P.S. Dirty Harry, der Polizist von Magdeburg, der den Weihnachtsmarktattentäter aus dem Wagen gezogen hat, von dem hätte ich auch erwartet, dass er den Attentäter mit Waffengewalt gestoppt hätte, wenn er nicht Folge geleiste hätte.
Da war nun aber offensichtlich etwas vorausgegangen. Ob das in diesem Fall hier so war, sieht aktuell nicht so aus. Da muss man auf die Untersuchung warten. Dass die Jungs und Mädels in Uniform auch unter immensen Druck stehen und Gefahr ausgesetzt sind, bleibt davon unbenommen.
Das liest sich aber stark nach den Coronamaßnahmen
Der Unterschied ist sehr sicher, dass wir bei den Amerikanern eine langfristige Veränderung sehen.
Und das halt inbesondere auch, weil die Corona-Pandemie nicht das Resultat einer politischen Initiative mit dem Ziel eines deutlichen Staatsumbaus war.
Ich finde ja die aktuelle angebliche Konkurrenz zwischen Rubio und Vance interessant. Während ich Vance für noch gefährlicher als Trump halte ( weil deutlich idologischer auf einen Regimewechsel fixiert, Trump sehe ich da eher ökonomisch pragmatisch aufgestellt, das ist eher der MachtTyp Herrmann Göhring…), erscheint mir Rubio hingegen sehr konservativ, aber wenig ideologisch aufgeladen ( vielleicht irre ich mich da aber). Wenn sich diese Richtung durchsetzen würde, täte ich da mehr auf die Demokratie wetten.
Ich geh sogar davon aus, dass genau diese Situationen am Simulator trainiert werden und er als Vertreter des Rechtsstaates sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen DARF - er also so handeln muss (das ist Spekulation).
In einem Rechtsstaat gilt das Gebot der Verhältnismäßigkeit. Das ist keine Spekulation, sondern Gesetz.
Auf den Videos ist die Situation aus zwei Perspektiven zu sehen. Selbst mit sehr wohlwollender Deutung und allen geometrischen Kunstgriffen ist das nicht mit Trumps Beurteilung der Situation in Deckung zu bringen. Das ist nicht weniger, als eine Verhöhnung des Opfers und eine öffentliche Einschüchterung.
Das ist letztlich wie wenn man in einer Zeitlupe aus zwei Winkeln beim Fussball eine klare Schwalbe im TV sieht und der Trainer behauptet, der Verteidiger habe sein Bein arglistig unter den strauchelnden Stürmer gehalten und diesem keine Chance gelassen, Nur überhaupt nicht lustig, weil halt ein Mensch gestorben ist. Und weitere sterben werden.
Ich finde ja die aktuelle angebliche Konkurrenz zwischen Rubio und Vance interessant. Während ich Vance für noch gefährlicher als Trump halte ( weil deutlich idologischer auf einen Regimewechsel fixiert, Trump sehe ich da eher ökonomisch pragmatisch aufgestellt, das ist eher der MachtTyp Herrmann Göhring…), erscheint mir Rubio hingegen sehr konservativ, aber wenig ideologisch aufgeladen ( vielleicht irre ich mich da aber). Wenn sich diese Richtung durchsetzen würde, täte ich da mehr auf die Demokratie wetten.
So optimistisch wäre ich bei Rubio nicht. Allerdings ist er anders ideologisch aufgeladen. Das liegt sicher auch an seiner Herkunft und dem tiefen Hass gegen das kubanische Regime. Böse Zungen behaupten, dass die Kolonialisierung von Venezuela - anders kann man das m.E. nicht bezeichnen, den Kubanern die Energie abdreht. Das würde wahrscheinlich sogar funktionieren.
Dass Maduro auch ein Drecksack war und bis heute schon ein Viertel der Bevölkerung das Land verlassen hat, ist natürlich eine schöne Einladung gewesen.
Ein paar Zitate aus dem zentralen Artikel des (fortschrittlichen) "Institute for Policy Studies" zum militärischen Angriff auf Venezuela und zur Entführung von Maduro:
Zitat:
"To be sure, someone will benefit from this invasion — just not ordinary Americans. The president has offered oil companies taxpayer dollars to take Venezuela’s oil. They hardly need the help, though they did contribute handsomely to his campaign.
Despite previous claims by the administration, this move is far more about oil than drugs, since Venezuela isn’t a supplier of the fentanyl that still causes so many deaths — and even the cocaine trafficked through Venezuela tends to head to Europe, not the United States. Either way, the U.S. shouldn’t be in the business of deposing every questionable leader in the world by military force.
.......
And in December, members of both parties passed a $1 trillion war budget with zero safeguards to stop something like the Venezuela invasion — which, again, was easy to see coming. Members of Congress passed the $1 trillion war budget at the same time that Congressional Republicans voted to refuse help for millions of Americans struggling to afford health insurance. So the invasion went forward even while millions of Americans did the math on just surviving until the next paycheck......"
Das Ereignis mit dem ICE-Einsatz und der 37-jährigen Mutter beschäftigt mich. Meinungs*mäßig bin ich nah bei Antracis und emotional kann ich Trivets Haltung gut fühlen.
Ich versuche, die Situation nüchtern zu betrachten: Es kommt zu einem Einsatz mit tödlichem Ausgang. Von der Regierung würde man erwarten, dass erkannt wird, dass das kein normaler Ablauf war, den man jetzt Ad Acta legen kann. Die bekannten Videos und Darstellungen lassen erkennen, dass es erhebliche Unklarheiten gibt und somit ein klarer Ermittlungsbedarf besteht.
Von der Regierungsseite gibt es bezüglich dem Hinweis auf Ermittlungen keine klare Haltung, stattdessen wird schon geurteilt und die Frau nach ihrem Tod noch politisch etikettiert und abgewertet.
Meine persönliche Meinung, basierend auf dem, was ich in den verfügbaren Videos gesehen habe, ist, dass es keine klare Notwendigkeit gab, auf die Frau zu schießen. Wenn dann noch in dem Video unmittelbar nach dem Schuss ein Polizist einen beleidigenden Ausdruck wie „fucking bitch“ sagen zu hören ist, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Ich räume aber ein, dass das meine Ansicht ist und würde mir wünschen, dass der Vorfall seriös und unabhängig untersucht wird.
Zugegeben sympathisiere ich auch mit der Frau. Ich glaube behaupten zu können, würden Polizisten in unser Viertel kommen und angenommen mich oder meine Freund*innen mitnehmen wollen, würden wir auch versuchen - gewaltfrei - dies verhindern zu wollen. Ob das jetzt richtig oder falsch ist, mal dahin gestellt, aber ich glaube, ich kann ihr Handeln sehr gut nachvollziehen.
Zugegeben sympathisiere ich auch mit der Frau. Ich glaube behaupten zu können, würden Polizisten in unser Viertel kommen und angenommen mich oder meine Freund*innen mitnehmen wollen, würden wir auch versuchen - gewaltfrei - dies verhindern zu wollen. Ob das jetzt richtig oder falsch ist, mal dahin gestellt, aber ich glaube, ich kann ihr Handeln sehr gut nachvollziehen.
Die Migranten, die mitgenommen und abgeschoben werden, sind illegal eingereist. Das heißt, sie haben gegen das Gesetz verstoßen und eine Straftat begangen.
Wenn jetzt Polizisten kommen, um deine Freund*innen mitzunehmen, würdest du wirklich das - gewaltfrei (wie?) - verhindern wollen?