Mit dem Angriff auf Venezuela hat Trump bzw. die USA jetzt insgesamt Zugriff auf ca. 50% der gesamten Ölreserven global. Setzt man voraus, dass der große Systemrivale wirklich China ist, hat man damit einen echten Coup gelandet (was ich vorhin meinte). Das liegt nicht daran, dass man China von diesem Öl abschneidet. Die sind darauf nicht angewiesen. Allerdings hat China in den letzten Jahren eine relevanten Teil des BIP in Energieinfrastruktur gesteckt, um sich lfr. billige Energie zu sichern. Das haben die Amerikaner in dieser Größenordnung versäumt. Nun haben sie mit einem Schlag diese Sicherheit zurückerlangt. Das könnte auch bedeuten, dass die Energiewende zur Illusion wird. Es könnte bedeuten, dass die USA den steigenden Energiebedarf mit diesem Öl und Gas decken könnte.
Und die sind gut aufgestellt. Wie schon beschrieben, ist das Venezuelanische Öl schwer zu verarbeiten. Die Amerikaner haben aber exakt die geeigneten Raffinerien. Das liegt daran, dass man bis dato aus Kanada importiert hat. Und das Öl ist qualitativ vergleichbar mit dem Venezuelanischen. Hinzu kommt, dass sich die Transportwege sogar deutlich verkürzen.
Chevron hat bereits mehrere Tanker geordert. Sie sind in Venezuela bereits vorher investiert gewesen. Ansonsten ist die Infrastruktur in Venezuela ziemlich dürftig. Aber hier haben die Amerikaner wieder die perfekt passenden Firmen. Ich würde die Hypothese aufstellen, dass man hier ein Sonderkonjunkturprogramm auffährt, was auch die USA im Land deutlich merken werden. Lfr. sichert man sich damit die Möglichkeiten billig den Energiehunger zu stillen.
Der Austritt aus den Klimabkommen, dem IPCC, etc. würden ebenfalls dazu passen. Ich würde erwarten, dass die USA ihre Emissionen entsprechend nicht reduzieren wie geplant. Das zeigt auch, was wir hier mehrfach diskutiert haben, das Pariser Klimaabkommen ist eben nicht in Stein gemeißelt.
Geändert von Genussläufer (10.01.2026 um 00:02 Uhr).
Lies mal weiter oben wie wir zu der Diskussion kamen. Es ging hier nicht um den Strom als solchen der nachgefragt wird. Die Frage, die Arne berechtigt aufgeworfen hatte, war die nach den existierenden Anbietern für Aufbau und Betrieb. Und hier war meine Antwort, dass es erst wieder Nachfrage geben muss und die politische Sicherheit, dass Anbieter überhaupt erst wieder Kapazitäten aufbauen
Ich habe das schon verstanden. Es ging mit in meinem Post immer und genau darum und nie um Stromanbieter und Stromkunde.
Und gerade deshalb finde ich, machst du es dir viel zu leicht, wenn du mit dem Angebot/Nachfrage Zusammenhang argumentierst. Vor allem ist es nur oberflächlich wahr finde ich, denn den Zusammenhang den du beschreibst, der ist nur in reinen pull Märkten so. Sieht man genauer hin ist das halt schon a bisserl komplexer und das Verhältnis mit dem du argumentierst ist sekundär und künstlich der/durch die Macht- und Diskursökonomie nachgelagert/erzeugt.
Mit dem Angriff auf Venezuela hat Trump bzw. die USA jetzt insgesamt Zugriff auf ca. 50% der gesamten Ölreserven global. Setzt man voraus, dass der große Systemrivale wirklich China ist, hat man damit einen echten Coup gelandet (was ich vorhin meinte). Das liegt nicht daran, dass man China von diesem Öl abschneidet. Die sind darauf nicht angewiesen. Allerdings hat China in den letzten Jahren eine relevanten Teil des BIP in Energieinfrastruktur gesteckt, um sich lfr. billige Energie zu sichern. Das haben die Amerikaner in dieser Größenordnung versäumt. Nun haben sie mit einem Schlag diese Sicherheit zurückerlangt. Das könnte auch bedeuten, dass die Energiewende zur Illusion wird. Es könnte bedeuten, dass die USA den steigenden Energiebedarf mit diesem Öl und Gas decken könnte.
Und die sind gut aufgestellt. Wie schon beschrieben, ist das Venezuelanische Öl schwer zu verarbeiten. Die Amerikaner haben aber exakt die geeigneten Raffinerien. Das liegt daran, dass man bis dato aus Kanada importiert hat. Und das Öl ist qualitativ vergleichbar mit dem Venezuelanischen. Hinzu kommt, dass sich die Transportwege sogar deutlich verkürzen.
Chevron hat bereits mehrere Tanker geordert. Sie sind in Venezuela bereits vorher investiert gewesen. Ansonsten ist die Infrastruktur in Venezuela ziemlich dürftig. Aber hier haben die Amerikaner wieder die perfekt passenden Firmen. Ich würde die Hypothese aufstellen, dass man hier ein Sonderkonjunkturprogramm auffährt, was auch die USA im Land deutlich merken werden. Lfr. sichert man sich damit die Möglichkeiten billig den Energiehunger zu stillen.
Der Austritt aus den Klimabkommen, dem IPCC, etc. würden ebenfalls dazu passen. Ich würde erwarten, dass die USA ihre Emissionen entsprechend nicht reduzieren wie geplant. Das zeigt auch, was wir hier mehrfach diskutiert haben, das Pariser Klimaabkommen ist eben nicht in Stein gemeißelt.
Interessant. Wäre ziemlich gerissen von unserem amerikanischen Freund.
Der Austritt aus den Klimabkommen, dem IPCC, etc. würden ebenfalls dazu passen. Ich würde erwarten, dass die USA ihre Emissionen entsprechend nicht reduzieren wie geplant. Das zeigt auch, was wir hier mehrfach diskutiert haben, das Pariser Klimaabkommen ist eben nicht in Stein gemeißelt.
Dazu passt auch, dass Trump damit den Weg zum Verlust von erheblichen Landmassen der USA ebenen. Ein Beispiel von 1000 aus 2023.
Dazu passt auch, dass Trump damit den Weg zum Verlust von erheblichen Landmassen der USA ebenen. Ein Beispiel von 1000 aus 2023.
Der Artikel beschreibt allerdings Probleme, die weder mit Trump noch mit Klimawandel, sondern mit langjährigen unüberlegten küstennahen Bautätigkeiten und Eingriffen in die Natur zu tun haben.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Der Artikel beschreibt allerdings Probleme, die weder mit Trump noch mit Klimawandel, sondern mit langjährigen unüberlegten küstennahen Bautätigkeiten und Eingriffen in die Natur zu tun haben.
Interessantes Textverständnis. Der Experte sieht das nämlich ganz anders und wird in dem Artikel zitiert mit den Worten: das Hauptproblem sei der steigende Meeresspiegel.