Naja ... ich finde 40-50km jetzt nicht so wenig für ne MD. Man muss ja andererseits schon auch sagen finde ich, dass ein 2h MD HM n 5:40er Schnitt is. Das is bei zu hartem Radfahren und ner Lauf GA1 Pace von 6:30 so weit auch wieder nicht von der Realität weg.
Ja, wobei GA1 in 6:30 eigentlich nicht vorstellbar ist. Bei einem jungen, sportlichem Mann! Dann wurde auch geschrieben dass das Lauftraining erst seit kurzem (Einstieg Lauftraining vor 12 Monaten) stattfand.
Selbstverständlich sind 40-50km die Woche Lauftraining (wenn man die Lebens-km oder die Talent Voraussetzengen hat absolut ausreichend).
Wenn der Puls beim Laufen und Radfahren identisch war, dann war das Radfahren wahrscheinlich zu hart. In der Regel liegt doch der Puls beim Radfahren unter dem vom Laufen.
Bei den auseinanderklaffenden Leistungen im Radfahren und Laufen bei einem schlanken, jungen und generell sportlichen Mann würde ich einfach mal sagen, dass er (noch) nicht laufen kann. Vielleicht hat er auf dem Rad im Wettkampf auch etwas zu viel gegeben, aber ein 6:30er-Schnitt ohne vorher zu radeln ist schon langsam.
Ich will keinem 6:30-Läufer damit zu nahe treten. Für jemand, der mit einem 27er-Schnitt unterwegs ist, mag das durchaus "passend" sein. Aber nicht für jemanden, der so radfahren kann.
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Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Ich werf mal den Begriff Bewegungsökonomie in den Raum. Neben dem aeroben/anaeroben Stoffwechsel, welche beim Radfahren extrem entscheidend sind kommt die Bewegubgsökonomie beim Laufen dazu.
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Denk doch einfach an die Faustformel 220 - Lebensalter!
Im Ernst, SabineG hat genau recht, wenn er mehr läuft wird der Puls schon runter gehen und die Zeiten schneller.
Er soll sich mal den Thread von FMMT anschauen. Der macht doch genau vor, wie man in verschiedenen Tempi und Distranzen zu trainieren hat!
Denk doch einfach an die Faustformel 220 - Lebensalter!
Im Ernst, SabineG hat genau recht, wenn er mehr läuft wird der Puls schon runter gehen und die Zeiten schneller.
Mir ging es darum, dass ich nicht glauben will, dass Max. in dem Zeitraum um 40 gefallen sein soll. Wenn er mal bei 220 war, dann wird er immer noch >200 sein, oder irgendwas ist nicht ok (IMHO).
Ich werf mal den Begriff Bewegungsökonomie in den Raum. Neben dem aeroben/anaeroben Stoffwechsel, welche beim Radfahren extrem entscheidend sind kommt die Bewegubgsökonomie beim Laufen dazu.
Den höchsten Effekt auf die Laufökonomie haben:
- Aufaddierte Trainingskilometer über mehrere Jahre
- Sehr regelmäßiges und intensives Krafttraining, insbesondere der Wadenmuskulatur zur Verbesserung der Beinsteifigkeit (=> “stiffness”)
- Bergläufe scheinen einen positiven Effekt auf die Bewegungsökonomie zu haben
- Entsprechendes Schuhwerk
Bei meinem Kandidaten werde ich wohl vorschlagen das Laufen von Grund auf nochmal neu anzugehen, bis zur nächsten Triathlon-Saison ab Mai ist ab jetzt ja viel Zeit für sowas
- Grundlagenläufe mit niedrigem Puls, Ziel Puls langfristig runter zu bekommen beim einfachen Laufen, Aufbau aerobe Basis
- Übungen für Schrittfrequenz, Armschwung, Körperhaltung, ... um ein Gefühl zu entwickeln was da überhaupt passiert beim Laufen und was man da alles bewusst ansteuern kann damit man nicht nur von einem Fuß auf den anderen fällt ohne Kontrolle
- Rumpfstabi, Hamstrings,
- Mobilität insb. Hüfte: Hüftbeuger, Glutes, ...
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Grüße
Tri-K
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Halbmarathon Trainingsplan
Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
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