Interessant finde ich die Tatsache, dass z.B. nach langen Läufen, bei denen man sich komplett leer fährt, gern auch wenn es sehr kalt ist, später unter der Dusche Muskeln, die eigentlich gar nicht wirklich belastet wurden, also z.B. der Latissimus, zum Krampfen neigen.
Kann man das mit "Tank komplett leer" erklären? Wird Muskelglykogen also auch aus nicht wirklich verwendeten Muskeln per Blut an die arbeitende Muskulatur transferiert? Und warum krampft dann nur ein Teil der Muskulatur und nicht der ganze Körper?
Fragen über Fragen...
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Der Schweiß ist normalerweise weniger salzig als die Flüssigkeit im Inneren des Körpers. Durch Schwitzen steigt die Salzkonzentration im Körper also zunächst an. Denn man verliert mehr Wasser als Salz.
Eine reduzierte Salzkonzentration im Körper entsteht erst durch exzessives Trinken von Flüssigkeiten, die wenig Salz enthalten. Das ganze Phänomen ist also mehr eine "Wasservergiftung" als ein Salzmangel.
Interessanter Aspekt.
Passiert ist mir ein Krampf in der Tat meisten bei sehr langen Belastungen, wo man dann halt auch bei Hitze sehr viel trinkt. Also ich beschrieb ja 200 km Ausfahrten, das sind dann min 8h auf dem Rad in der Sonne. Da säuft man natürlich, wenn es geht 2 l die Stunde weg.
Bei kürzeren Belastungen passiert es eher selten, ich hatte das bis jetzt auf einen entsprechend gefüllten Speicher zurückgeführt.
Worüber verliert man dann aber eigentlich das Salz? Übers Pipi? (Wenn nicht über die Haut)
Mist - da könnte sich ja jeder so kleine Senftüten besorgen und unterwegs wie ein Gel zuzeln. Wenn... ja, wenn die EU nicht beschlossen hätte, die zu verbieten.
Dahin also auch meine Geschäftsidee, Gurkenwasser in kleinen Tütchen abzufüllen und für 2.99€ pro Stück zu verkaufen. Wobei sich die Frage stellt, was ich mit den bei der Produktion anfallenden Gurken machen sollte. Also alles irgendwie nicht zu Ende gedacht. Wie immer bei mir.
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Der Ansatz ist ja eigentlich nicht neu. Gurkenwasser enthält ja auch Essig und diskutiert wird ja, dass der Säurereiz in Mund und Nase dazu beitragen kann, einen Krampf zu lösen.
Ich erinnere mich an manchen scharfen Dijonsenf, der nicht nur in der Zunge brannte, sondern mit dem leicht flüchtigen Essig wie ein Hammer in die Nase reinsemmelte. Und bis ins Hirn ist es ja dann auch nicht mehr weit.