Hi mal eine Frage. K3 Training ist ja mit einer der wichtigsten Einheiten für uns Triathleten.
Habe nun schon öfter gehört, das man diese Einheit möglichst an einer leichten Steigung durchführen sollte, und dabei die Hände AUF den Lenker legt. Macht es nicht Sinn bei einer so spezifischen Kraftausdauereinheit die Aeroposition einzunehmen und dann auch die entsprechenden Muskelgruppen zu trainieren, die wir beim Zeitfahren benutzen? Wie macht ihr das? Einfach reinochsen, Hände auf den Lenker, Aeroposition oder sonstiges ?
K3 wird üblicherweise am Berg gefahren, Trittfrequenz 50- 60 U/min.
Du wirst merken, dass bei der Frequenz in der Ebene die anvisierte Wattzahl schwer realisieren lässt.
Da am Berg die Geschwindigkeiten geringer sind macht eine Aero- Position zumindest aus dieser Sicht weniger Sinn.
Natürlich kannst Du trotzdem in die Aero- Position gehen, aber in dieser Position würde ich eher in der Ebene bei eine TF von 70- 80 U/min im Bereich der (Watt- )Schwelle machen.
Solltest Du nach Puls fahren kannst Du am Berg mit der niedrigeren Frequenz und der damit verbundenen niedrigeren motorischen Belastung ein paar Schläge oberhalb der Schwelle fahren.
Solltest Du nach Puls fahren kannst Du am Berg mit der niedrigeren Frequenz und der damit verbundenen niedrigeren motorischen Belastung ein paar Schläge oberhalb der Schwelle fahren.
Ich dachte, KA am Berg wird immer mit einem Puls weit unterhalb der Schwelle gefahren, max. hohes GA1? Deswegen doch die niedrige Trittfrequenz.
Interessanter Link. Verstehst Du was er von den Auswirkungen des Radtrainings aufs Laufen bei ca. 2:00-2:20 sagt?
Er sagt, dass am Ende eines Triathlons die TF automatisch niedriger wird. Und wenn du dann die Kraft (s.u. dazu) hast, das zu tun, dann bricht die Geschwindigkeit nicht ein. Und du hast mehr Reserven fürs Laufen.
Wegen des Pulses: Ja, der sollte niedrig sein. Der Grund für die niedrige TF ist ja, dass du eine hohe Wattzahl drückst bei niedriger Kreislaufbelastung. Dadurch wird der aerobe Stoffwechsel angesprochen bei hohem Stress für die TypI-Fasern. Sind die ermüdet, müssen TypIIa-Fasern, mithelfen und "lernen" dadurch, aerob Glucose (und Fettsäuren) zu verstoffwechseln.
Das hat aber nix mit Kraft zu tun, man erhöht einfach die Masse an - für die Ausdauerleistung verfügbaren Muskelfasern. Und das ist logischerweise auch für den Lauf sinnvoll, weil man Reserven hat.
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