftraining ist ein Knorpelstück aus dem Gleitlager gebrochen und musste minimalinvasiv entfernt werden und es wurde eine Pedrieborung gemacht. 7 Wochen auf Krücken. Im Juli konnte ich vorsichtig mit dem Schwimmen anfangen und etwas Radeln. Ab Oktober konnte ich auf den Crosstrainer und im Dezember habe ich mit dem Lauftraining auf dem Laufband angefangen. Ab Januar dann Krafttraining. Dieses Jahr drei Kurzdistanzen, einen 10er Solo und einen Halbmarathon im Herbst mit sehr ordentlichen Ergebnissen. Mit viel Disziplin (spezifisches Krafttraining, Stabi, Mobility, Aufwärmen vor dem Laufen und Ernährung [Dr. Feil hat da ein Buch dazu] bin ich aktuell beschwerdefrei.
VG Daniel
captain Dan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2019, 23:34   #11
ironmansub10h
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von captain Dan Beitrag anzeigen
Hi,
ich hatte im April 2018 einen Knorpelschaden erlitten. Durch einen Tritt in ein Schlagloch beim Lauftraining ist ein Knorpelstück aus dem Gleitlager gebrochen und musste minimalinvasiv entfernt werden und es wurde eine Pedrieborung gemacht. 7 Wochen auf Krücken. Im Juli konnte ich vorsichtig mit dem Schwimmen anfangen und etwas Radeln. Ab Oktober konnte ich auf den Crosstrainer und im Dezember habe ich mit dem Lauftraining auf dem Laufband angefangen. Ab Januar dann Krafttraining. Dieses Jahr drei Kurzdistanzen, einen 10er Solo und einen Halbmarathon im Herbst mit sehr ordentlichen Ergebnissen. Mit viel Disziplin (spezifisches Krafttraining, Stabi, Mobility, Aufwärmen vor dem Laufen und Ernährung [Dr. Feil hat da ein Buch dazu] bin ich aktuell beschwerdefrei.
VG Daniel
Hört sich gut an
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Alt 25.11.2019, 10:43   #12
Calrissian666
Szenekenner
 
Registriert seit: 19.10.2018
Ort: Radolfzell
Beiträge: 314
Hier mal meine Erfahrung:

bis 17 Jahre Leistungssport Laufen, dann paar Jahre nix und im Betriebssport der Meinung gewesen, Hallenfussball zu spielen. Gab natürlich dickes Knie. Verdacht war erstmal Meniskus. Erste OP war Athroskopie, bei der man einen retropatellaren Defekt entdeckte, Stufe 3-4 und dann erstmal den Bereich geshaved hat und den lateralen Zug bearbeitet hat. In folge dessen kam es Post OP permanent zu starken Einblutungen ins Knie. Nach einigen Erkundigungen landete ich in der Knorpelsprechstunde in der Uniklinik Freiburg. Dort wurde eine Knorpelentnahme anberaumt um selbigen im Reagenzglas zu züchten, war ne neue Methode damals. Nur, es klappte bei mir nicht. Also Knie komplett auf, Knorpelknochenzylinder aus Oberschenkel in Defekt Kniescheibe eingesetzt (Mosaikplastik) und wieder zu. Im Nachgang habe ich mir einen Staphylokokkeninfekt gezogen und bin um ein Haar hops gegangen. Knie wurde durch den Infekt weiter beschädigt. Aussage Ärzte damals (2000) - sie werden nie wieder laufen, seien sie froh wenn sie wieder gehen können, insbesonders auch wegen dem Schienbeinschiefstand.

Was hat geholfen, viel Physio und dann Radtraining mit wenig Widerstand und hoher Frequenz. Es hat wirklich lange gedauert, nach 10 Jahren habe ich mich erst wieder getraut einen Laufversuch zu unternehmen. Anfangs wurde das Knie auch dick, was ich mit Eis gekühlt habe und mir dann Laufpause verordnet habe. Mittlerweile kann ich wieder Umfänge um 50 km laufen ohne Probleme. Wo ich noch aufpasse ist beim bergablaufen in steilen Passagen. Und keine Gewichtsübungen die aufs Knie gehen. Ansonsten glaube ich das der Triathlon hier durch die 3 Disziplinen hilft und eine Stärkung möglich ist, aber es braucht einfach richtig Zeit. Die sollte man seinem Körper auch geben und sehr stark in sich reinhören

Achja noch 2 Kommentare von Orthopäden - ersterer meinte, bleiben sie so schlank wie sie jetzt sind, jedes Kilo zuviel wirkt sich auf das Knie aus. Zweiter war völlig begeistert, dass ich Langdistanz mache und das Knie so verhaltensunauffällig in der Bewegung ist

Geändert von Calrissian666 (25.11.2019 um 10:49 Uhr).
Calrissian666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2019, 17:11   #13
Schlumpf2017
 
Beiträge: n/a
Natürlich erst einmal gute Besserung.
Dann freue ich mich auf Dich zur Langstrecken-Schwimmherausforderung!
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Alt 26.11.2019, 07:20   #14
papa2jaja
Szenekenner
 
Registriert seit: 02.03.2016
Beiträge: 345
Zitat:
Zitat von Calrissian666 Beitrag anzeigen
Aussage Ärzte damals (2000) - sie werden nie wieder laufen, seien sie froh wenn sie wieder gehen können...
Ich hatte auch schon solche Aussagen, und bin auch heute noch, 15 bzw. 25 Jahre später, ziemlich gut drauf.

Mir hat mal ein Arzt vor 30 Jahren gesagt, sorry, ich weiß einfach nicht, was die Ursache ist und was wir dagegen tun könnten. Ich habe heute noch auch deswegen die größte Hochachtung vor dem Mann.
papa2jaja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2019, 08:45   #15
El Stupido
 
Beiträge: n/a
Als allererstes Gute Besserung an den Threadersteller und alle anderen Leidgeprüften hier.
Meine Erfahrungen hatte ich ja an anderer Stelle bereits zusammengefasst:
https://www.triathlon-szene.de/forum...ad.php?t=46602
Unter anderem wurde ja an meinem Knorpel gearbeitet.
Der Physio, bei dem ich vor der OP zwecks konservativer Behandlung war hatte post-OP auf lange Zeit keine Termine frei. Schade, denn auf mich als Laien wirkte er kompetent wie kein zweiter.
Ich bin dann also zu einer anderen Physio-Praxis. Dort hat man über Wochen nichts anderes als Lymphdrainage gegen die Schwellung gemacht. Bei der Nachuntersuchung beim Doc fragte man mich wie die Physio läuft, ich erwähnte dort, dass außer Lymphdrainage bislang nichts gemacht wurde. Da ist man dann fast vom Stuhl gefallen. Mit dem neuen Rezept bin ich daher dann zu einer anderen Praxis. Dort tat man mehr hinsichtlich Mobilisation.
Was ich dort unter Aufsicht machte war Einbeinstand auf dem Balanceboard. Später auch leicht angedeutete Kniebeugen. Im Liegen sollte ich zudem die Kniekehle fest gegen den Belag der Liege drücken und dies halten. Ebenfalls sollte ich im Liegen die Kniescheibe per Anspannen "nach oben ziehen".
Ob das in deinem individuellen Fall auch was bringt kann ich natürlich nicht sagen.
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Alt 26.11.2019, 13:01   #16
ironmansub10h
 
Beiträge: n/a
Genau dies mache ich auch und es bessert sich durchweg von Tag zu Tag. Fahre viel auf der Rolle, jetzt auch mit deutlichem Widerstand. Mache täglich meine Kniebeugen mit Körpergewicht und meine gerade das hilft. Im Januar beginne ich mit dem Laufeinstieg. Erst wirklich nur in 30sec Intervallen, dann mal sehen. Die Dehnfähigkeit muss ich noch verbessern. Aber es wird. Nächstes Jahr wird eh mal ein Radjahr eingelegt. Der Rettungsschwimmer gemacht. Und andere Projekte angegegangen. Laufen läuft nicht weg.
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