Ich sehe den Bruch der bestehenden Bündnisse und die Veränderung zur Multipolaren Weltordnung auch als eine Chance für Europa. Und zwar sich so neu aufzustellen, dass man wieder die gleichen Interessen verfolgt und die Welt durchaus friedlicher werden kann.
Trump wirft den Europäern ja ständig vor, dass sie meist nur reden, aber nichts dabei herauskommt. Kritik an weltweiten Organisationen sind von ihm auch nicht neu. So ganz Unrecht hat er da natürlich bei allem, was er sagt. So gesehen ist Trump sogar eine Chance.
Trump redet viel. Man beobachtet doch schon längst ein Muster. An den Finanzmärkten wartet man nur noch auf den nächste TACO Moment um Geld zu verdienen. Er selbst und seine Kumpels prahlen ja gerne damit, wie gut es wieder funktioniert hat und wer wieviele Millionen gemacht hat - über‘s Wochenende.
Anstatt sich auf Trump zu konzentrieren, sollten wir uns lieber ein Beispiel an Finnlands Alexander Stubb nehmen. Ich wünschte wir hätten auch solche politischen Führungsfiguren in D. Rational, klar, sachlich.
Lion Grote, stellvertretender Ressortleiter im Tagesspiegel für Internationales, findet die richtigen Worte, um die Willkür-Herrschaft von Trump und den Terror der ICE-Mord-Gesellen in den USA zu charakterisieren.
Anstatt sich auf Trump zu konzentrieren, sollten wir uns lieber ein Beispiel an Finnlands Alexander Stubb nehmen. Ich wünschte wir hätten auch solche politischen Führungsfiguren in D. Rational, klar, sachlich.
Jeder bekommt doch die Politiker, die er gewählt hat. Ist das nicht so?
Jeder bekommt doch die Politiker, die er gewählt hat. Ist das nicht so?
Nein, das Land bekommt die Politiker (an der Macht), die eine relative Mehrheit gewählt hat. Ein Großteil der Menschen bekommt auch in einer Demokratie nicht die Politiker, die er gewählt hat. Und noch seltener bekommt man die Politiker, die man wählen würde, schon allein weil die Parteilogik nicht unbedingt die gleichen Personen und Fähigkeiten priorisiert, wie die Wähler. "Rational, klar, sachlich" sind keine Eigenschaften, die heutzutage in Deutschland Aussicht auf eine Kandidatur durch eine Parteiführung hätten, dafür ist die Polarisierung der politischen Positionen zu ausgeprägt.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Nein, das Land bekommt die Politiker (an der Macht), die eine relative Mehrheit gewählt hat. Ein Großteil der Menschen bekommt auch in einer Demokratie nicht die Politiker, die er gewählt hat. Und noch seltener bekommt man die Politiker, die man wählen würde, schon allein weil die Parteilogik nicht unbedingt die gleichen Personen und Fähigkeiten priorisiert, wie die Wähler. "Rational, klar, sachlich" sind keine Eigenschaften, die heutzutage in Deutschland Aussicht auf eine Kandidatur durch eine Parteiführung hätten, dafür ist die Polarisierung der politischen Positionen zu ausgeprägt.
Das ist kein Widerspruch zu dem, was ich gesagt hatte. Man kann vielleicht sagen:
Das Land bekommt die Politiker, die es gewählt hat, aber viele Menschen bekommen nicht die Politiker, die sie wollten.
Das Land bekommt die Politiker, die es gewählt hat....
soweit richtig; es ist nur leider nicht unbedingt gleichzusetzen mit "die es (also die große Mehrheit) gewollt hat", angesichts der begrenzten Auswahlmöglichkeiten. Gerade bei sowas wie USA Präsidentschaftswahlen ist die Einschränkung der Auswahl besonders krass...
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