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Blackout - was dann… - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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23.10.2022, 08:34
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#1
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Szenekenner
Registriert seit: 05.07.2007
Beiträge: 2.558
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Blackout - was dann…
Nicht erst seit dem mega spannenden Buch ‚Blackout‘ von Marc Elsberg ist bekannt, wie anfällig unsere maximal vernetzte Welt ist.
Ein Blackout ist in der aktuellen Energiekrise ein Szenario, daß durchaus schnell geschehen kann.
Wie geht ihr damit um? Bereitet ihr euch vor (Notstromaggregat, Vorräte anlegen etc), oder ist es eh immer noch gut gegangen (so dann auch dieses Mal)?
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früher: sex and drugs and rock `n roll.
heute: betablocker, insulin und kamillentee
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23.10.2022, 09:08
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#2
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Szenekenner
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 15.839
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Längst komplett vorbereitet, so dass wir für mehrere Tage das Haus nicht verlassen müssten. Weder würden wir im Dunkeln sitzen, noch hätten wir kein Wasser.
In den ersten Tagen sei dies von großem Vorteil, weil dann z.T. Chaos und Panik ausbrechen würde, sagte mir eine sehr nahestehende Person aus eigenen leidlichen Erfahrungen heraus.

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23.10.2022, 09:17
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#3
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Ehemals fleischistmeingemüse
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Schweden, Persberg
Beiträge: 338
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Ich habe ein leistungsstarkes Notstromaggregat für die Arbeit im Wald.
Sollte es jemals einen Blackout geben dann mach ich es so, wie ich es hier immer mache wenn mal der Strom ausfällt (Kommt gelegentlich vor, wenn ein Baum die Oberleitung abreißt). Ich trenne die Verbindung zum Versorger indem ich die 3 Hauptsicherungen (Schraubsicherungen) entferne und verbinde mein Aggregat mit einem Kabel welches auf beiden Seiten einen Stecker hat mit irgendeiner Steckdose.
In meinem Fall eine 16a Steckdose. Da ich meinen Elektroherd weiterbetreiben möchte muss es schon 16a sein. Ansonsten würde auch eine normale 230 Volt Verbindung zu einer 230 Volt Steckdose reichen um Strom zu haben. So hab ich im ganzen Haus für mindestens 3 Tage Strom. Solange reichen die Benzinvorräte.
Meine Heizung und das Warmwasser wird komplett durch Holz erzeugt.
Bin daher an der Stelle autark.
Nahrungsmittel haben wir unabhängig davon immer eingekocht und eingefroren für mehrere Wochen. Vorratshaltung ist hier in Schweden üblich und vernünftig.
Sollte es jemals sowas wie einen Blackout geben, dann komm ich hier mit meinen Mitteln schon zurecht.
Geändert von Stefan K. (23.10.2022 um 09:30 Uhr).
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23.10.2022, 09:30
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#4
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Szenekenner
Registriert seit: 17.03.2011
Beiträge: 2.857
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Zitat:
Zitat von Stefan K.
Ich trenne die Verbindung zum Versorger indem ich die 3 Hauptsicherungen (Schraubsicherungen) entferne und verbinde mein Aggregat mit einem Kabel welches auf beiden Seiten einen Stecker hat mit irgendeiner Steckdose.
In meinem Fall eine 16a Steckdose. Schon hab ich im ganzen Haus für mindestens 3 Tage Strom. Solange reichen die Benzinvorräte.
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Wenn du bei einer dreiphasigen Installation nur eine Phase versorgst, dann hast du auch nicht im ganzen Haus Strom. Und hast du dir da schonmal Gedanken über die Schutzeinrichtungen gemacht?
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23.10.2022, 09:33
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#5
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Ehemals fleischistmeingemüse
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Schweden, Persberg
Beiträge: 338
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Zitat:
Zitat von dr_big
Wenn du bei einer dreiphasigen Installation nur eine Phase versorgst, dann hast du auch nicht im ganzen Haus Strom. Und hast du dir da schonmal Gedanken über die Schutzeinrichtungen gemacht?
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Es funktioniert jetzt schon seit Jahren und wie geschrieben... Ich versorge alle 3 Phasen mit meinem Aggregat
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23.10.2022, 09:34
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#6
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Szenekenner
Registriert seit: 17.03.2011
Beiträge: 2.857
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Zitat:
Zitat von Stefan K.
Es funktioniert jetzt schon seit Jahren
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Auch die Absicherung im Fehlerfall?
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23.10.2022, 09:37
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#7
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Ehemals fleischistmeingemüse
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Schweden, Persberg
Beiträge: 338
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Zitat:
Zitat von dr_big
Auch die Absicherung im Fehlerfall?
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Ist noch nicht vorgekommen, ich sehe aber keinen Grund, warum die Sicherungen ihren Dienst verweigern sollten. Ist denen schließlich egal woher der Strom kommt.
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23.10.2022, 09:43
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#8
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Ehemals fleischistmeingemüse
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Schweden, Persberg
Beiträge: 338
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Bin hier auch nicht der Einzige hier der das so macht. Man kann vieles hier in der Abgeschiedenheit auch nicht mit dem Standard in Städten oder Deutschland vergleichen.
Wenn ich es warm haben möchte und duschen will, muss ich Feuer machen. Nicht einfach den Hahn oder Thermostat aufdrehen. Wenn es hier schneit *und hier schneit es richtig), dann muss ich meine Zufahrtsstrasse räumen um wegzukommen. Da kommt keiner und macht das für mich  .
Hier laufen viele Dinge deutlich anders. Ohne Atv, Schneemobil, Trecker, Boot usw. ist es hier schwierig....
Wobei es die Schweden es geschafft haben sowohl zu mir, als auch überall sonst ein funktionierendes Glasfasernetz herzustellen. Zudem hat man selbst hier in der Abgeschiedenheit immer gutes mobiles Internet. Es ist hier also sehr ursprünglich mit einer guten Verbindung zur modernen Welt.
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