Anna:
"Das Zeitfahren war wirklich sehr hart, weil es mit einem Anstieg anfing und man sehr schnell in den roten Bereich gehen musste und sich dann nie erholen konnte. Es war mental sehr, sehr hart"
"Ich denke ein fünfter Platz ist ganz gut. Das bin ich schon einmal geworden, aber ich denke, dass es diesmal mehr wert ist, weil einfach die Konkurrenz sehr viel stärker war" https://www.derstandard.at/story/200...ren-em-fuenfte
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Anna:
"Das Zeitfahren war wirklich sehr hart, weil es mit einem Anstieg anfing und man sehr schnell in den roten Bereich gehen musste und sich dann nie erholen konnte. [/url]
warum MUSS man eigentlich in den roten Bereich gehen wenn es direkt am Anfang den Berg hochgeht? Auch da kann man ja mit seinen Zielwatt fahren, was insgesamt doch am schnellsten sein sollte wenn man die konstant fährt? Es ist ja kein Radrennen wo man im Peloton bleiben will/muss. Und überholt zu werden muss man direkt am Anfang auch niht befürchten bei 90sec Startabstand.
Den Zwischenzeiten nach zu urteilen hat Anna das eigentlich ja auch gemacht, sie lag zunächst deutlich weiter zurück und ist am Ende erst in die Top5 vorgestoßen
(Vergleich 1500m im Zehnkampf: Niklas Kaul war am Anfang am Ende des Feldes und ist nach meiner Wahrnehmung sein Tempo konstant durchgelaufen und hatte am Ende dann gewaltigen Vorsprung, während die anderen schneller gestartet sind als sie dann durchlaufen konnten. OK, der hatte keine Berge auf der Strecke )
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Grüße
Tri-K
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warum MUSS man eigentlich in den roten Bereich gehen wenn es direkt am Anfang den Berg hochgeht? Auch da kann man ja mit seinen Zielwatt fahren, was insgesamt doch am schnellsten sein sollte wenn man die konstant fährt? Es ist ja kein Radrennen wo man im Peloton bleiben will/muss. Und überholt zu werden muss man direkt am Anfang auch niht befürchten bei 90sec Startabstand.
Den Zwischenzeiten nach zu urteilen hat Anna das eigentlich ja auch gemacht, sie lag zunächst deutlich weiter zurück und ist am Ende erst in die Top5 vorgestoßen
Wenn Du bergauf nicht überdurchschnittliche Leistung bringst, verlierst Du dort so viel Zeit, dass Du sie nie wieder reinholen kannst. Bergauf übersetzt sich Mehrleistung fast 1:1 in mehr Geschwindigkeit - flach und bergab hat die gleiche Mehrleistung viel weniger Effekt.
Aber wenn Du bergauf zu viel Leistung bringst, verlierst Du anschließend noch mehr.
Anna scheint da eine gute Balance gefunden zu haben.
Das zeigt allerdings ein sehr uneinheitliches Bild:
Die Siegerin hat auch die beste 1. Zwischenzeit nach dem Startberg.
Die Spanierin mit der zweitbesten 1. Zwischenzeit hat sich damit offenbar übernommen und ist auf Platz 24 abgestürzt.
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warum MUSS man eigentlich in den roten Bereich gehen wenn es direkt am Anfang den Berg hochgeht?
Bei einer Belastung von 45 min bist du eigentlich die ganze Zeit an der Schwelle oder kurz drüber. Die Schwellenleistung ist ja auf 1h definiert. Also muss man
bei 45 min etwas drüber.
Dann wie LidlRacer schreibt, muss man am Berg eigentlich nochmal ein bisschen über seine Durchschnittsleistung (dieses Rennens) gehen, weil es sich mehr lohnt als im flachen oder bergab.
Wenn Du bergauf nicht überdurchschnittliche Leistung bringst, verlierst Du dort so viel Zeit, dass Du sie nie wieder reinholen kannst. Bergauf übersetzt sich Mehrleistung fast 1:1 in mehr Geschwindigkeit - flach und bergab hat die gleiche Mehrleistung viel weniger Effekt.
Aber wenn Du bergauf zu viel Leistung bringst, verlierst Du anschließend noch mehr.
Schön erklärt!
Bergab lassen sich in der Regel auch die Zielwatt gar nicht realisieren, entweder aufgrund von zu eng werdenden Kurven oder weil die Geschwindigkeit zu hoch für sinnvolles Treten wird. Man hat bergab also meistens eine Erholungsphase. Schön zu sehen in den Strava-Aufzeichnungen der EM-Teilnehmer.
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 19:42 Uhr.
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Trainingspläne für den Halbmarathon. Alle mal anschnallen: In diesem Beitrag erläutere ich einen Trainingsplan für eine Zielzeit von 1:10 Stunden, den ich für den Halbmarathon-Landesmeister Finian Götz entwickelt habe. Gezeigt werden die Trainingsumfänge sowie die Schlüsseleinheiten beim Tempotraining. Anschließend setzen wir das Konzept für Zielzeiten von 1:15, 1:20, 1:30, 1:40, 1:50 und 2:00 Stunden um. Von Arne Dyck
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