Ich gehe da weiter als du und plädiere sogar für den einen oder anderen Knochenbruch, den man sich im Leben gönnen sollte.
Für mich sind die 'Brüche' immer auch ein Entschleunigen und verbunden mit einem Gefühl ehrlicher Dankbarkeit gegenüber meinen Mitmenschen und dem medizinschen Apparat.
Diese Phase der Bescheidenheit, in der man für ein paar Wochen klar sieht, was wirklich wichtig ist im Leben, tut gut.
Schön geschrieben!
Merke ich mir für die nächste Visite.
Wobei es bei den Frakturen neben der Mehrzahl, die sich heutzutage mit der korrekten Therapie komplett zur folgenlosen Ausheilung bringen lassen, leider immer noch ein paar fiese gibt, die (v.a. bei Gelenkbeteiligung) ein paar Jahre später in eine Arthrose münden und beim Sturzereignis selbst kann man schlecht steuern, welcher Knochen wo bricht.
Solange es nur bei Knochenbrüchen bleibt geht´s ja noch. Einige aus unserem Verein waren bei einem Rennen in einen Sturz verwickelt bei dem einer nicht mehr aufgestanden ist.
Es bleibt immer ein Restrisiko.
Gestern bin ich auf der Rennstrecke in SPA/Francorchamps mit 70km/h(Fahrrad ) in eine Kurve gefahren, da fängt bei mir der Kopf schon das Grübeln an wieviel Platz denn jetzt noch bis zum Überschreiten der Grenze ist.
ach du warst einer von denen die ich im Graben gesehen hab, ich hab lieber etwas Tempo rausgenommen, weil für ein paar Sekunden riskiere ich nicht mein Rad und meine Gesundheit....
Wünsch dir auch noch gute Besserung und vielleicht hast ja Glück das dein rad nicht komplett schrott ist ...
__________________
Zitat:
Zitat von hazelman
Wie immer gilt:
Ist das Rad stets frisch geputzt, trainierst Du zu wenig.
Ja, aber ich kann ja nicht den ganzen Tag nackt rumlaufen und durch die Reibung an den Klamotten geht es nicht ohne Schutz. Viel Haut gibt es an den Stellen nicht mehr...
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