ich finde, gerade wenn man aktuell nur 1xWoche für Schwimmen Zeit hat, ist für ein paar Wochen ein Trainer eine gute Idee. Man kann nach dem Coaching noch bissi für sich schwimmen.
Ist eher genau umgekehrt: wenn man Intervalle sauber schwimmen kann, kann man längere Sachen schwimmen. Spätestens nach 200 m fällt der Ungeübte wieder in sein Muster zurück. Intervalle helfen also, die Technik zu verbessern. Es reicht vollkommen, im Sommer vor dem Rennen ein paar Mal im See mit Neo längere Stücke zu schwimmen. Das muss man nicht dauernd trainieren.
Du wirst es besser wissen, aber ist Race-Pace über ne längere Schwimmdistanz nicht auf allen AK Performance Ebenen auch ne KA/Ermüdungsresistenz Frage?
Ich habe schon den Eindruck, dass viele (mich eingeschlossen) auf der 2. Hälfte deutlich langsamer werden, wenn sie nicht auch regelmäßig n paar 800er als Intervallsatz oder so schwimmen? Meinetwegen auch mit Pullkick. Mir fällt es deutlich leichter zügiges ein Tempo aufrecht zu erhalten, wenn ich solche Dinge im Programm habe. Freilich ist da in der Progression vorher auch n x 10x100 o.ä. drin.
Du wirst es besser wissen, aber ist Race-Pace über ne längere Schwimmdistanz nicht auf allen AK Performance Ebenen auch ne KA/Ermüdungsresistenz Frage?
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Ja klar.
So etwas zu trainieren, ist dann aber relativ einfach und geht recht schnell, wenn Du von unten raus gut aufgebaut bist. Das muss man nicht den ganzen Winter über üben.
Es geht ja auch nicht darum, die Intervalle ständig durchzuprügeln.
Wenn du auf dem Rad immer nur deine 40km fährst, gehst du wohl ein auf 180. Beim Schwimmen ist das nicht so.
Ist eher genau umgekehrt: wenn man Intervalle sauber schwimmen kann, kann man längere Sachen schwimmen. Spätestens nach 200 m fällt der Ungeübte wieder in sein Muster zurück. Intervalle helfen also, die Technik zu verbessern. Es reicht vollkommen, im Sommer vor dem Rennen ein paar Mal im See mit Neo längere Stücke zu schwimmen. Das muss man nicht dauernd trainieren.
Da hast du mich falsch verstanden. Ich rede nicht davon, dass man sauber 1000m auf Zug schwimmen können muss. Das können die wenigsten Triathleten. Ich meine damit, dass ein Trainer erst dann Sinn macht, wenn die rudimentären Bewegungsabläufe passen. Das müssen jetzt nicht unbedingt 1000m sein, aber eben mehr als 6 Bahnen. Wenn ich nach 100m ne Pause machen muss, weil ich außer Atem bin, weil ich die rhythmische Atmung nicht hinbekomme, bringt der Trainer zur Technikverbesserung wenig. Oder wenn ich mich konzentrieren muss, dass ich nen Kraulbeinschlag auch nach der Wende weiter muss. Das wäre noch zu früh für ein gezieltes Techniktraining.
Wenn ich aber von diesem Punkt weg erst 2 Jahre (2-3x wöchentlich) ohne sinnvollen Blick von außen alleine selbst mit strukturierem Plan trainiere, verfestigen sich die falschen Muster soweit, dass dann auch ein Trainer deutlich mehr Zeit braucht diese falschen Bewegungsmuster zu korrigieren.
Ich finde die Ratschläge hier teilweise sehr grenzwertig. Wenn man sich selbst mit der Technik unsicher ist (und 1:50 spricht nicht für eine einwandfreie Technik, denn sonst sollte es deutlich schneller gehen), .
Das finde ich jetzt eher grenzwertig.
Mit einmal die Woche Training ohne Trainer oder Schwimmbackground halbwegs locker 1:50 auf 2400m durchschwimmen zu können finde ich schon gar nicht schlecht. So übel wird auch die Technik nicht sein, sonst wäre nicht der Stand "2400m in 1:50 sind kein Problem mehr". Die Frage ist dann aber individuell wie man das beschränkte Zeitbudget möglichst sinnvoll einsetzt.
Auch das mit dem Trainer sehe ich da anders, je früher je besser. Es hilft wenn man ohne Trainer nicht ertrinkt, aber je früher man zielgerichtet arbeitet und keine Fehler alleine dauerhaft einschleift desto besser. Einen lange alleine falsch eingeübten Armzug kriegst du weit schwieriger wieder raus als von vorne herein mit Hilfe in die richtige Richtung zu arbeiten. Auch die Leute die noch keine 25m durchkraulen können kriegt ein Trainer schneller auf Spur als immer nur alleine durch das Wasser zu wühlen.
Mit einmal die Woche Training ohne Trainer oder Schwimmbackground halbwegs locker 1:50 auf 2400m durchschwimmen zu können finde ich schon gar nicht schlecht. So übel wird auch die Technik nicht sein, sonst wäre nicht der Stand "2400m in 1:50 sind kein Problem mehr". Die Frage ist dann aber individuell wie man das beschränkte Zeitbudget möglichst sinnvoll einsetzt.
Auch das mit dem Trainer sehe ich da anders, je früher je besser. Es hilft wenn man ohne Trainer nicht ertrinkt, aber je früher man zielgerichtet arbeitet und keine Fehler alleine dauerhaft einschleift desto besser. Einen lange alleine falsch eingeübten Armzug kriegst du weit schwieriger wieder raus als von vorne herein mit Hilfe in die richtige Richtung zu arbeiten. Auch die Leute die noch keine 25m durchkraulen können kriegt ein Trainer schneller auf Spur als immer nur alleine durch das Wasser zu wühlen.
Wichtig finde ich die Qualität und herangehensweise des Trainers...wenn er nur ober Wasser arbeitet, würde ich ihn meiden...ohne Videoanalyse macht das meiner Meinung nach keinen Sinn, die könnte man aber auch selbst machen, also das Video...dann eben zur Diskussion stellen auf den üblichen Kanälen..Zack, die zwei drei low hanging fruits wären schnell gefunden.
Ich meine damit, dass ein Trainer erst dann Sinn macht, wenn die rudimentären Bewegungsabläufe passen. Das müssen jetzt nicht unbedingt 1000m sein, aber eben mehr als 6 Bahnen. Wenn ich nach 100m ne Pause machen muss, weil ich außer Atem bin, weil ich die rhythmische Atmung nicht hinbekomme, bringt der Trainer zur Technikverbesserung wenig. Oder wenn ich mich konzentrieren muss, dass ich nen Kraulbeinschlag auch nach der Wende weiter muss. Das wäre noch zu früh für ein gezieltes Techniktraining.
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Kommt wohl immer ein wenig auf den Einzelfall an. Bei mir in der Gruppe ist seit ein paar Wochen eine junge Sportlerin, die zwar irgendwie von der Schule noch kraulen konnte, aber sich ihren Stil wahrscheinlich ziemlich vermurkst hätte, hätte sie alleine probiert, sicher bis auf 1000 m zu kommen. In dem Fall finde ich es besser, wenn jemand von Anfang an draufschaut und ständig zurecht weist. Allerdings bin ich auch kein Bezahltrainer, sondern mache das auf Übungsleiterbasis. Manchmal spielen die Kosten für einen Trainer ja eine Rolle. Zudem schwimmen nach andere mit. Das halte ich für den Idealfall (billig + Gruppenschwimmen + Tainer der in seiner Jugend mal schwimmen konnte).
Nochmal, weil ihr mich alle wohl falsch verstehen wollt. Ich bin dafür, dass ein Trainer schnell die Technik sauber fixiert, aber es bringt nix, wenn ich nicht sinnvoll unter Wasser ausatmen und über Wasser einatmen kann. Bis diese Basics sitzen, braucht ein Athlet auch nicht am hohen Ellenbogen arbeiten, weil er sich bei der Übung dazu 3 mal verschluckt, weil er die Atmung nicht hinbekommen hat.
Die junge Sportlerin wird die Basics Atemrhytmus und einigermaßen angestimmten Arm- und Beinschlag können, wenn sie bereits früher mal geschwommen ist. Somit hätte sie sich ihre Technik auch nicht vermurkst, weil sie eine längere Strecke in absolut lockeren Tempo bereits jetzt schwimmen kann. Damit ist auch JETZT der richtige Zeitpunkt für eine ordentliches, gezielt angeleitetes Techniktraining.
Geilt euch doch bitte nicht an den 1000m so auf. Das können auch 500m sein, aber bitte nicht: Ich kann 2 Bahnen Kraul schwimmen, weil ich nur 5 mal dabei atme, jetzt hol ich mir nen Trainer, der mir den richtigen Catch, Push und Pull erklärt. Da ist der Anfänger-Gruppenkurs die bessere Investition.