@sybwurz, da bin ich auch nicht bei dir.
Ich Fräse und Drucke sehr viel, sowohl privat als auch geschäftlich.
Ich habe für den Rennsport etwas mit endlos Kohlefaser gedruckt welches sehr sehr gute Werte im Labor im Bereich der Zugefestigkeit sehr gut war.
Es ist halt immer wichtig das richtige Filament für den Einsatz auszuwählen.
Um mich mache ich mir in der Hinsicht auch keine Sorgen, aber mein Ausnahmefall würde ich dennoch oder gerade deswegen nicht als die Regel hinstellen wollen.
Die grosse Allgemeinheit der Radfahrer hat diese Möglichkeiten und Fähigkeiten eben nicht und normalerweise auch keine Connections in dem Rahmen, der nötig wäre, solche Auftrage in nem Rahmen preislicher Relevanz abgenommen zu kriegen. Wennst wegen jedem Kleinteil bei Null anfangen und passende Lösungen finden musst, ohne Ahnung von der materie zu haben, sieht das nämlich schon ganz anders aus..
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
3D-Druck ist für die meisten Radfahrer keine Option.
Eine Sattelstütze mit D-förmigem Querschnitt spart 0.03 Watt bei 50 km/h. Ist sie defekt, bedeutet das aber einen Totalschaden des Bikes, wenn der Hersteller diese Stütze nicht mehr anbietet.
Dasselbe gilt in der Regel für den Defekt von Kleinteilen wie die im Rahmen liegende Klemmung der Stütze oder für die Plastikteile zwischen Vorbau und Steuerlager bei Rädern mit innenverlegten Zügen.
Gewiss kann man mit Geduld und viel Fachkenntnis halbwegs passende Teile auftreiben. Aber wer von den Normalos macht das schon? Man fährt so lange es geht mit einem halb defekten Rad herum, bis man schließlich die Nase voll hat und sich ein neues kauft.
Standardteile wie die 27.2mm-Sattelstütze oder normale Vorbauten und Lenker kommen nur noch im Einsteigerbereich zum Einsatz. Hier gibt es einen großen Markt an Ersatzteilen und Zubehör. Aber bereits bei der Mittelklasse gibt es das bei Renn-, Gravel- und Triathlonrädern nicht mehr.
... Man fährt so lange es geht mit einem halb defekten Rad herum, bis man schließlich die Nase voll hat und sich ein neues kauft.
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Bevor Du Dir für 2000€ einen neuen Rahmen kaufst, wirst Du eventuell in den sauren Apfel beissen und für 250€ einen Kleinteil-Nachbau bestellen, der zwar objektiv total überteuert ist, aber immer noch die günstigere Variante darstellt. Sobald man damit Geld verdienen kann, wird das auch angeboten - da bin ich mir sicher.
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Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
3D-Druck ist für die meisten Radfahrer keine Option.
Eine Sattelstütze mit D-förmigem Querschnitt spart 0.03 Watt bei 50 km/h. Ist sie defekt, bedeutet das aber einen Totalschaden des Bikes, wenn der Hersteller diese Stütze nicht mehr anbietet.
Dasselbe gilt in der Regel für den Defekt von Kleinteilen wie die im Rahmen liegende Klemmung der Stütze oder für die Plastikteile zwischen Vorbau und Steuerlager bei Rädern mit innenverlegten Zügen.
Gewiss kann man mit Geduld und viel Fachkenntnis halbwegs passende Teile auftreiben. Aber wer von den Normalos macht das schon? Man fährt so lange es geht mit einem halb defekten Rad herum, bis man schließlich die Nase voll hat und sich ein neues kauft.
Standardteile wie die 27.2mm-Sattelstütze oder normale Vorbauten und Lenker kommen nur noch im Einsteigerbereich zum Einsatz. Hier gibt es einen großen Markt an Ersatzteilen und Zubehör. Aber bereits bei der Mittelklasse gibt es das bei Renn-, Gravel- und Triathlonrädern nicht mehr.
Das kann ich bestätigen. Finde mal eine Vorbau-Lenker-Einheit vom Fremdhersteller, Beispiel Cervelo Calendonia. Da gibt nur einen Hersteller, Deda, das wars.
Die Zugführungen und die Form des oberen Steuerrohrs sind zumeist proprietär.
Radladen hat mir in der Tat vorgeschlagen, das Problem mit einem 3D-Drucker zu lösen.
Bevor Du Dir für 2000€ einen neuen Rahmen kaufst, wirst Du eventuell in den sauren Apfel beissen und für 250€ einen Kleinteil-Nachbau bestellen, der zwar objektiv total überteuert ist, aber immer noch die günstigere Variante darstellt. Sobald man damit Geld verdienen kann, wird das auch angeboten - da bin ich mir sicher.
Ich sehe das genauso....
ne Sattelstütze schickst zu nem chinesen, der macht Dir das Ding aus Alu....und Dein geliebtes Rad bleibt weiterhin im Fuhrpark.
Da wird sich sowieso noch mächtig viel tun, was das reproduzieren von Teilen anbelangt...
Grundsätzlich ist es ja sowieso eine höchst theorethische Fallkonstruktion.
Das kann ich bestätigen. Finde mal eine Vorbau-Lenker-Einheit vom Fremdhersteller, Beispiel Cervelo Calendonia. Da gibt nur einen Hersteller, Deda, das wars.
Die Zugführungen und die Form des oberen Steuerrohrs sind zumeist proprietär.
Radladen hat mir in der Tat vorgeschlagen, das Problem mit einem 3D-Drucker zu lösen.
FSA ACR Caledonia 5 Lagerschale mit dem NS SMR Vorbau
ne Sattelstütze schickst zu nem chinesen, der macht Dir das Ding aus Alu....und Dein geliebtes Rad bleibt weiterhin im Fuhrpark.
Theoretisch ja, praktisch nein.
Es ist aber aus meiner Sicht gar nicht die Frage, ob es in China oder hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen jemanden gibt, der Dein Problem mit der Sattelklemmung löst.
Stattdessen frage ich mich, ob sich die Triathlon-, Gravel- und Rennräder in die richtige Richtung entwickeln, wenn simple Defekte zu solchen Ersatzteil-Stunts führen.
Ich hatte/ habe bisher folgende Räder mit proprietären Sattelstützen und Klemmungen :
3x BMC
1x Look
4x Cervelo
1x Litespeed
1x Wilier
Keines hatte jemals irgendwelche Defekte an dieser Stelle.
Es gab auch keine Defekte an anderen Stellen.
Ich gebe zu, dass nach 10 Jahren Probleme mit der Ersatzteilversorgung auftreten können.
Ich weiß aber nicht ob das ein Problem für mich wäre.