Süß.
Diesel-Dieter und Benziner-Bernd können nicht glauben, was sie nicht sehen.
„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“
Mir kommt das bisweilen ein wenig missionarisch vor. Mir persönlich ist es Jacke wie Hose, ob mich ein Benziner, Diesel, Stromer oder sonst was wo hinbringt. Hier fahren auch Elektrobusse herum -- ist doch super. Für mich persönlich komme ich aktuell mit Verbrennern einfach günstiger weg. Verbrenner sind weltweit einfach etabliert. Zwei meiner Verbrenner haben zusammen weit über 300.000 km auf dem Zähler. Das sind ausgereifte Technologien. Auch ein vergleichbar Umschwung einer etablierten Technologie X zu Y würde sehr lange dauern.
Abgesehen davon, dass das ganze schon lange offtopic ist:
Zitat:
Zitat von keko#
Mir persönlich ist es Jacke wie Hose, ob mich ein Benziner, Diesel, Stromer oder sonst was wo hinbringt.
Das glaube ich dir sofort.
Hauptsache billig.
Und unbedingt für kleines Geld paarmal im Jahr in Urlaub fliegen (karge Brötchen definiere ich übrigens auch anders)!
Aber es ist es halt NICHT jacke wie Hose, ob man die decarbonisierung ernst meint.
Und ein Mann deiner Intelligenz weiß das auch.
Nur deutsche Michl ist halt manchmal nicht so ganz hell und schnell.
Abgesehen davon, dass das ganze schon lange offtopic ist:
Das glaube ich dir sofort.
Hauptsache billig.
Und unbedingt für kleines Geld paarmal im Jahr in Urlaub fliegen (karge Brötchen definiere ich übrigens auch anders)!
Aber es ist es halt NICHT jacke wie Hose, ob man die decarbonisierung ernst meint.
Und ein Mann deiner Intelligenz weiß das auch.
Nur deutsche Michl ist halt manchmal nicht so ganz hell und schnell.
Abgesehen davon, dass ich es für überflüssig halte, dass wir uns hier im Forum gegenseitig herabwürdigen, kann ich sagen, dass ich von der Notwendigkeit der Dekarbonisierung überzeugt bin, deshalb habe ich beim vorigen Mal so gewählt, wie ich habe.
Nun habe ich für unser Theater auch noch einen Kleinbus(natürlich Elektro) zu einem horrenden Preis gekauft und dafür einen "Verbrenner" verkauft, vorher haben wir noch eine Solaranlage auf das Dach gebaut, dazu einen üppigen Speicher in den Keller.
Ich fand und finde das alles vorbildlich.
Nix, gar nix davon würde ich mit der heutigen Erfahrung wieder tun.
Blödes, aber unumgängliches Fazit.
Mir persönlich ist es Jacke wie Hose, ob mich ein Benziner, Diesel, Stromer oder sonst was wo hinbringt.
Zitat:
Zitat von TriVet
Das glaube ich dir sofort.
Hauptsache billig.
Und unbedingt für kleines Geld paarmal im Jahr in Urlaub fliegen (karge Brötchen definiere ich übrigens auch anders)!
Das finde ich schon doch ein wenig frech. Ein Großteil aller Menschen muss eben Prioritäten setzen und aus einem begrenzten Budget eben möglichst viel machen. Da ist es schon gewaltig von oben herab, von anderen zu verlangen auf Urlaub o.ä. zu verzichten nur um sich ein (für die eigenen Verhältnisse völlig überteuertes) E Auto zu kaufen.
Zitat:
Zitat von TriVet
Aber es ist es halt NICHT jacke wie Hose, ob man die decarbonisierung ernst meint.
Und ein Mann deiner Intelligenz weiß das auch.
Nur deutsche Michl ist halt manchmal nicht so ganz hell und schnell.
Decarbonisierung ist sicher nicht unwichtig, aber es ist am Staat, dafür Rahmenbedingungen zu schaffen. Und wenn ich mich hier in der Kleinstadt und auf dem Land umschaue, sind die E Autos eben die, die eigentlich gänzlich entbehrlich wären. Das ist dann nämlich der durchaus überflüssige Zweit- oder Drittwagen, den man sich über irgendwelche Förderungen schönrechnet für die Kinder oder die Frau zur Schule oder zum Einkaufen. Den man aber eigentlich gar nicht bräuchte.
Der sinnvollste Beitrag zur Decarbonisierung ist für mich bereits produziertes möglichst lange nutzbar halten und nutzen und einem blindem Konsum wenig nachhaltiger Dinge abzuschwören. Also einfach mal drüber nachdenken: Brauche ich den neuen Einteiler, das neue Rad, die neuen Laufschuhe, das neue Auto, ... wirklich oder tuts eben auch etwas, was bereits in meinem Besitz ist? Finde ich alternative Wege, um zum Beispiel auf dem Land auf den Zweit oder Drittwagen zu verzichten.
Die Frage ob E Auto oder Verbrenner ist so individuell, dass man diese dogmatisch ideologisch kaum beantworten kann, da man die persönliche Gegebenheiten und Ansprüche überhaupt nicht kennt. Und solange die E Alternative immernoch erheblich teuerer ist, als der vergleichbare Verbrenner, so dass sich der Mehrpreis auch nach 5 bis 10 Nutzungsjahren nicht amortisiert, wird bei den meisten die Entscheidung weniger Ideologisch sondern eher pragmatisch getroffen.
__________________
Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
Abgesehen davon, dass das ganze schon lange offtopic ist:
Das glaube ich dir sofort.
Hauptsache billig.
Und unbedingt für kleines Geld paarmal im Jahr in Urlaub fliegen (karge Brötchen definiere ich übrigens auch anders)!
Aber es ist es halt NICHT jacke wie Hose, ob man die decarbonisierung ernst meint.
Und ein Mann deiner Intelligenz weiß das auch.
Nur deutsche Michl ist halt manchmal nicht so ganz hell und schnell.
Ich muss schon sagen, mir geht das langsam auf den Wecker. Nun wird mir auch noch gesagt, der Frieden würde teuer. Geht's noch? Ich hocke hier in selbstgestrickten Socken, heize seit jeher so wenig wie möglich (18,6° hier), habe allerhand investiert, meine alte Stadtschlampe ist seit jeher mein meistgenutztes Fortbewegungsmittel. Ich trage Dinge ab, bis es nicht mehr geht usw. usf.
Klar, Urlaube noch streichen, die ich mir endlich leisten kann. Fleißig arbeiten, die Grünen wählen, ordentlich Steuern zahlen und alles abnicken. 30, 40 Jahre habe ich daran geglaubt.
Hast du in einer stillen Stunde schon mal ernsthaft darüber nachgedacht, ob man es den Verantwortlichen damit letztendlich nicht zu leicht macht?
Wir sollten eine weltweite Dekarbonisierungsiniitiative für alle Triathlons, alle Triathleten und alle Hersteller von Triathlonbekleidung, -schuhen und -rädern ausrufen.
Als rituellen Einstieg in das neue Leben wäre ich bereit, 1 Unterhemd, 1 Rad, 1 Paar Schuhe auf- bzw. abzugeben.
Was meint ihr, macht das Sinn ?
Und: wer macht mit, wenn die vorige Frage mit Nein beantwortet wird ?
Es darf auch mitmachen, wer es nur aus innerer Überzeugung, ohne Wissenshintergrund tut, also so auf weltanschaulicher Basis.
Wir sollten eine weltweite Dekarbonisierungsiniitiative für alle Triathlons, alle Triathleten und alle Hersteller von Triathlonbekleidung, -schuhen und -rädern ausrufen.
Als rituellen Einstieg in das neue Leben wäre ich bereit, 1 Unterhemd, 1 Rad, 1 Paar Schuhe auf- bzw. abzugeben.
Was meint ihr, macht das Sinn ?
Und: wer macht mit, wenn die vorige Frage mit Nein beantwortet wird ?
Es darf auch mitmachen, wer es nur aus innerer Überzeugung, ohne Wissenshintergrund tut, also so auf weltanschaulicher Basis.
Ich war vor über 40 Jahren bei den ersten Triathlons dabei: Schulsportbekleidung, Kommunionrad, Anreise zu fünft im Kadett mit 60 PS und Schlafsack, danach eine Bluna und ein Wurstbrot.
Und heute?