@Outy: Ich weiss was du meinst. Ich war mal in Theresienstadt - sehr bedrueckend. Das ist bei Buchenwald sicher nicht anders. Dennoch finde ich nicht, dass der Satz "Jedem das Seine" so eindeutig belegt ist, dass man ihn nicht verwenden sollte.
Zudem habe ich auch ein Problem damit mir von Gruppierungen die ich nicht respektiere, seien es Nazis oder Terroristen oder sonstwas, eine Aenderung meines Lebens aufzwingen zu lassen. Soviel Einfluss moechte ich denen gar nicht zugestehen. Und so sehe ich es eben auch mit dem Spruch "Jedem das Seine" - er passt in vielen Situationen einfach voellig ohne boese/haemische Intention. Warum also nicht verwenden?
das geht in ordnung.
ich wünsche mir lediglich, daß du anderen zugestehst, das anders als du zu sehen.
(und ich hab oben versucht zu erklären, warum ich das anders sehe, deinen standpunkt aber verstehen kann)
"Oktober
Die Zahl der Insassen übersteigt erstmals die Zehntausend.
November
Nach den antijüdischen Pogromen werden 9845 Juden in einen Stacheldrahtpferch gedrängt, grausam mißhandelt und ausgeraubt. 255 Juden verlieren dabei ihr Leben."
(geht über die Jahre dann mit Einlieferungen weiter, bilanziert hab ichs nicht)
@Outy: Ich weiss was du meinst. Ich war mal in Theresienstadt - sehr bedrueckend. Das ist bei Buchenwald sicher nicht anders. Dennoch finde ich nicht, dass der Satz "Jedem das Seine" so eindeutig belegt ist, dass man ihn nicht verwenden sollte.
FuXX
wie gesagt - ich kann das nachvollziehen, daß du das so siehst.
ich war auch in theresienstadt, aber das war anders als buchenwald.
da hatte ich vor jahren mal ne führung und als ich rausging, machte jemand die tor zu. ich wußte, was drauf steht und hatte fotos drin wie draußen schon mehrfach gesehen. aber nach dieser führung ... da geht das tor zu, und "jedem das seine" schlägt dir quasi vors gesicht. der zynismus des momentes ist nicht erklärbar, aber für mich ist der satz spoiled. für immer.
PS: im gespräch hat eine phrase noch eine andere wirkung als auf werbeplakaten.
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