Ursachen sind meist Triggerpunkte, wie sie schon von Robert beschrieben wurden oder eine Störung des ersten Teils des Dickdarms. Das Bauchfell umhüllt diesen Teil des Darms, durch eine Störung kommt es zu einer erhöhten Spannung im Bauchfell. Das Bauchfell wiederum ist von lumbalen Nerven innerviert. Dadurch kann es zu Ausstrahlungen im LWS Bereich kommen und/oder da der N. cutaneus femoris lateralis auch den seitlichen Oberschenkel innerviert zu einer Spannungserhöhung im Tractus und damit zu einem "ITBS".
Im Falle des Darmproblems werden sich auch Triggerpunkte bilden, welche aber rezidivierend sind, das heißt durch einfaches Triggern verschwinden diese nicht sondern kommen wieder, da die Ursache nicht behoben wurde. Lösung des Problems wäre eine Mobilisierung des Dickdarms.
Also versuch dich erst mal mit der Eigenbehandlung! Wenn das nicht hilft würde ich einen Osteopathen aufsuchen!
LG
Wow... das ist ja mal ein hochinteressanter Beitrag! Die Bedeutung der Darmgesundheit war mir zwar bewußt, aber dass durch Dickdarmprobleme sogar muskuläre Oberschenkel-/Gesäßprobleme erklärbar sind, das war mir bislang neu.
Du schreibst von einer "Mobilisierung des Dickdarms" - was versteht man darunter? Geht es hier um osteopathische "Manipulationen" an der "Aufhängung" von Organen oder Faszien oder geht es bei "Mobilisieren" um die Beseitigung von Verstopfungsphänomenen bzw. Anregung der Persistaltik?
Du schreibst von einer "Mobilisierung des Dickdarms" - was versteht man darunter? Geht es hier um osteopathische "Manipulationen" an der "Aufhängung" von Organen oder Faszien oder geht es bei "Mobilisieren" um die Beseitigung von Verstopfungsphänomenen bzw. Anregung der Persistaltik?
Jawohl in erster Linie geht es um viscerale Mobilisationstechniken aus der Osteopathie. Diese haben aber nur einen langfristigen Erfolg, wenn man auch versucht die Darmflora über Ernährung bzw. Präparate wieder herzustellen.
Diese Probleme könnten zum Beispiel aus wiederholter/langzeitiger Antibiotika Einnahme entstehen, welche die Darmflora zerstören.
Jawohl in erster Linie geht es um viscerale Mobilisationstechniken aus der Osteopathie. Diese haben aber nur einen langfristigen Erfolg, wenn man auch versucht die Darmflora über Ernährung bzw. Präparate wieder herzustellen.
Diese Probleme könnten zum Beispiel aus wiederholter/langzeitiger Antibiotika Einnahme entstehen, welche die Darmflora zerstören.
LG
Danke für die schnelle Antwort! ich erlaube mir, noch ein paar Zusatzfragen an den Experten zu stellen:
Wie würdest Du als viszerale Techniken unterstützende Maßnahmen wie Darmspülungen (zb. Hydrocolontherapie, Klistiere) in diesem Zusammenhang sehen? Macht sowas Sinn oder ist das rausgeschmissenes Geld?
Was die Ernährungsseite angeht, so fallen mir hier vor allem die Vermeidung von tierischem Eiweiß, Getreide, Hülsefrüchten und Milchprodukten sowie die verstärkte Betonung von Obst, Salaten, Gemüsen (überwiegend als Rohkost) und konzentrierten frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften und Smoothies einfallen, wie sie die amerikanische Schule der "Natural Hygiene" (insbesondere Diamond/Diamond und Norman Walker) empfehlen. Hast Du hierzu auch Ideen?
Meistens langt es aus durch manuelle Mobilisation die Darmfunktion wieder in Gang zu bringen, in der Literatur sind aber hartnäckige Fälle beschrieben, bei denen es auch Sinn macht invasive Verfahren zu wählen. Man sollte es aber zu erst ohne diese Verfahren versuchen.
Beim Thema Ernährung bin ich ledier nicht so gut informiert, meine Sache ist eher das "Hands on". Würde auch zu dem Modell von Diamond tendieren. Zudem hab ich mit Flohsamen ganz gute Erfahrungen gemacht.
Meistens langt es aus durch manuelle Mobilisation die Darmfunktion wieder in Gang zu bringen, in der Literatur sind aber hartnäckige Fälle beschrieben, bei denen es auch Sinn macht invasive Verfahren zu wählen. Man sollte es aber zu erst ohne diese Verfahren versuchen.
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Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
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