Ich vermute, es ist eine grobe Schätzung dessen, was man durch Umstellen von Öl oder Gas auf Stromheizung in einem Einfamilienhaus an jährlichen Kosten sparen kann. Bei meinem Haus wäre es zumindest auch in dieser Größenordnung; mehr als die Differenz der jährlichen Gaskosten und der möglichen WP-Stromkosten kann es einfach nie sein.
Zitat:
Zitat von TriVet
und dass da guter wille zur decarbonisierung dabei wäre, ist ja estmal nichts schlimmes.
wer natürlich nur in zahlen und invest rechnet und nur sich selbst sieht, dem mag das fremd sein.
Das stimmt auch, allerdings nur für den, der die 25 bis 40 k€ einfach so rumliegen hat, und nicht ggf. über Kredit finanzieren muß, oder diese Summe für andere Zwecke (z.B. Alterssicherung) neu ansparen muß. Für Letztere ist nun mal die Wirtschaftlichkeitsrechnung wesentlich. Altruistischen Idealismus muß man sich auch leisten können, nicht nur wollen. (Bei unserer PV-Anlage war es damals genau diese Überlegung: wir haben das Geld, egal wann es wieder "erwirtschaftet" wird.)
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Bau ein paar Splitklimas ein und mach deinen Öltank normal voll wenn es halbwegs günstig ist, dann hast du die nächsten 15 Jahre Ruhe.
Setzt voraus dass man die 25 Jahre alte Ölheizung noch so lange am Leben halten kann.
Statt zum Heizungsbauer "wir ham imma Vaillant/Viessmann" verbaut auch mal zum Kältetechniker gehen der Panasonic, Daikin und Co. im Angebot hat. Das ist IMHO zum Teil völlig abstrus was die alteingesessenen Firmen da aufrufen.
mehr als die Differenz der jährlichen Gaskosten und der möglichen WP-Stromkosten kann es einfach nie sein.
Doch. Schornsteinfeger, Wartungskosten, Gaszähler kostet Grundgebühr, im Neubau müsstest du erstmal Gasanschluss legen und Schornstein bauen, ggf. kann man den vorhandenen Schornstein nach Umrüstung noch für einen Kamin verwenden, ...
650€ Ersparnis bei 25000€ Invest sind immerhin 2,6% Zinsen. Heute. Wo die Preise von Strom, Gas oder Öl in 20 Jahren liegen kann heute keiner vorhersagen. Bei dem was da in Nahost so vorgeht oder in der Ukraine würde ich langfristig alles bevorzugen was nicht ausschließlich von Importen abhängt.
Setzt voraus dass man die 25 Jahre alte Ölheizung noch so lange am Leben halten kann.
Statt zum Heizungsbauer "wir ham imma Vaillant/Viessmann" verbaut auch mal zum Kältetechniker gehen der Panasonic, Daikin und Co. im Angebot hat. Das ist IMHO zum Teil völlig abstrus was die alteingesessenen Firmen da aufrufen.
Ja, das mit der Lebensdauer würde ich auch bezweifeln.
Auf vaillant kam ich, da die wohl eine Partnerschaft mit meiner Photovoltaikfirma (solaredge) haben.
Der „Monteur“ ist vom Ursprung gelernter Kältetechniker.
Und ob daikin jetzt soviel besser ist?
Oder preiswerter?
Keine Ahnung.
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Wann wird eigentlich der Tag des Orgasmus gefeiert?
Ich würde kommen.
Doch. Schornsteinfeger, Wartungskosten, Gaszähler kostet Grundgebühr, im Neubau müsstest du erstmal Gasanschluss legen und Schornstein bauen, ggf. kann man den vorhandenen Schornstein nach Umrüstung noch für einen Kamin verwenden, ...
Schornsteinfeger und Wartung gebe ich zu, ist allerdings nur unter 15 % der Gesamtkosten - das macht bei der Schätzgenauigkeit für die Amortisationsrechnung wenig aus. Und muß eine Wärmepumpe nicht gewartet werden? Für Gaszähler zahle ich nichts. Von Neubau war keine Rede, es ging doch um ein Bestandsbau mit Ölheizung.
Zitat:
Zitat von Meik
650€ Ersparnis bei 25000€ Invest sind immerhin 2,6% Zinsen. Heute. Wo die Preise von Strom, Gas oder Öl in 20 Jahren liegen kann heute keiner vorhersagen.
Deshalb sind natürlich solche Amortisationsrechnungen immer spekulativ, da der Abstand von Strompreis zu Gaspreis nicht wirklich vorhersagbar ist über 20 - 30 Jahre.
Zitat:
Zitat von Meik
Bei dem was da in Nahost so vorgeht oder in der Ukraine würde ich langfristig alles bevorzugen was nicht ausschließlich von Importen abhängt.
Dann wäre eine Kohleheizung sicherer . Im ernst: was heißt ausschließlich? Sobald ein Teil von Importen abhängt, hängt das ganze System davon ab. Auch Wärmepumpen sind selten reine heimische Produkte, unsere Stromversorgung basiert mit auf Importen (sowohl direkt von Strom als auch von Energieträgern). Ideal wäre natürlich Autarkie, das ist aber physikalisch ein Traum.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
und dass da guter wille zur decarbonisierung dabei wäre, ist ja estmal nichts schlimmes.
wer natürlich nur in zahlen und invest rechnet und nur sich selbst sieht, dem mag das fremd sein.
Schöne Zwischentöne
Wie sich jeder subjektiv entscheidet ist mir doch völlig Wumpe . Ich hab nur etwas dagegen solche Entscheidungen unter dem Deckmantel von Begriffen wie Sparen, Kostenlos, Günstiger, Lohnt sich etc. zu stellen und dann eine ganz grobe objektive Wirtschaftlichkeitsbetrachtung völlig zu ignorieren.
Wo wir wieder beim Thekengeschwafel sind. Dafür ist mir genau wie Du anmerkst das Thema zu wichtig und ich kann es nicht nachvollziehen wie genauso den Finanzjongleuren der Mega-Konzerne mit den entsprechenden BusinessPlänen zur Decarbonisierung eine total einfache und offene Flanke angeboten wird die am Ende auch über den Geldbeutel der Privatpersonen genutzt wird.
Die 650€ beziffern eine grobe Hausnummer:
4500L/4Jahre= 1125 Liter pro Jahr sind bei Dir genannten 1,15€/L -> 1295€ Kosten für den Energieträger
85% Effizienz Deiner Heizung ergibt nen Wärmeenergiebedarf von 9565 kWh
Bei nem COP von 3,75 einer WP macht das 2550kWh Strom
Davon kannst Du ca. 40% von Deiner PV Anlage holen was bei 0,1€ entfallener Vergütung 102€ Kosten sind zur aktuellen Situation.
60% darfst Du mit 0,35€ beim Versorger kaufen macht 535€
Somit stehen 1295€ Öl gegenüber 637€ Strom
Wo wir gerundet bei 650€ Einsparung landen.
Da Deine Ölheizung praktisch "Schrott" ist darf Du nun die Capex kosten gerne vergleichen und dabei wie schon angemerkt nicht unerheblich woher das Geld dafür kommt. Von der Bank mit Zinsen geliehen oder verzinst vom Tagesgeld weg genommen (1000€ Zinsen pro Jahr bei 25k€).
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