Auf dem Rad ca 173-175. So ganz genau weiß ich es nicht. Gewicht schwankend zwischen 76 und 77 kg.
Sind dann die Pulswerte, die Du beim Radfahren hast, im Vergleich zu den Werten, die Du in den Plänen/Filmen empfiehlst nicht zu hoch?
Ich frag deshalb, weil uns die Werte immer so niedrig vorkamen. Wir sind höheres gewohnt und haben sie dann auch etwas nach oben geschraubt und uns auf unser Gefühl verlassen.
Sind dann die Pulswerte, die Du beim Radfahren hast, im Vergleich zu den Werten, die Du in den Plänen/Filmen empfiehlst nicht zu hoch?
Ich frag deshalb, weil uns die Werte immer so niedrig vorkamen. Wir sind höheres gewohnt und haben sie dann auch etwas nach oben geschraubt und uns auf unser Gefühl verlassen.
Es ist schwierig, auf der Basis des Maximalpulses oder eines 20-Minuten-Tests Empfehlungen für den Wettkampfpuls einer Langdistanz abzugeben. Bestreitet man das Rennen auf dem Rad mit einem nur um ein paar Pulsschläge zu hohen Puls, läuft man Gefahr, später zu platzen. Deshalb nenne ich eher konservative Pulswerte. Für die meisten ist das auch besser so.
Ich rate darüber hinaus, diese Empfehlung für eine bestimmte Herzfrequenz anschließend in vielen Wettkampfsimulationen zu überprüfen und anzupassen. Letzteres ist sehr wichtig, da zusätzlich zur Ungenauigkeit des oben genannten Verfahrens die Herzfrequenz je nach Verhältnissen schwanken kann, und man ein Gefühl dafür entwickeln muss.
Auch bei den Empfehlungen via Wattzahlen (statt Puls) gehe ich zunächst von einem groben ersten Wert aus, der über die FTP (CP20-Test) ermittelt wird. Anschließend wird er in den Wettkampfsimulationen verfeinert.
Es kann also genau richtig sein, wenn Du bei höheren Wettkampfintensitäten landest.
Hmmmh... also falls das Wetter so kommt, wie es just gerade angezeigt wird, glaube ich schon, dass in Regensburg mit Neo geschwommen wird. Es ist morgens viel zu kalt, als dass man da ohne Neo schwimmen sollte/kann... Nachts kühlt es ja ab jetzt auch ziemlich ab.
Mich interessiert trotzdem, wie sich Dein Anzug auch unterm Neo schwimmt. Eigentlich sollte man das kaum bis gar nicht merken an den Armen oder sind die sehr radspezifisch geschnitten? Dann wird's vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang.
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Phantasie ist etwas, das sich manche Leute gar nicht vorstellen können.
Die letzten beiden Keysessions hatte ich bereits berichtet:
Dienstag: Schwimmen im See, Ballern auf dem Rad
Mittwoch: langer Lauf, 2.5 Stunden Rad GA1
Donnerstag und Freitag wollte ich jeweils 3 Stunden sehr locker Rad fahren, aber ich habe schnell gemerkt, dass das etwas zu viel gewesen wäre. Also bin ich Donnerstag nur ca. 2 Stunden gefahren und habe Freitag einen kompletten Ruhetag gemacht.
Nach Freitag kommt Samstag, und damit nicht nur das Sams, sondern auch die übliche fiese Koppeleinheit, die Ihr mittlerweile alle auswendig kennt:
3km Schwimmen über den See
Rad: 40min ein- und ausfahren, dazwischen 40km* ballern
Koppellauf über 8km*
*Die Umfänge haben sich hier halbiert, da der Wettkampf bereits in einer Woche stattfindet; klassisches tapern also.
Beim Radfahren hatte ich mir vorgenommen, über dem Wettkampftempo einzusteigen und dann mal zu schauen, wie die Beine so sind, oder mit anderen Worten: was sie von selber zu leisten bereit sind, ohne mich groß zu quälen. „Angenehm hart“ würde man das wohl bezeichnen. Der ewig blasende Wind im Oberrheingraben blies diesmal von Norden, sodass man jeweils die zweite Hälfte jeder Runde gegen den Wind durchzuhalten hatte. Ich mag es lieber andersherum, Südwind ist mein Freund – life is a bitch. Hier die Zahlen für die beiden 20km-Runden bei 28°C, die ohne Pause durchgefahren werden:
Dabei habe ich mich besser gefühlt als vor einer Woche bei den 60 Kilometern bei 38-39km/h. Was das Tapern betrifft, scheine ich also auf dem richtigen Weg zu sein.
Der Koppellauf war dann etwas mühsam, was allerdings auch daran lag, dass der gertenschlanke Marcus ohne jede erkennbare Anstrengung neben mir (genauer: stets eine Armlänge vor mir) lief, während ich wie ein kleiner Elefant hinterdrein stapfte. Egal, hat Spaß gemacht und war ja auch schnell vorbei.
Die Raceweek wäre damit erreicht. Der Kühlschrank ist geladen mit allerlei Zeug, mit dem sich vielleicht noch ein halbes Kilo Körpergewicht abwerfen lässt. Salat, Quark, Fisch, etwas Gemüse, ein bisschen Käse. Mahlzeit!
Was sagt den eigentlich die Wassertemperatur.
Mein Neo will dies Jahr noch mal bedient werden
Die aktuelle Temperatur ist denk ich total irrelevant.
Mittwoch-Freitag solls nochmal kühler werden und regnen, danach schauts eh wieder ganz anders aus.
Könnte gut sein dass Vicky doch recht behält.
Der Kühlschrank ist geladen mit allerlei Zeug, mit dem sich vielleicht noch ein halbes Kilo Körpergewicht abwerfen lässt. Salat, Quark, Fisch, etwas Gemüse, ein bisschen Käse. Mahlzeit!
Tja bei mir gibts heute Apfelkuchen, Kotelett und Kartoffeln. Ich schaffe das nicht, die Diäten... Trotzdem hoffe ich in den nächsten Wochen auch noch 1 kg zu verlieren.
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Teil einer seriösen Vorbereitung ist immer, sich Ausreden zurechtzulegen.
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:04 Uhr.
Heute 19 Uhr live!
Halbmarathon Trainingsplan
Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
Durchbruch: Was wirklich schneller macht
Persönliche Tipps aus dem Training der Triathlon-Langstreckler Peter Weiss und Arne DyckWettkampfpacing Rad