wie haltet Ihr es mit Veranstaltungen die nicht bei der DTU angemeldet werden um Kosten zu sparen ?
Hier im Nordosten gibt es einen kleinen VErein der einen etwas größeren Triathlon veranstaltet diesen aber nicht bei der DTU anmeldet.
Nun ists es ja so das
A) Startpassinhaber Ihren Startpass gefährden aber es wird ja nie wirklich bestraft wird
B) allen anderen Startern ist das Wumpe.
C) Dem Veranstalter ist das Wumpe nach dem er drei Jahre vom Verband KR bekam die Ihn "geschult" haben.
Würdet Ihr mit eurem Verein bei so einem Triathlon starten wollen ?
Wie geht euer Verein damit um ?
Ich weis nicht wie das jetzt gehandhabt wird.
Ich bin vor ca. 15 Jahren bei einen kleinen Volkstriathlon hier in meiner Nähe gestartet der nicht beim BTV angemeldet war.
Samstag war der Triathlon und schon am Dienstag darauf hatte ich und auch andere Vereinskollegen von mir einen Brief vom BTV im Briefkasten.
Ich weis nicht mehr genau aber soviel ich mich erinnere waren wir damals für 4 Monate gesperrt und auch eine Geldstrafe wurde angedroht.
Wie funktioniert das eigentlich: wenn Du einen DTU Startpass hast und dann eben keine Tageslizenz buchen musst, kannst Du ohne Sanktionsgefahr nur bei Triathlons starten in DE, die bei der DTU angemeldet sind und deswegen im DTU-Abgabensystem sind, ja?
m., ich meine das ausdrücklich weder zynisch noch kritisch, ich mag es nur verstehen (ich versteh auch, warum man vll soetwas etabliert….)
wir standen letztes Jahr vor einem ganz ähnlichen „Problem“.
Als Startpassinhaber und Ligastarter in Rheinland-Pfalz wollte ich in Hessen bei einem Wettkampf starten, der zu dem Zeitpunkt noch nicht genehmigt war.
Ich habe das damals offen mit unserem Vereins-/Abteilungsleiter besprochen und mich anschließend per Mail an den DTU-Landesverband Rheinland-Pfalz gewandt, mit der Bitte um eine Ausnahme.
Rückmeldung war, dass der HTV (Hessischer Triathlonverband) bereits an der Genehmigung für den Wettkampf arbeitet. Diese kam dann auch kurz vor dem Start – und damit war das Thema erledigt 😊
Meine persönliche Strategie war einfach: offen kommunizieren und keine Spielchen.
Wie eine mögliche Sanktionierung ausgesehen hätte, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Dafür hätte schon jemand Ergebnislisten mit Namen/Vereinen abgleichen und zusätzlich prüfen müssen, ob es sich um Ligastarter handelt.
Ich wäre natürlich auch nicht im Vereins- bzw. Liga-Einteiler gestartet.
Wie verträgt sich diese Ausschliesslichkeit eigentlich mit (europäischem) Wettbewerbsrecht?
Setzen die das eventuell gar nicht durch, weil sie Angst haben, dass mal einer das vor Gericht klärt?
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Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
Wie verträgt sich diese Ausschliesslichkeit eigentlich mit (europäischem) Wettbewerbsrecht?
Setzen die das eventuell gar nicht durch, weil sie Angst haben, dass mal einer das vor Gericht klärt?
Vor ca. 15 Jahren wurde hier schinmql eine recht ausführliche Diskussion zu dem Thema geführt. Da sich das Regelwerk diesbezüglich nicht geändert hat, dürfte das meiste davon noch halbwegs aktuell sein, sofern es nicht neuere Stellungnahmen der DTU oder der Landesverbände gibt.
Ich meine, dass damals auch ein Veranstalter gegen die DTU vor Gericht gezogen ist, aber verloren hat. Ob mal ein Sportler geklagt hat, weiß ich nicht.
Ich finde es immer noch seltsam, dass es Verband seine zahlenden Startpass-Inhaber derart einschränkt, während Nichtstartpassinhaber - außer der Tageslizenz - keine Einschränkungen bei der Auswahl ihrer Wettkämpfe haben. Und ja ich weiß, ich habe noch die Versicherung, fördere Nachwuchs und Verbandsarbeit etc…. Trotzdem stehe ich mit Startpass bei der Auswahl der Wettkämpfe schlechter da.
Würdet Ihr mit eurem Verein bei so einem Triathlon starten wollen ?
So gefragt würde ich da klar "nein" drauf antworten. Wenn ein Athlet bei einer nicht genehmigten Veranstaltung starten will soll er das auf eigene Kappe machen, ich würde dann aber nicht im Namen eines offiziellen Triathlon-Vereines dort starten. Es ist per se meine Entscheidung als Starter, den Verein da reinziehen muss nicht sein.
Vor ca. 15 Jahren wurde hier schinmql eine recht ausführliche Diskussion zu dem Thema geführt. Da sich das Regelwerk diesbezüglich nicht geändert hat, dürfte das meiste davon noch halbwegs aktuell sein, sofern es nicht neuere Stellungnahmen der DTU oder der Landesverbände gibt.
Ich meine, dass damals auch ein Veranstalter gegen die DTU vor Gericht gezogen ist, aber verloren hat. Ob mal ein Sportler geklagt hat, weiß ich nicht.
Ich finde es immer noch seltsam, dass es Verband seine zahlenden Startpass-Inhaber derart einschränkt, während Nichtstartpassinhaber - außer der Tageslizenz - keine Einschränkungen bei der Auswahl ihrer Wettkämpfe haben. Und ja ich weiß, ich habe noch die Versicherung, fördere Nachwuchs und Verbandsarbeit etc…. Trotzdem stehe ich mit Startpass bei der Auswahl der Wettkämpfe schlechter da.
M.
Waren doch die Kölner, oder? Jeske and Friends oder wie auch immer. Wir hatten uns angemeldet und bekamen dann Drohbriefe von wegen Sperrung und so. Passiert ist nichts.