uncle donnie braucht Leute um die Ölfässer aus dem venezuelanischen Urwald rauszukullern, das wird nicht so easy wie es erstmal ausschaut, einen Typen mit runtergelassener Hose aus dem Bett ziehen ist das Eine..... kilometerweit Ölfässer rollern das Andere..
- seinen Leuten braucht er nur zu erklären, dass dort bereits der "Chinese" und der "Russe" das amerikanische Öl klaut - wenn man sich das zurückholt - wo ist das Problem??? - es hat nie den locals gehört - wer ist anderer Meinung???
- dröhnland, die dänen können dort die chinesen und russen nicht vom Land fernhalten, das kann in der "Hemisphere" nur das beste Militär der Welt (wer widerspricht, der wird nachts aus dem Haus gezerrt, egal wo sein Haus wohnt).
- ab 2030 ist die Schiffspassage obenrum eisfrei, der Eispanzer auf dröhnland wird auch schmelzen, danach kommt man an die Rohstoffe heran - schaut man sich die Karte an, dann kann die Area dröhnland nur zur USA gehören, wenn man sie nicht schnappt, dann machts der Russe oder der Chinese.
Wenn die Dänen die Nato auflösen wollen - nur zu - die kostet eh nur Geld.
Das wirklich gefährliche an Trump ist aus meiner Sicht weniger sein Machstreben und seine strategische Ausrichtung (die unterscheidet sich wie gesagt gar nicht so wesentlich vom Kurs früherer US-Präsidenten), sondern dass er sich nicht mehr um die Vermittelung zwischen Macht (Interessen, Sicherheit, Kontrolle..) und Normen (Recht, Moral, Werte, Legitimation...) bemüht.
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Insofern ist das Gefährlichste von Trump, dass er halt offen sagt: Wir (Ich) scheißen auf Normen und Euch, because we can! Wenn man das hinter verschlossenen Türen sagt, obwohl es alle wissen, sind die Chancen für alle am Ende größer, dass man doch Lösungen findet.
Zitat:
Zitat von Genussläufer
Ich habe eine interessante Reportage gesehen, wo ein Trump Wähler damit konfrontiert wurde, dass Trump rein egoistisch agiert und ausschließlich an sich selbst denkt. Dann wurde ihm die Frage gestellt, wie er diesen Menschen dennoch wählen könne. Seine Antwort: "Alle anderen denken auch nur an sich. Aber er sagt es wenigsten offen. Das ist besser als diese verdammte Heuchelei."
Keine Ahnung, ob das repräsentativ ist. Es war auf jeden Fall überraschend.
Das sind zwei verschiedenen Diskussionsebenen, die beide ihre Berechtigung haben. Nämlich eine politische und eine persönliche. Ich mag persönlich auch ehrliche Menschen lieber, aber in einer regelbasierten Politik (die wir meiner Meinung nach wollen sollten, weil halt sonst nur das Faustrecht zählt), sollten die Regeln nicht grundsätzlich angegriffen werden, auch wenn man sich nicht immer dran hält.
Ein Beispiel aus den Regeln im Straßenverkehr: jeder von uns ist wohl schon mal bei rot über eine Kreuzung spaziert, wenn grad kein Auto gekommen ist. Trotzdem ist es grundsätzlich sinnvoll, dass es die Vorschrift gibt, dass man eben NICHT bei rot über die Kreuzung geht.
Bin ich ein Heuchler, wenn ich grundsätzlich für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung plädiere, obwohl ich sie manchmal selbst missachte?
Und wäre es besser, wenn wir diese "verdammte Heuchelei" aufgeben würden und die Straßenverkehrsordnung abschaffen?
Grönland wäre mal ein echter Härtetest für eine EU-Aussenpolitik mit klarer Abstimmung, klarer Kante und direkten Botschaften. Die EU ist zwar abhängig von den USA, aber das ist wechselseitig und die USA sind wirtschaftlich wohl sogar tiefer mit der EU integriert als mit China. Da lassen sich sicher Möglichkeiten finden, den Amis die Folgen ihres Handelns klar zu machen. Ich sage nur: 90% des Insulins der USA kommen aus Europa. Das wird dann ganz schnell schmerzhaft. Ob die adipösen und diabetischen Amerikaner bereit sinid, für Grönland auf Insulin zu verzichten, wird scih zeigen.
Der Brasilianische Präsident hat es vorgemacht: man muss auch mal die Folterwerkzeuge vorzeigen, um den Bully in seine Schranken zu weisen. Der Typ reagiert nur auf Stärke bzw. legt sich nur mit Schwächeren an.
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Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
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Und wäre es besser, wenn wir diese "verdammte Heuchelei" aufgeben würden und die Straßenverkehrsordnung abschaffen?
Das macht Trump doch gar nicht. Ganz im Gegenteil!
Er ändert die Straßenverkehrsordnung so, dass jede Ampel auf Grün schaltet, wenn er ankommt, damit er über jede Kreuzung brausen kann. Eine Straßenverkehrsordnung gibt es aber noch.
Bin ich ein Heuchler, wenn ich grundsätzlich für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung plädiere, obwohl ich sie manchmal selbst missachte?
Und wäre es besser, wenn wir diese "verdammte Heuchelei" aufgeben würden und die Straßenverkehrsordnung abschaffen?
Bist Du natürlich nicht. Und im Zweifelsfall hälst Du Dich auch an die StVO. Das ist der Unterschied. Viele Wähler unterstellen eben nicht nur Trump, dass er sich im Zweifelsfall eher nicht an die Regeln hält. Und hier war der Bezug auf die Frage, warum er trotzdem gewählt wird.
Viele Regeln sind eigentlich völlig unsinnig, weil sie nicht eingeklagt werden können. Es wird z.B. oft mit dem Völkerrecht argumentiert. Das scheint aber nur in der Theorie zu existieren. Ist es deswegen überflüssig? Sicher nicht.
Ich teile Deine Argumentation. Und dennoch hilft die uns dahingehend nicht weiter, dass letztendlich die Wähler entscheiden, wer dann das Ruder bekommt. Es wird also letztendlich immer persönlich.
Da gehst du scheinbar davon aus, dass "die Menschen" ein wenig verarscht werden wollen oder grundsätzlich Verständnisschwierigkeiten haben.
Ich und große Teile der Politikwissenschaft, die solche Phänomene beobachtet und in entsprechende Theorien kleidet. Wie weiter oben schon von anderen erwähnt, deckt sich das auch ganz gut mit Alltagserfahrungen in sozialen Systemen.
Man muss aber ehrlich die Frage stellen, wie jemand wie Trump wiedergewählt wird. Oder wie eine Partei wie die AfD so stark werden kann. Und da muss man die eigene Politik der demokratischen Parteien hinterfragen.
Das mache ich seit ich ein politisches Subjekt bin.
Wie die Politik handelt, das ist dann letztlich ein Aushandlungsprozess und ein Kompromiss zwischen allen Parteien. Von daher setzt sich nie eine Meinung durch.
Vielleicht sollte sich auch mal der Wähler hinterfragen, welche Partei er wählt und welche Politik er eigentlich will.
Wenn "der Wähler" Parteien wählt, die Politik für die oberen 10% macht (Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer usw.) sich dann aber fragt, warum für ihn nichts übrig bleibt, der muss sich wie gesagt auch mal selbst hinterfragen.
Das Ganze ist so einfach nicht, und es gibt keine "wahre" Lösung.
Ich glaube, das ist das größte Problem der Maga und auch AfD Anhänger, dass der Fortgang des eigenen Lebens und der Welt eine gewisse Unsicherheit enthält, die man auch nicht auflösen kann. Und wenn die Politik noch so gut wäre, was das auch immer sein soll, es wird immer neue Probleme oder Herausforderungen geben, die zu meistern sind. Wir leben nicht im Paradies.
Und was Trump und die AfD versprechen sind einfach Lösungen (Ausländer raus) und schon wird alles gut.
Was rechte Ideologen versprechen ist: Folgt mir und meine einfach Antworten und alles wird Gut. Jeder der ein bisschen nachdenkt weiß aber, dass nicht alles gut werden kann. Es war nie in der Geschichte der Menschheit alles gut. *
Einfach/ pauschale Lösungen führen zu viel mehr Problemen und Ungerechtigkeiten, als sie eigentlich vermeintlich lösen.
*Im Übrigen auch linke Ideologien versprechen natürlich genau das, z.b. der Kommunismus verspricht, dass in einer kommunistischen Gesellschaft alle nach ihrer Fasson zufrieden, gleichberechtigt, auf einer Stufe leben können. Das ist natürlich genau derselbe Schwachsinn! So funktioniert das Leben nicht.